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Vierdter Theil. He - Mc.
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sen , an. i?8r. ebne erben abgieng, kamen dessen hinterlassenegr'tther, wiewol mit grossem streit, an die Grafen von Papsxenheim , und von denselben durch Heurath an die Fürsten vonFürstenberg. X. ?. kill. inliZn. p. 684. Lncel.

ltemm. 6erm. c7x,^/u gnugl. 8usv. ?. III.

s Von den ältesten Grafen oder Herren von Lupffen,welche schon ins jähr 796. gefetzt werden, hat man bis aufan. 920. keine besondere Nachrichten. Die folgenden erzehltCruflus, srinsl. 8uev. k. II. Ilb. III. L. 9. Der oben gemeldlcGraf Johann , war erstlich Dom-Küster , hernach Bischoffzu Costantz an. 1992. restgnirte an. 19)7. den 91. oct. undstarb den 8. may an. 1991. zu Engen. Um die mitte desXIII. steculi haben diese Grafen das kloster Gnadenzell oderOffenhausen helffen stiften , und nachgehends an. 1262. reich-lich befchenckt. Zu der Grafschasst gehöret auch das schloß He-wen , oder Hohenhewen , wovon das Hegbw den nahmen ha-ben soll. Von dem succeßions-streit siehe Pappenheim undStülingen« Xt. N8st.

Lupold, Leopold, Ertz-Bifchoff und Churfürst zu Mayntz.Von feiner ankunft findet man nichts aufgezeichnet. Er ist einMönch zu Fulda und Dom-Probst zu Bamberg gewesen, undan. 1091. erwehlt worden. Als der Kayftr Henricus III. fei-nen söhn Henricum IV. an. 1094. zu Aachen von dem Ertz-Bi-schoffe Hermanns zu Cöln crönen ließ, setzte sich Leopoldus dar-wider, und wollte behaupten, daß das recht Kapier und Köni-ge in Teutschland zu crönen allein dem Ertz-Bischoffe zu Mayntzgehöre. Er starb an. 1099. und ward in seinem gestifteten St.Iacods-kloster zu Schönberg begraben. ste Lpilsop.

Leben der Churfürsten zu Mayntz.

Lupold, oder Leopold, Bischoff zu Worms, wurde an.1197. erwehlet, und hielt es beständig mit des Kayfers Philippipartey, welcher ihn auch an. i2c-v. mit macht wider Siegfriedzum Ertz-Bißthum Mayntz befördern wollte. Er muste aber,nachdem jener die Päpstliche consirmation hatte, zurück stehen,und ward noch dazu in den bann gethan. Unterdessen verwü-stete er gedachtes Ertz-Bißthum mit feuer und schwerdt, bisan. i2v8. der Kayfer Philippus ermordet worden, da er dennsowol Mayntz als Worms mit dem rücken ansehen müssen.Doch gieng er an. 1209. mit einer kleinen armee in Italien,und brachte so viel zuwege, daß der Papst ihn wieder ins Biß-thum Worms einsetzen ließ, worauf er fein leben angefangenzu bessern, welches vorhero sehr ärgerlich muß gewesen seyn;denn als einsmals sein bruder zu ihm gesagt: Bruder, wo dudich nicht änderst, fo wirft du uns alle in die Hölle ver-führen , soll er geantwortet haben: wenn wir beyde in dieHölle fahren, will ich dir meinen ort gern einräumen,wann dir derselbe etwan besser anstehet. Er ist an. 1217.verstorben. Lrrstöl,. L«se/.

Lupus, von Oliveto, ein General des St. Hieronymi-ordensin Spanien, lebte an. 1420. Man hält dafür, daß er eben derjeni-ge sey, welcher llegul^m Orstirüs sui; 8ermonS8 äs lempore; clsLanÄls, Lc. geschrieben, Triebe,». äs Isript. essl. 6ss»er. kibl.

Lupus, krotobpAcla zugenannt, ein Apulier , hatte diesenzunahmen daher bekommen , weil er oberster Capital» der leib-wachl war. Er lebte zu ansang des XII. stssuli, und schriebeine chronicke vom Königreich Napoli von an. 860. bis 1202.so Anton Caraccioli an. 1626. nebst einer conlinuation, wel-che bis an. 1919. gehet, und einen ungewissen amkorem hat,drucken lassen.

Lupus, (Servatus) ein Benedictiner-Mönch, aus Franck-reich gebürtig. Der Abt Aldericus von Scns schickte ihn inDeutschland, allwo er in dem kloster Fulda des Hrabani Maurischüler worden, auch nachdem er sich allda in die 8. jähr aufge-halten , annoch einige zeit bey dem Abt Eginhardo zu Seli-genstadt sich aufgehalten. Nach seiner zurückkunft wurde erder Kayserin Judith, Ludovici kü gemahlin, bekannt, welcheihm die Abtey zu Ferneres, Bethlehem genannt, nebst der zuSt. Joffe cls Mer, gab. Er war bey allen vornehmen leuthenzu feiner zeit in grossem ansehen, wie aus seinen briefen erhel-let, die er an den Papst Benedictum III. den König CarolumLalvum, Lotharium und Enalphum, König in Engelland,Eginardum und Rabanum, die er feine lehrmeister nennet,wie auch an Hincmarum von Rheims, Jonam von Orleansund andere hohe und berühmte Personen mehr geschrieben hat.Seine briefe geben ein grosses licht von dem zustande seiner zeit.Papirius Massonius hat sie an. 1988. in 8. herausgegeben,und Andreas stu Chene hat selbige nach der zeit dem dritten wmovon den fcribenten der Französischen Historie beygefüget. Lu-pus hat auch ein buch äs tribus tzu-slkionibus , nemlichvon dem freyen willen, der gnaden-wähl und dem löfe-geidChristi, welches er auch für die gottlosen bezahlet, wiewolMauguinus solche einem Priester zu Mayntz dieses nahmensbeygeleget, geschrieben , welche Sirmondus, Antonius Grim-dertus und Mauguinus heraus gegeben haben. Es find auchnoch einige andere wercke von ihm vorhanden , als: Vim 8.

