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Vierdter Theil. He - Mc.
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episteln, und endlich der dritte die predigten über die sonn»und festtags-evangelien in sich begreift. Ausser diesen hat manvon ihm Latalognm lloctorum ÜccletiW ab inirio munäi aä6ra lempora, und die streit-schriften über die frage von Noth-wendigkeit der guten wercke. vir. Isteolog.

in jukilreo V^itleb. catsl. störet. c. 7. p. 29. leg.

epist. apuä kecsttium lupplsm. bild. escl. p. 287. ^289. stist. Luther, introä. aä Kilt. eLclss.

p. 8i;. F're-er-. tstsalr. Arnolds ketzer-hist. k. II. üb. XVI.c- 27.

Major, (Johannes) ein Schottlander, legte den gründseiner studten auf der Universität Cambridge in Engelland, wor-auf er sich nach Paris begab, und daselbst vockor wurde. IndemLollsgio von Montaigu verfertigte er eine Historie von Groß-britannien, welche er seinem Könige Jacobs V. dedicirte.Dieses werck, so in 6. büchern bestehet, und sich mit der Ver-mählung des Königs Henrici VIII. mit der Catharina von Ara-gonien endiget, ist an. 1521. an das licht gekommen. Nachder zurückkunft in sein vatterland starb er in einem ziemlichenalter um das jähr 17; i. Svnsten hat man auch von ihm Lom-mentarios über den Mggittnun 8sntenliarum , wie auch ver-schiedene andere tractate, als 8opstisticalia karilienlia, klasiraIk-eologica, wie auch eine Lateinische Übersetzung von der inEngelländischer spräche beschriebenen Historie des Caxtoni.Ocmp/teE,llb. XII. bist. eccles. 8cotiL. , cent. XIV.

Üb. VI. biü. 8coliLX, in vit. Xsgis Xennetsti.

«ir«. äs fcripl. ecsl. , auc'tar. XoIl äs Llilt. Lat. üb.

III. L. 1;.

Major, (Johannes) wurde an. 1564. den 26. dec. indem dorfe Reinstadt, unter Orlamünda gehörig, gebohren.Sein vatter, Joh. Groß, war ein bauersmann, und hielt ihnin besagtem dorfe fleißig zur schule. Hierauf begab er sich indem n. jähre seines alters auf das L^mnalium zu Weimar,allwo er aber aber seine üuäia wegen eines fiebers nicht fort-führen können. Nachdem er seine gesundheit wieder erlan-get , begab er sich nach Orlamünda, von wannen er sich nachverlauf eines jahrs wieder nach Weimar gewendet, da er we-gen seiner anmuthigen stimme mit unter die Hof - Mustcos ge-nommen worden. In dem 17. jähre seines alters verließ erdiese stadt abermals, und begab sich nach Berlin und Col-berg, von bannen er endlich in die schule nach Hof gekom-men. Von diesem letzter» orte kam er an. 1584. nach Jena,und setzte sich bey Georgio Mylio, welchen er bey seiner an-kunft nach Jena mit einer zierlichen rede empfangen hatte, ingrosse gewogenhcit. An. 1592. bekam er die stelle eines Oiaconizu Weimar, und schlug verschiedene vocariones, so ihm vonandern orten zugeschickt wurden, aus. Doch als an. 160;.I>. Mylius nach Wittenberg gieng, nahm er 2. jähr hernachdie stelle eines Predigers und Superintendenten zu Jena an,wozu er an. 1611. die kroksstionsm Ikeologise bekommen.Hierauf erhielt er das folgende jähr die würde eines voäkoris,und starb an. 1644. in dem 8». jähre seines alters, verschie-dene schriften hinterlassend, als : Lstsologus <L Loncionarororlstoäoxns; ßuäicium äs Oatstolicorum crsäsnäa Xegula;8peculuin Xxemplorum; Lxegelis Verborum Lkristi valeäiÄo-riorum <L äescriptorum Host.XVIII.zkarapstrasts koetica in küä-mos; koMIa koetica; Lialceplis äs Vatis Irce L Milericoräi-e»es non Honoris L Ignomini-e Lalvinianis oppolita; Oisputa-tiones äs Xegno Lstristi, äs Impeäimentis Lonvertionis ku-manre ; äs Xuptiis .furs vivino prokibitis; äs LiLorum V.ch. in X. Xllegations, <Lc. memor. Lstsol. äscaä. VIII.

tsteatr. vit. Isteol. ßen.

