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Vierdter Theil. He - Mc.
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luc lud

ansehen, noch ihren antheil an selbigem nehmen. Ausser die-sen zweyen findet sich nur noch ein Lncullus , so zum Burger-meisterthum gelanget, nemlich Lucius, so L 602. mtt A.PostumioAlbino zwey jähr vor dem drittenPumschen kriege diesewürde getragen hat. In niedrigern ehren-steüen aber sind de-ren mehrere gestanden. 0-^0,pMm. in I.ucul!o.in Ilütbriäst. Lrv. exit. ^rSs»-.

Oros. §cs. *

Lucus , welchen einige zum 8ten Könige der alten Galliermachen, regierte nach Bardo II. Einige halten davor, daß dasvolck um Paris den nahmen I>usotecisni von ihm bekommen,mir welchem es vor alters beleget wurde. lVa/E. Üb. geogr. c.8. , lik. IV. Ilb. VI. L VII. /«/ra«. in miloxog.

, Ls.

* Lucy, (Wilhelm) ein Engelländer, war von einer gu-ten familie in Hampshire gebohren, legte sich erst aufdie Rechts-gelehrsamkeit , hernach aber auf die Theologie, ward voötor's beoloZilL und Bischoff zu St. David, und starb den 4. oct.an. 1677. Er hat in seiner mutter - spräche wider des Hobbesi,Leviathan und einige Socinianische, oder sonst ketzerische mey»nungen, Londen 166;. in 4. ingleichen einen tractat von denPflichten eines Predigers, ibiä. 1670. in 4. geschrieben,

Lud, ist nach einigen ein Königin Britannien gewesen, undhat seinem vatter Helio in der regierung gefolget. Er ließ sichgleich anfangs angelegen seyn, den zustand des Reichs zu ver-bessern, und die eingeschlichenen mißbrauche abzuschaffen. Ertrug auch gar viel zu Verbesserung der stadt Londen bey, (allwonoch heutiges tages ein stadt-thör von ihm den nahmen Ludgat-te hat) und hinterließ nach seinem tobe 2. söhne, Androgeumund Theomantium , unter der vormundschafft seines bruderSCaßivelani. D« <L , kill. llngl.

Ludecanus, der i 8 de König der Mercier in Engelland,folgte dem Bcrnulpho um das jähr 845. in der regierung. Dochals er diese kaum 2. jähr gar löblich verwaltet, wurde er vonden Ost-Angeln getödtet. O« <H, bik. ä'Lngl.

* Ludecus, (Ioh.) oder Lüdike,von Stettin gebürtig,warein wichtiges werckzeug bey der Kirchen-Reformation. Er hatzu Cotbuö die Evangelische lehre eingeführet. Dieses geschahean. 15;?. Nach zwey jähren kam er nach Franckfurt an derOder, und hielte den 11. nov. den ersten Evangelischen gottes-dienst. Er wurde hierauf daselbst erster Evangelischer Pfarrer,und kroiessor ssbeol. hernach des Churfürsten zu Brandenburg,Ioachimi II. Hof-Prediger, und endlich General-Superinten-dent zu Stendal. bi/f. ecc/e/ tom. IV. x>. 74. not.

* Ludecus, (Matthäus)oder Ludecke, vecsnus ander

Dom-kirche zu Havelberg, hat sich durch verschiedene schriftenin dem 16. jahrhundert berühmt gemacht. Denn er hat an.1587, zu Wittenberg die Historie von Erfindung, Wunderwerckund Zerstörung des vermeynten H. Blutes zu Wisnagk geschrie-ben , welche Plärre in seinem lLksäislmsts äs lcrixwrib. re-rum Usrckico-Lrsnäeburg. anführet. Es ist ferner von ihman. 1599. eine Erklärung des Artickuls von der Vergebung derSünden heraus gegeben worden; ingleichen an. 1588. ein lVlls-Isle, b- e. Lsntics, kreces Ll.eÄione8 sscrD, qu-s sä MistsOKcium csnrsri solcnt; wie auch izn folgenden jähre ein der-gleichen Velpertsls <L lVIstminsls, wozu David Chyträus einevorrede gemacht hat, in welcher er alle theologische und histori-sche schriften dieses Ludeci anführet. Er hat auch mit Chy-träo fleißig briefe gewechselt. vits Lbvtrsä. lib. III.

x. 240.6- ilb. IV. x. 279. Unschuldige Nachrichten, 1706.x. i;i. bist. ecs/es. tom. IV. p. 7;. not.