XGgbsrst, tkbbscis kricislsrienlis; Vim 8. lllsximini, LpilcopiIrevirsnlis. Seine schriften sind zusammen von dem Ba-luzio mit anmerckungen an. 1664. in 8. heraus gegeben, undNachmals in dem XIV. wm. p. i. der blbliothecse kstrummit einverleibet worden. Man sagt insgemein, er sey an. 892.Morden. Allein es ist gewiß, daß er noch an. L6r. gelebet.

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den

Trithemius hat zwar Lupum Servatum und ivob

zu Ferrieres , als zwey besondere Personen unter cm ^Mlen. Aber er führet keinen genügsamen gründhat auch deswegen wenig beyfall unter den GcmM" ^ ^,pc.

L. yz. c 3 t. in ekron.

eccl. in snnäl. in 3pp3r3M. 1^.^. * ,

Lkrik. 6e t^iti. 1.3t. ^ ^ TA

Lupus , Bischoff zu Troyes in Franckreich,gebürtig, ein bruder Äincentii llerinensts, unv v ^ r«»meniolam, die schwester Hilarii, Bischoffs W ^ ^wstcr ^426. begab er sich mit seinem bruder in das Izjschoß vorins, und in dem folgenden jähre wurde er ll'w X,

Troyes gemacht. Zwey jähr hernach that er eine c > ^ ,iwner mutter bruder, Germano, nach Britannien,den Pelagianern zu disputiren. Man sagt, da? e» ,pii>die krafft seines gebäts die Lrimnni einen merauMs , rdie Sachsen und klötos erhalten; daß aber etwa Rxstgin».wäre zum andern mal an. 448. mit Germane nawgereiset, wird von andern widerlegt. Er .st^-iie lo^Äbezeugen von seinem grossen ansehen untersuMl g>«olM,,ijder Alten , sintemal ihn unter andern SidonMv ^ scc ^

kotrem kstrum , Lpiksopum Lpiscoporum ' ^ ^ paß

lui ^ÄLodum genennet hat. CMlge meioen ' std o»"'. ^Attila, der Hunnen König, entgegen gegangen sy/feine stadt von dessen Verwüstung bcfrcyel hade ^ r,e n.^auch von dem Papst Leone gemeldet wird,unter dessen soldaten entstanden , Attila wäre von» »>or^ :den thieren, einem wolf und löwen , wifPvgSonst hat man von ihm eine epistel, die in 1"'^,Euphronii, Bischoffs zu Autun, nahmen an Ta ^ ^schoff von Angers , geschrieben : cls 8c>Ienmtsrw >

xsmw Llerisis, <L cls üs, gui conjugnri

noch eine andere epistel an Sidonium Apollinarew- >-

cls lauste hjremi, , w I- ^

lib. VI. epist. i. , ckron.

6 all. Lkrilk. tom. III. , sst st. 29. jul.

in antig. Lrlrann. F:c. ^

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Lupus , (Christianus) ein berühmter Enthob^ ,6^- ^

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^okelLr zu Lösen, war

2 Aua„stMer"»ry in dem 19. jähre 8 »

.' 'UmUjtmer-orden an, worauf -i- a<-i, nach erlernn»

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so grosse belesenheit in der B Schrift, in den^und m den Kirchen-Vättern sich bevacleaet. Er hg ^»c

sxLcmliL gelesen? un^sich M Ai>> L

dächtt A -hm sowol, als sem l ,

iich ch Gatten kamen; daher brachte

steonif^i ?aß er auf eine jede ihm vorgelegte frag

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.vorgelegt, glücklich erörtert haben.ihm bey solchen gaaben eine sonderbare t>eM ^

S-'L"-., E»d«ch k7mm« <:

beyden layen als bey der ClerssevA ^

grolle w ?'^ns"wae ^°r-würde in

jltndernis. / ^'rursichlen ihm em->^ .

t.'v^ der Papst Urbanus VIll. des

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'var auch p,.^ ^nus selbst verworssen würbe. "A-,Ärschen strchls, ^ A"s, welchen der gpoorlbLnus brs

^^ ^fnenhero er ernm!!/"lw^/äme!i und ausiviegle^^ ,,

eu §wstu^, ^ Milch verbot, daß mark chm den er> ^

»tit sanft^li^hd nferiren mochte. LupiiS ertrug diesen

n' Johannes freunde aber , darunter der gch st,--

»es ordeus dahkn , ^^^/ brachten es bey dem GenM,ttbd zwar mit st, ^st^'stch stt'aer bey dem Papste a> aA'.^br. an. ,6s! Nachdruck, daß fl-ine pronioM"t ms X. wdf /t. vollzogen wurde. Mein-nachdem.r"Achte der ?r«.!^?^ander VII. an seine stelle gekom»ApM

zu Brüssel ihn bey den, As zn

' Älwartzen, und den P