Major, (Johannes Tobias) des jetztgedachten JohannisMajoris söhn, wurde an. 1615. zu Jena gebohren. Er legteunter anführung des Dillherri gar guten gründ in der Philo-sophie und den sprachen, daher ihm an. r6;4. die MaMer-würde mitgetheilt worden. Hierauf begab er sich nach Leipzig,sich daselbst der Unterweisung Höpfneri zu bedienen. Doch derrühm Gerhardt zog ihn wieder nach Jena. Nachdem gienger in Holland, und von dar nach Franckreich und Italien,kam auch ungefehr nach z. jähren erst an. 1640. wiederum zuJena an. An. 164;. wurde er zu Wittenberg zum Licentiatenin der Theologie, und nachdem er 2. jähr darauf die außeror-dentliche Theologische krotslston zu Jena erhalten, auch auf be-sagter Academie zu Wittenberg zum Ooäkor creiret. An. 1646.nach seines vatters tode wurde er zum lstoksllore oräinario inJena gemacht» welchem amter bis an. 1675. fürgestanden,in welchem er dieses zeitliche gesegnet. Unter seinen schriften

sind: Lrax-Lpostolon Partes II.; äs Xatura L Lultu LngelorumLxercitatio kaäka Lollations Ikeologica kaganorum, ßuäseo-rum , Muksmmeäanorum <L Lstristianorum; visputstionss II.äs kotsüats Llavium ; Lpologeticus pro Lsrents aävsrtus Va-ter. Magnnm; äs Orstions pro vetunÄis contra II. 6rotium;Lommsntationes in Xpittoiam aä Lbrleas; Lxegsmata Loco-rum äWciliorum 8criptur. 8.; Lxsrcitatio äs 8eäibus Lpi-scop. primarns in vet. Lccles. Ao. , rnemor. Tkeol. äe-

caä. VIII. tksat. p. ;8r- vit. Lbeol. Ion.

* Major, (Johann Daniel) ein söhn Was Majors, warUsäicinL voüor, wurde bey aufrichtung der Academie zuKiel Lrokeftor Neäicin-e daselbst, und starb im jähr 169;.Er Hat ein schönes müntz - cabinet besessen. Seine schriftensind: r.) Das bevölckerte Cimbrien, Plön 1692. in fol. 2.)

s maL

Schiffahrt nach der neuen Welt ohne Schiff und SUlBedencken von Kunst - und Naturalien - cammern " --

Kiel 1674. in fol. 4.) Vorstellung etlicher Kunst- s §.)ralien-cammern in America und Asia, ib i^74- „ reu

Vorstellung etlicher Kunst-cammern in Aftica, unvgrentzen Eüropä, -b. 1674. in fol. 6.) VorstellungKunst-cammern in Italien zu Neapolis und Alk--""- 4.

167z. in fol. 7.) LitboloZia curiola , Wittenberg lo . ^ j8.) Lroäronrus LbirurNW inkulorise, Leipzig 1664.Memorials lingtomico - milcellsneum ; io. ) L>cOliracologisum porillimss auimalium tsstaceorum p KjäIlibens , welches mit Fab. Columnä tractat äs t'ulEss' j^sis1Ü74. in 4. gedruckt; n.) Hiüoria ünatomes ^v>o-prim« . ib. 1667. in fol. 12.) Historia Lnatormca ,rum irrsolemioris stgurie ac magnituäinis in rembu8perlingii repsrtorum , Leipzig 1662. in 4. ) - ;nfaloN 2 '

bernse live trinova Inventa Meäica. l. Lbirurßis2. Xovur Lransplautatioriis Msäic-s Moäus. )-ticis aä curanäos morbos guosäam etism non ooctos'extsnla. Kiel 1677. in 4. 14.) äs klantspierili, Schleßwig 1666. in 8. 1;.) äs Lancias « skus petreiaÄis, Jena 1664. in 8. 16. ) Lonliäersuo. . ^0 iliologicss äs Lerebro L Oculis; 17.) äs Olirmo ^ ini8. ) äs ßsj'unio Lkristi; 19.) äs Lrumnis O's xoN'

Xegotio 8anitatis, Kiel 1676. in 4. 20.) Lonlilwn^ g»

cipienäa Lnatome nova, ib. 1677. in 4. 2l.) ae ^ j>> 4 -

tiüciali. Kiel 1669. 22.) äs TaÄis Lulmins , ib- r. 7 ' ,678-2;. ) äs lllii L äbutu Mercurii in Lue Venerea,in 4., 24. ) 6enius crrans st äs Ingeniorum in 8clen )

stu, ib. 1677. IN 4. 2;.) äs 6utta stersna, ib. l67?'!. zhiii-

äs Malacia, ib. 1677. in 4. 27.) äs kortuna ve>

1668- in 4. 28. )Mos , ib. 1668. in 4. 29.) ao öyrOutta stersna, ib. 167z. in 4. zc>.) äs ketecküs, w- ^