Luders, lat. sturrs, Französisch steure, ist eine stadt iinOber-Elsaß, jedoch an den Burgundischcn grentzen, und amVogesischen gebürge, am flusse Lougnon, zu der Abtey Mur-dach gehörig, war vor diesem eine besondere Abtey, welchenebst der Abkey Murbach ihren sitz und stimme auf dem Reichs-tage hatte, und zwar so ist Luders unstreitig eine der ältestenAbteyen des landes; Massen selbiger unter dem nahmen Lu-tera und Lutra schon in den landes-theilungen, so zwischen densöhnen Ludovici ?ü im IX. Iseculo vorgenommen worden,deutlich Meldung geschiehet. Nachmals ward sie in den be-kannten streifereyen der Ungarn zerstöret, und blieb einigezeit wüste liegen, bis sie von einem Elsaßischen Grafen,nahmensEberhard, und dessen 2. söhnen Eberhard und Hugo wiedererneuert ward; wovon der neue stiftungs-briefbey Mabillonzu lesen, fi> dieserwegen von Ottone M an. 959. zu Quedlin-burg datirt ist. Mein es ist auch eine lange zeit, daß dieseAbtey wieder fthr eingegangen, und ward schon unter derLegierung Caroli v. von Nudolph Stoer von Stoerenbergverwaltet, welcher vermittelst einer bulle Papsts Pauli III. Mur-bach und Luders zugleich besessen hat. Vermöge der heiternWorte des Münsterischen friedens sollten diese vereinigte Ab-teyen beym Reich verbleiben; sie sind aber doch an. 168°. vonder Cron Franckreich dem Reich entzogen worden, die sichnunmehr das recht anmaßet, einen Abt zu erwehlen, welchessonst die Lsnoniei oder vielmehr Benedictiner - Mönche diesesStifts besessen. Siehe Murbach. *

* Ludewig, oder Ludovici, (Daniel) ein Meäicus, ge-bohren an. 1625. den 5. octob. zu Weimar, allwo sein vatter eingewürtz-händler war, studirte zu Weimar uud Jena, reisete

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mch Witt-nl«, md Hamburg, kamwied« "S, Ab Osputirte an. 1647. unter Schelhammern ^ j^ean. 1650. nach Königsberg in Francken, p I

glücklich. An. r6;8. wurde er Stadt - und Las ^ , »Saltzungen, an. 1062. Land - ülsäisus zu dastl^i

aber Leib - Neäisus, und krXle8 des Lollog". . Mrifte»starb auch allda an. 1S80. den n. sept..

J.L. Michaelis in 4. zusammen drucken lasse»' z) vo>die vornehmsten sind : 1. ) äsSIorbl8 L^üren , 667 -der Ruhr; ;.) äs Volstilitste 8slis 'ssrtSN stecu",,,,I2.und ib. 1674. in 8. 4.) kksrmssis mociern» , xs-^zplicsnäs, ibiä. 1671. in 12. Leipzig 1696.1» ,

Oblervstiones kkvlico - Lb^miso - lVIeäicL in r Ht»6erm. Lssäsmise Xsl. Luriosor. Dessen lebenrich in der vorrede und vermehrten abhandlung vcker-taxe, zu Gotha 1714. in 8. gedruckt, beM'

* Ludewig, (Christian)>var zuEilenburga»- '

ren. In seiner fugend gieng er als Schiff-^/'^usEngelland, und hielt sich daselbst eine geraume Aforsterückreise an. 1695. wurde er von den Franzose»»^ ^genommen, und verbliebe hierauf ein viertel M §ngeW«^reich, reisete aber zu ansang des jahrs 169°- »U ivM bjsvon bannen er nach etlichen jähren sein vaccer-»' ^ ycim',suchet, und sich endlich nach Leipzig -—-«oel,

an sein ende, welches an. 1728. erfolget, die VssMe ügelehrt, unterschiedene Englische bücher ins l

