Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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Ku^dknberg, ein läMein in Schlcßwig, in dem Amte

küste der Nord-see gelegen, und dem Hertzvge von^ gehörig , begreift ;. kirch-spiele, die aber in der an.lr», Rangenen Nordstrander wasser-fluth sehr verderbt wor-. <)anckwerchs Schleßwig, k. II. c. 12.

^^Ndius, (Carolus) ein Schwedischer Rechtsgelehrter,"pkil an. l6;8. zu Iencköping in Smaland ge-l>„dwo sein vatter ässeilor des höchsten Gerichts in Goth-«»rqNachdem er zu Upsal, Coppenhagen, Jena, Straß-Paris studiret, gieng er über Holland wieder nach' ^^d ward Läjunüu« jur>8 zu Upsal, erhielt auch an.»er Lrokessmnem .juris orllioariam. Er ward Mit beyskt»»,, Küchen Commißion gebraucht, welche man zu verbes->>»ch laudes-gesctze bestellet, da ihm die gesetze bey nahe»>c arb-> " gutbesinden einzurichten überlassen blieb, da er denn»»> ^ m zwey jähren zu ende brachte. Er starb den 22. febr.

V Seine schriften sind : äs Kolli« aoguirenlli rs« xo-!»8. Z ^oli, Upsal 1700. in 8. lle Senskons ßuri«, ib. lüyo.

8. / ^ONLLMI juris l^aturali« Livi1i8gue patrii , ib. IÜ88-"l-XLeprorum Xonckiricorum Öollatione cum sture

iss 1689. ill 8. Lollstio sturi« Xsturre L Livili«, ib.8usonum cum kuropsei« Lommerciis , ib. coll.^rzi-, ^vnnubio . ib. 1707. in 8- lle 6r->llibu8 in Lonjugioprolnbiti« , ib. ,704. in 4. lle Solutions, KiriM--^oriegue communi« , ib. 1692. in 8. llesturix Xsturss öc Osmium eorumgue Oiscrimini-8° in Z. lle kille lümimm , ib. 1697. lle Origi,

^>v i,^^l8 civili«, ib. 1692. lle sturibu8 L krivilegü« all?oni3 metalliegm pertinemibu« , ib.

'> ^"tll

>K. ,^'0Nihu8

1704. in 8. lle

iüyy""!°U8, ib. 1684. in 8- lle Obligationiku« ex Oelilcki« ,r sture llarenrum « Liberorum OKieii8gue eommu-

l'04. in 8. lle koensrum IrroAscions , ib. 1684. cie^ l'ij^.'onibu« , ib. r6g6. lle sture krimogeniri, ib. 1702.r >6»7 Orellitorum', ib. 1710. in 8. lle sture Uetrsäu«,'»>>1, ^oiz^rspbig sturi« Oivini, Xatursli« , Livili« L 6en-lle Lententis L Ue julliesM , ib. 170;. lle 8uc-I??, wtsliato , ib. 1697. in 8- ^smolxe«, ib. 1687. >Nz ^ > ib ^ ^perborei« , ib. 1687. lle stulUtia 6c sture 8ueo-. ^?o;. lle stullieü« in 8ueeia ulituti«, ib. 1687.Keljz h'buz Isteum sture stulliciogue bueonum convineenlli' ib ^ 9 ?. lle Kollo in stullici>8 per 8ueoniam xroee-7 ^689. lle sture lstlucapionis L krLlcriptioni« , ibill.t« ^tis ^^, ib. 169;. lle steliibu« , ib. 1708. lle sse-Oli' 'ö. 1^' ^^86. lle sturi8prullenriX klsrura <L stlici Kune-

' 17^ äppellstionibu«, ib. 1684. Sei. Zeit. von

«^5 p- "8.

lkd , (Johannes) ein Evangelischer Prediger, war

restlich d ^ "u Hertzogthum Schlcßwig, woselbst sein vat-amt eines Lantori«, nachhero aber eines Oi-i-Zv Na^^°^uuis bekleidet, den n. sept. an. r6;8. geboh-er zu Leipzig in der Hebräischen spräche undgenügsamen gründ gelegt, und sodann indmi damaligen Ober-Hofmeister von Pflug , in-^^"^de in der familie des dasigen Prodsts einen, ^dgegeben , wurde er zu Tundern an. 1664. alsi^vi7y. mni Predig-amte befördert, an. 1S72. aber zumM^e, k. !'Et, welches amt er auch mit sonderbarer treue