4. ;i. ) äs surea Latena ^ovis, ib. 168t- in 4 -, tüola äs Oraculis MeäiciniL ergo guxstitis ^ lUecli??Isstsentium labulis, welche in Sturms tractat a ^ Mii.non Meäisis, Wittenberg 166;. in 4. stehet; zz- stsiea/'Zac. 8acklii, Kiel 167;. in 4- ?4.) vilst. äs ^

gerianis; ;;.) Oilst. äs M^rrba L Locustis; t"'/ 7 Ae»

Xaturslikus 8uccini non maritimis manustcriptus; I

in die Mitternächtlichen Länder, manustcripta. Aulstrer Franc. Stelluti tractat äs stigno stolstäi mmera ^yräeteÄo aus dem Italiänischen übersetzt, der tt> oei ^we-der Lxksmeriäum Xat. Luriosor. stehet, ist auch N" ^ gl>asen , eine Meäisinam Liblicam heraus zu geben, .nicht zu stände gebracht. nova lirrera

Lallst. 4ickoxz>o/I in kolxstist. tom. II. ^yr

* Major, oder Meyer, (Sebastian) 8-Tb-das jähr 146;. zu Neuenburg am Rhein gebohren- 'Idirte zu Basel, und vielleicht auch an einigen ander >Teutschland. Darauf ward er erstlich zu Vtraßburg, ^ Mzu Bern in den Barfüßer - klöstern Lesemeister. st,ae»^fleißig auf die schul-lehre gelegt, und darinn sew.) ss,n ^men. Da aber die schriften Lutheri undkannt wurden , fieng er an in der fchule der Baymi ari/Pauli bliese, und in der kirche durch predigten dieckul des Christlichen glaubens zu erklären. Er re.r' Bauch mit BerchtoldHaller, die eingcschlichcne rrrthuumißbräuche, so viel möglich, abzuschaffen. Sie ardcucr ^ h rinsonderheit von an. 1520. bis 1724. Sie wurden . hMde von dem Bischoffe zu Lausanne zur verantwor»' - ^

fen; der Rath wollte sie aber nicht dahin gehen MsyEÄ,1722. wohnte er einer religions - Unterredung zu ^ ^ M'wie auch in dem folgenden jähre der disputatwn »pryw'.bey. An. 1524. ließ er ein büchlein zu Straßburgdarinn er die ehemals daselbst vorgetragene lehn Mim»Dieses half nicht wenig zu der Straßburger am > r,»,

Er selbst aber ward bald darauf, (oder viettEdem druck gedachten büchleins) wegen eines ;wuw § w'»Hans Heim, Prediger-ordens, entstandenen mono/" v',,

verwiesen. Nach diesem legte er den orden ab, v -stsich, und predigte in Basel und Schaffhaustn'-bm-g.Augspurg, und begab sich hierauf nach ch

dem absterben Franc. Kolbs und Berchtold Haue ^ /

an. 1 ?z6. wieder nach Bern berufen. Er bearvem^bhea ^diesem nebst andern heftig an vereinigrmg der r.u^ rief, ..che mit der Schweitzerischen. Weil er aber darm 'derwärtigkeit und Verdruß auszustehen hatte, leeu.may an. 1741. seinen Predig-dienst nieder, uno v L„pere >'der nach Straßbura, allwo er auch gestorben. " „esto^^.den, er sey zu Bern an. 154z. gegen 8°. Mr » . „gSeine schriften sind, ausser obgemeldtem buchiem ^^slegvl^pstn ßoannis Lommemarius, Zürich 1819 -„ '^traßb-über die I. und II. Epistel an die Corinther, ^ ^ernin 8. stnnvtationes streves in Lpist. aä Oala ' ^zste ,in 8. S. Gcheurers Bernerisches Mansolsum , rc-

prolopograpst. Hottingers kirchen. - ^^Vere^

Majoragius, (Marcus Antonius) krokel^ ^

samkeit zu Mayland in dem XVI. steculo- , b" ^

nius Maria Comes, und veränderte semen » dorff.'«ol>sich denn Majoragius von einem Maylandljw ^

sein geburts-ort war, nennte, welches »M n v>