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d^.Apa von Aubigne, ward in Neu-Franckreich, wohin sich ihrtzj! x ^egen verschiedener übelthaten begeben müssen, gebohren.
ungefehr im 18. jähre ihres alters nach Franckreich,gi., Aard aus armuth genöthiget, bey einer gewissen frau vonbx^^ut die allergemeinsten dienste zu verrichten, bis sich derd« «Mb Poet Scarron in sie verliebte, und sie heurathele;
ihr denn das zeugnis giebt, daß,ungeachtet ihr mann un-biit und sehr übel gestaltet, sie dennoch vollkommen wohl8el>?» geleber, und zu keinem schlimmen vorwurf anlas ge-drxA Als derselbe 2. iahr nach der Heurattz verstorben war,ten es ihre freunde durch unablässiges anhalten,das ^er König einige mal sehr ungedultig worden, dahin,M?br das jahr-geld von ;ooo. pfund, welches ihr mann ge--lj^^, gelassen ward; und der Marschall von Albert, der ihrtzva^er gewesen seyn soll, brachte sie in den pallast des Her-des Richelieu , allwo sie die Marquisin von Montespan,tet si^uigs Ludovici XIV. maitresse, kennen lernte. Ohngeach-te, 5 "Un gedachter König anfangs durchaus nicht leiden konn-Än« vermochte ihn doch die Montespan so weit, daß derLix Awr gestattete, den mit ihr erzeugten natürlichen kindernzeiti^arron zur Hofmeisterin zu setzen; worauf sie erst einemit ihnen in der Vorstadt von St. Germain in derviebj- , ' nachgehends aber, als sie zu jähren kamen, immersie,,, Erlaubnis bekam, bey Hofe zu erscheinen. Darauf fändeSbtkn gblegenheit, durch ihren treflichen verstand, durch denS„»"?ufvon ihrer unsträflichen anffuhrung , durch diescharf-sie in etlichen an den König in der Montespanschabn geschriebenen brieftn blicken lassen, und durch ihren be-krllen Ü' vernünftigen Umgang dem Könige dergestalt zu ge-viabli« ^"8 er sie zur v->me ä'üwur bey des Dauphins ge-dvst Ä Umchte, ihr jährlich 12000. pfund auszahlen ließ, die^isi>, Am ge,d erkaufte Herrschafft Maintenon zu einem Mar-sisiez Erhuh, und noch viel andere gnaden - bezeugungen er-bieh« ^Als er solcher gestalt ihre guten eigenschafften immer«ichs EEvnen lernen, auch an ihrer gestalt, ob sie gleich nichtlesbar mng nxw, noch viel annehmliches fand, der Mon-lilch i vver wegen ihres unerträglichen staats überdrüßig war,te, E Hertzogin von Fönte>rge durch den tod verlohren hat-djx^ wußte, da zumal an. 168;. die Königin gestorben war,»litzx "Equisin von Maintenon sich alle diese umstände so wohl zubig« wachen, und dem Könige so ernstlich zuzureden, daßdjg^Eweiniglich dafür hält, es habe sich derselbe zu befrie-'eines gewissens, mit ihr in geheim und in gegenwartbog «Er vertrauten Personen entweder durch den Ertz-BischoffHarlay, oder durch dessen Nachfolger den NoaillesiHchen > - ' wiewol man das jähr, in welchem solches ge-ollei, k-r'. "lcht eigentlich angeben kan. Nach der zeit hat sie anbchgbt. ^^Eschaffcen des Französischen Hofs den grossen theilv> ih^ ' wie denn die Versammlung des Staats-Raths allezeitAvisen ^wmer gehalten, ohne ihre eimvilligung nichts ge-Mchtj«/.und ohne ihren vorbewußt und gutbefinden keinesie sich vev,enung vergeben worden. In diesem ansehen hatH Nun «. wh bis an des Königs tod beständig erhalten, undwenige zeit vor dessen absterben in das kloster St. Cyr'Evtbx,, / allivo sie an. 1719. im 8z. jähre ihres alters ge-8iidce-'„.^w hat unstreitig viel verstand und einsicht, auchje» erum ^ Etgenschafften besessen, daher man den adgeschmack-Zungen, die von ihr hin und wieder ausgebreitet wor-iHtunn?« " glauben beyzumessen hat. Unter ihre löbliche ver-!^altun? gehöret das unter ihrer aufsicht, zu erziehung und^Emer adelichen Fräulein gestiftete, und mit reichenk 6e lug ^Eschene kloster St. Cvr. In ihrer jugend bezeug-vftss,, ^ die Reformirte religion anzunehmen, ward auchVer einer ihrer verwandtinnen unterrichtet, derselben« ^oljg-s,, en andern freunden weggenommen, und in derM qchssEN religion erzogen, welcher sie hernach beständigHut,»« ..Eiferzugethan gewesen, auch an der VerfolgungU ein°fi,"?lten grossen theil gehabt, und wegen solchen eifersi^bst sondern an sie an. 1690. ergangenen Lrcvi von«.Etander VIII. gepriesen worden. Sonst ist noch von^ber v/„«ken, daß man ihr ihr bevorstehendes glück langedem M^Eyetingleichen, daß sie vermuthlich, seit dem sieblo-Mtg getraut gewesen, nicht mehr Marquise, son-^Sebvb^-n^dame äs Maintenon geheißen habe, auch die ihrAw Herzogliche würde nicht annehmen wollen. lVIe-,, tom. II. cls , rom. VI. äe la
sieheIason.