V Üblich an. 1686. den 1;. sept. mit tode abgieng.

i>,?e ein gelehrtes werck, unter dem titul: Jü-

V Holä. , welches Gerh. Outhof an. 1726. auch>>! c>! »ud -^Ür. >chi-' übersetzt, zu Amsterdam an das licht ge->kb?>-wit a>i ' Christoph Wolf an. 1718. zum fünften mal

l>d>><r. winen

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n" des'st. ss"wn anmerckungen und einer vorrede von dem^tlndp ^ wieder auffegen lassen.

kleine insul an der küste der Englischen pro-"leux,, 7^ ^ 14. Meilen von Hartland entfernet, ist nur^ und eine breit, aber mit seifen und klippen»»? Evw«s,^vret, daß man, ausser an zweyen orten , nicht>-^>i. ^ ran. Man sieht allda noch heut zu tage rullera

»kc."'va7rastelle und von der capclle St. Helena. Vorte?' leir

r-vvqx, angebauet, anietzo aber ist sie nur eine WohnungE der unglückselige König Eduardus II. von^Nahlj,, >,,.„)ha»en verlassen war, und von seiner ergrimm-^ wurde, beschloß er, sich nebst seinem fa-m auf dieser elenden insul ru verwahren. Tbo-

St°st!'lst,l

.. .... Tho-

welcher dieses Königs leben beschrieben , giebt. ,^ 'ä.»^lge vieh-weyden, viel brunn-quellen und eine

»r kLbüffe b„,,wogel, woraus zu erhellen scheinet, daß sie da-§ ^rne, j°vnt gewesen seyn. Sie liegt bey dem ausflusseüKneviu canal von Bristol.

H>G^gen ist eine kleine mit wällen umgebene stadt ins.° o^esvy,», weilen südwärts von Nancy, an dem kleinen^W^gen. weit von dessen Vereinigung mit der Meu-

vWeldsi . HrrDoge von Lothringen haben ein schönes, sx',^wo sie zum öftern restdiren, und zu ansang"llda^^ ^t der Hertzog Leopold Joseph eine Ritter-^gelegt. Es befindet sich auch an diesem or-kv,in'„„ tsst vor adelich frauenzimmer, welche darausw,,g' und deren Aebtißin allezeit von Fürstlicher^^SliL-' ist das herrliche, grosse und kost-

^ schloß ;» Luneville durch eine unversehene

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feuers-brunst gantz in die asche gelegt worden , und viel tonnengoldes werth schaden geschehen.

, war bey den alten Römern eine zierrath, wel-che die kscricii an ihren schuhen hatten, der figur nach präsen-tiere es einen halben mond, und war um die knöchei herum ,nicht aber, wie viel Gelehrte wollen, vorne an statt der schnal-le. KttLe«,'«/, lle re velt. II. 4. kÄi/E.

* Lupatus, ein eben so berühmter Rechtsgelehrter als Poe«te, war zu Padua von gutem Adel entsprossen, und daselbst,ja durch gantz Italien in grosser Hochachtung, wie Petrarchalle reku« memor. von ihm gedencket. Er führte die wichtigstenRechts-Händel, und.hatte vor allen andern Gelehrten seinesordens den rang , war auch in den Gerichten nicht unbekannt,wo ihm allezeit mit vieler ehre begegnet wurde. Es geschaheaber einsten , wie Petrarcha I. c. erzehlet, daß er in seinemschlechten Haus-Habit, weil die fache seines clienten sehr eilfertigwar, auf das Rathhaus gieng, und von dem Richter, welchernoch etwas neu war, und ihn nicht kannte, sehr verächtlich be-willkommet wurde, deswegen brachte Luparus seines clientenfache mit fleiß in gantz einfältigen Worten vor, und widerlegte,wiewol bescheiden und gründlich , alle einwürfe des Richters,dergestalt, daß dieser endlich gar darüber unwillig wurde, undaus zweifel, ob er auch studirt haben möchte, ihn, lci« lirre-rL« ? fragte, mithin auf dessen antwort: 8cis poucs« ? ein hö-llisches lächeln zu erkennen gab, weil er davor hielte, Lupatushätte loio pauLg« sagen wollen , und es nicht besser gewußt; al«lein es wies der ausgang, daß Lupatus seiner mit der gegebenenantwort nur gespottet. Denn als darauf der Richter in der an-gebrachten fache weiter schritte, führte solche Lupatus mit gros-ser geschicklichkeit und wohlredenhcit aus, daß der Richternichts mehr dagegen aufzubringen vermochte, und der auch erstnach Lupati abtritt, mit wem ers zu lthun gehabt, von denumherstehenden erfuhr. Sonsten will man von Lupato wissen,daß er seines losen mauls wegen, indem er weder stand nochansehen geschonet) einst aus Padua relegiret worden, doch ha-be man ihn auf anhalten seiner guten freunde bald wiederumzurück beruffen. Ob er gleich übrigens verschiedenes geschrie-ben haben mag, so weiß man doch nicht was, und wo es anzu,treffen, wiewol Salomonius inloripr. O^nm. in milcsli. undTomasinus L. II. p. 4. vorgeben, daß es poetische wercke, unddarunter eines von den XII. I-Puli« gewesen. Er starb an.izyy. nachdem er sich selber diese grabschrift gemacht:

Kors, mortin morti, mortem li morts llellistet:lüc koeer in cerri« , aul integer sürs petillec,

8ell guiL llillolvi Gerat lie junÄa neeelle,

Ollä tenent laxum , melior par« gaullet in esse.

lle olar. katav. p. 2; 2. leg. /^««iopo/r, kick. 67MN.Latav. tom. III. p. n. Leg.

eine hole zu Rom, woselbst die Wölfin den Ro-mulum und Remum gesäuget hat. ssom. vet. 6.12.

- ein fest, welches zu Rom den 16. febr.dem Pani I^eseo zu ehren gefeyert ward, und in Italien zuerstdurch Evandrum aus Arcadicn, allwo man diesen Pan abson-derlich geehret, war gebracht worden. Man erinnerte sich der-jenigen Historie, daß Romulus und Remus sich an dem orte,welcher Luperosl heißt, lustig gemacht, als ihnen ihr groß-vatterNumitor erlaubt, daß sie dahin eine stadt bauen möchten.Es waren aber die Luperci mchrentheils junge lenthe, welchean diesem feste nackend in der stadt herum liefen, und nichts an-hatten , als das fell von den ziegen, welche sie geopfert hatten,auf welche art auch der vorgemeldte abgott Ban pflegte ab-gebildet zu werden. Sie hatten drey Lollegia, knbiarum,Opilitiliorum und ßuliorum, welche mit unter die Priestergerechnet wurden. Was aber rechte und ernsthaffte leuthewaren, die pflegten sich nicht gern darunter zu begeben; wiedenn klar, daß bey diesem nackenden herum lausten am hellentage eben wenig gravität oder ehrbarkett hat können beobach-tet werden , und daher Cicero den M. Antonium so heftigausschiltet, daß er, obschon Bürgermeister, dennoch Imper-cus bleiben wollen , und diese unehrbare ausgelassenheitenunter währendem amte verübet. Diese liefen also in derstadt herum, und schlugen die leuthe mit putschen, vornemlichaber hielten ihnen die jungen weiber die Hände hin, und lies-sen sich mit dem zicgen-fell drauf schlagen, weil sie den aber-glauben hatten, sie würden davon fruchtbar werden. Manfeyerte diese fest-tage zu Rom bis um das jähr Christi 496.da der Papst Gelasius selbige nach Onuphrii und Baromtzeugnis gäntzlich abgeschaffet, ck,«. pro K. Loslio, kml- II.kG/. lib.II. L. 2. KÄücnr». lib. I. ,/rss/- Iio.XIssll.

c.l. Ois,Iib.XUV. all an.496. n.28.leg. Lg?/-.

/.oMeAcr. lle lulkrat. e.llFnt. Deor. 17. p-49?- LrÄ/s.*

Lupffen, eine in Schwaben an dem Schwartzwalde gelege-ne Grafschafft, welche von dein durch die Rothweuer vor lan-gen zeiten zerstörten schlösse Lupffenberg den nahmen bekommen.Die Grafen von Lupsten, so mit den Marggrafen von Mont-ierest um das jähr 97°. einerley Ursprung gehabt, residirten zu-letzt in dem städtlein Engen, zwey mulen von Schaffhausen ,und besassen nebst denselben die Landqrafschafft Stülingen, wieauch die Herrschafften und schlösser Hohenhoven und Älthoven.Nachdem aber der letzte, nahmens Heinrich, dessen vattersbruder Johannes um das jähr i;;?. Bischofs zu Costantz gewe.