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auch daselbst i.) ein Englisch - Teutsch - v"r»so zu Leipzig 1706. in 4. und hierzu statt des »» ^Teutsch-Englisches bexison an. 170S. welch^^E

ter seinem nahmen heraus gekommen; 2. ^glM» ^

matic, unter dem titul: Anleitung zur

ilui; Anleitung zur '--"»tUn-ja tstund) kuäimenm der Englischen Sprache, jlucl'v^^

' ..st diesem war sein vornchEistt» ? k

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geschrieben. Nächst dieftm war sein vorneh»»^jfu» ^giik^ .lchymMschMK

Chymie, inmassen er nicht nur viele chYmu^MMlesen, und extrahiret, und sowol mündlich " Anflogt»berühmten LKz-mlsis fleißige communicatw» ivE,„g.der» auch in praktischer Untersuchung chv» Zel»weder zeit, noch mühe, noch geld gesparet. ^

1723. x. 6;9. -^r-b^Msie

Ludgerus, oder Ludrgerus , ein Frießla»^Ndictmer - ordens, wurde von Hildebaldozu Cöln, an. 8->°. zum ersten Bischoff zu M»»»^Dc.hat eine epistel von dem leben und wuuderwern §, c»-

Petri berichtet auch, daß er das leben Albria ov ^F b».

schrieben. Er starb an. 8°9. Der ?ucer

«»,. o^>,. , 1 , 10 7^,16»^

ihm an. 1616. das leben des heiligen Gregor" lin cbron. in Netropol.l

xvnis lib. II. L. 14. L 15. sä ä. 26. ^ '-F-

Lslgis. lib. IV. s. 16. L 17.sssl. bibl. be!g. Laro». sä sn. 8^8-

Issr.^oM,,, äs üill. I^st. lik. IV. c. zo. p, ''

0. p- . s-nilität,

I.VOI , so hieß man zu Rom eine öffentliches volck^d;che theils zum gottesdienst, theils zum vergnssu'ches man mit allerhand schau-spiclen ergotzae,denn es wurden keine Lnäi gehalten, da man ge at» §

^ ,, da nlg»^ s' - 7,

opferte. Es waren deren so vielerley art, da« lag, WM,zehlen kan, und währten manchmal langer ais ^ M ,Mdie meiste zeit des zahrs damit zugebracht w-^ M^o

nachdem erden Decebalum überwunden, ließeinander solche Luäoshallen. Die«»kogen, Mgegangen, sind auch nicht gering, und ist »)>E avEWschwendet worden, daß man so grosse gebw'^^ her oircuviel Olsäistores und rare thiere aus Asiaun^ o»t»'ch sesp» Lschasst, rc. Der ort, wo mau solche hielff war A ^oder die ämpbirksstrs; auch wann ccmooien^^scl^^ „,iowmd«, dl- -.'s

richteten, waren erstlich die /Lä-'Ies, Hhstge >»"',7 E 7also nicht allezeit so vermögend waren, so d»

zubringen, so wehlte man auch aus den karr^ ^Lurules, welche mehr geld besassen, sich»Ar „t,r> also ^,j ov^bemühung des volcks gunst zuwege brachten,

Hern ehren-stellen rückten. Doch wurde» ^ Obr>Ege» Ä k,schau-spiele durch l^wres im nahmen d eige» ^

voicr veirevl zu machen, uno aiwals diese schau-spiele, sonderlich bediente ^ derender eitern, und also des vorwands einerehre»'..,,st r"?o,gütigen, und andern theils ihr gedachtniSr polÄeben weil man Hiebey den zweck hatte ' des z,, g Ewinnen, und um so viel le-chterzud^

den privat - Personen durch die wider deu ^^^ vo „düng nach den ämtern gegebene gestehe v „ebÄßt

nickt erlaubt war. feiȀj,o.

ine schöne grojseundM'tMl^pstz pF

nicht erlaubt war.

Ludlow, eineprangende stadt inein vester ort, welcher eine mauer und »»