c>,vber dritte König in Schottland, Fergi I. söhn,di-«Aster, >.«« , machte mit seinen nachbarn stiebe, strafte
hM in brachte in seinem Reich den Heidnischen gottes-tx..Uejt s' E 0rdnung,w0durch er sich so einen grossen rühm deriy, "ben eäX- '^ß beydes die ausländer und seine eigene un-bevUEkinqg l«r die gröste bosheit hielten , einen solchen Herrnlbv^ESieru^^ beleidigen. Er starb in dem 2ysten jähre sei-voi> g,r ohngefchr 261. jähr nach Christi geburt, undd * Ehrlichen leuthen sehr bedauert,
(Arthur) ein Englischer Ritter, welcherEbene sthen zustande des Königreichs Engelland unter;Elften verfertiget, und an. 1712. den 18. nov. ge-
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storben. Nach feinem tode kamen an. 171?. zu Londen nocheinige »«gedruckt gewesene wercke in gebundener und unge-bundener rede nebst seinem leben , unter dem titul: Iks Isik-snä postkumous XCorilrs ok Lrtkur lVlunvaring, heraus.
Majo, siehe Mayo.
Majo, ein Sicilianischer Admiral in dem XII. steculo, vonBari aus Apulia gebürtig, allwo sein vatter ein öl-krämer war.Seine klugheit und geschtcklichkeit brachte ihm Wilhelms I- desKönigs in Sicilien, gnade zuwege, so daß ihn derselbe anfäng-lich zu seinem Lscrersrlv, hernach zum Cantzler, und endlichzum Admiral machte. Durch diese würde aber ließ er sich sosehr blenden, daß er nach der Crone strebte. Zu solchem endeconspirirte er mit Hugiv, dem Ertz - Bischoffe von Palermo,und beredete, den König durch seine Verleumdungen, daß er dievornehmsten Minister an dem Hofe gefänglich einziehen ließ,unter welchen einigen die äugen ausgestochen, andern die zun-ge ausgeschnitten, und etliche gestäupet wurden. Nachgehends'zog er auch die Königin zu seiner partey, wovon einige gefchicht«schreiber schändliche dinge berichten. Hierauf flattirte er demvolck durch seine freygebigkeit. Endlich schickte er dem PapstAlexandra III. grosse geschencke zu, in Hoffnung, ihn dadurchzu bewegen, daß er den König Withelmum seiner crone berau-ben solle; allein, da er eben den thron besteigen sollte, machteein gewaltsamer tod alle seine anschlage zunichte. Gestalt einjunger Edelmann, mit nahmen Boello, auf anstiften einigerReichs-Stände, welche seinen Hochmuth nicht länger vertra-gen konnten, ihn mit seinem degen 2. mal durch den leib rennte.Die post von seinem tode war dem volck so eine angenehmezeitung, daß sie alsofort an den ort liefen, wo er erstochen wor-den, ihm seine haare und hart ausrauften, seinen cörper durchdie gaffen schlepten, und denselbigen in stücken zerrissen. D«
Kill. äes kävorls.
Major, ein fluß in der Barbarey, der in dem KönigreichBilidulgerid entspringt, die Barbarey durchstreicht, und unter-halb Couco sich in das Mittelländische mcer ergießet. *
Major, (Georgius) war zu Nürnberg an. 1502. den 2^apr. gebohren. Nachdem er in seiner vatter - stadt den an-sang zu erlernung der wiffenschafften gemacht, wurde er an demHofe des Churfürsten Friderici III. zu Sachsen erzogen, undmit unter die capell-knaben aufgenommen. Hierauf gieng eran. i z21. auf die Universität Wittenberg, allwo ihn der Chur-fürst zu Sachsen und der Rath zu Nürnberg unterhielt, da-mit er unter der anweisung Lutheri und Melanchthonis derGottesgelehrtheit abwarten möchte. Dieses that er auch mitsonderbarem fleiß, und gerieth dadurch mit gedachten seinenkrTLspioridus in gar vertrauliche freundschasst. Von Wit-tenberg wurde er an. 1529. nach Magdeburg zum Rectorat be-ruffen, allein weil die besoldung daselbst etwas geringe war,und gleichwol keine Vermehrung derselben auf sein anhaltenvon dem Rath erfolgen wollte, nahm er nach erhaltener vo-cation nach Eisleben daselbst die Superintendur an, und wur-de hierauf an. 1544. zu Wittenberg mit der würde eines DEo.il« beehret, nachdem er bereits vorhero zum Professors ssbeo-logire auf dieser Universität ernennet worden. Zwey jähr her-nach gieng er nebst Bucero, Brentio, und Schnepfio auf dasLollogwum nach Regenspurg. Nach seiner zurücktun st ent-stund gleich daraufder Sächsische krieg, darüber er nebst 10.kindern das elend bauen muste. Doch zu ausgang des jahrs1547. wurde er der kirche zu Merseburg fürgesetzet, und indem folgenden jähre zu Wittenberg wieder an stine vorigestelle erhoben. An. 1991. berief ihn nicht allein der König mDänemarck zu sich, sondern es trug ihm auch der HertzogFriedrich von Holstein die aufsicht über die kirchen in dem Her-tzogthum Schleßwich an, und der Churfürst in Sachsen hattevor, ihn auf das Loncillum nach Trident zu schicken. Alleinaus allem diesem wurde nichts, dahero er nachgehends die in-spection der kirchen in derGrafschasstMannsfeld über sich nahm,welches amt er auch ein jähr verwaltet , und darauf nachWittenberg zurück gekehret, allwo er die übrige zeit seines 'le-bens in dem ihm vormals anvertrauten amte zugebracht. Zuseiner zeit kam die frage von der Nothwendigkeit der gutenwercke zur seligkeit wieder aufs tapet, welcher er gleichfallsbeygepflichtet, wiewol er solches also verstanden wissen wollte,daß die wercke mildem glauben die Vergebung der fünden nichtverdienten, oder einige Ursache der rechtftrtigung wären, son-dern nur unumgänglich von den wiedergebohrnen ausgeübetwerden mästen. Weil aber dessen ohngeachtet einige sich anseine worte geflossen, so hat er sich entschlossen, selbige fahrenzu lassen, auch die von Jacobs Andreä aufgesetzte vereinigungs-artickui an. 1969. unterschrieben. Ja an. 1970. gab er sein te-stament heraus, darum er sich zu den Lutherischen glaubens-büchern mit Hertz und mund bekennet, und hingegen alle irr-thümmer verwirft. Seine Widersacher waren absonderlich Fla»eins, Amsdorss und Gallus, welchen sich hernach JohannesWigandus in der erinnerung von der neuen busse v. Majoris,die Jenischen ssbeologi in der sogenannten confutation unterdem nahmen der Sächsischen Fürsten in dem 8 . cap. und gantzeMnlliens beygeseüet. Er starb endlich an. 19 74. den 28. nov»indem ?z. jähre stines alters, nachdem er fast z. jähr bethlä-gerig gewesen. Seine schriften sind m III. romi 8 heraus ge-kommen, davon der erste die erk arung der episteln St. Pau-st z der andere die predigten über die sonn - und festtags;
episteln,