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kcac dastibst cin. 1674. jn die Congregation dcS
hie,» Doch blieb er in derselben nicht gar lange, sondern?" der Universität zu Paris, und gab daraufin dem;4. jähr lang einen krokellorem kkilolo-die ' da er denn auch binnen dieser zeit die ehre hatte,UntxsWvgin von Bourgvgne in eben dieser wissenschafft zu. 1 "' Zuletzt begab er sich um besserer bequemlichkeittzales " Priestern von der Communitat des Francisci von"der^ P'd starb bey ihnen den 17. april an. 172;. im 77.lest; E lahce seines alters. Er war vor die lehrsätze des Car-»acbi>°»^.^"st^"'inmen, doch fehlte es ihm keineswegs an»e c .undgcschicklichkeir. Seineschriften find: Äsclii-^ toutes sortes de 0sd,sn8 solsiren; nouvesucle l'Dimsnr, welches auch in dem Journal de8 8a.Vhg„^U' l674. anzutreffen; I'Ouvrsge de Is Lrsstion; nnu-du Dlonde ; krobleme ds ls (Pisdrsture dukl,,,?? refcilu Aeomecriczuement 7 worüber er mit einem unbc-Diall-ss. si^" gerathen; II. a. m. Sein bruder, Stephanushat ' der an. 1716. zu Paris mit tobe abgeganaen,kann, durch einige heraus gegebene Französische Poesien be-jsi>. gemacht. Sein anderer bruder, Io. Mallemans, aberan. ,7;;. cils Laaonicus bey der Königlichen und Col-M St. Opportunä zu Paris am leben gewesen, unddiele e dlsher durch verschiedene wercke, worinn er aber auchsonderbare Meynungen blicken läßt, hervor gethan, /.e.ch' vidl. sscrs.
Sech , (Robertus Beaumont, Graf von) ein söhn Ro-^„j^eaumont, welcher letztere Wilhelme dem Eroberer,»eh. von Engelland, getreulich beystund, so lange er mitsei-diaja glichen Hertzvgthum Normandie sich vergnügte, nach-hk»^chber durch keine verheissnngen sich bewegen lassen wollte,er sän, bey seinem zuge wider Engelland zu begleiten, wobey^ ui ' leiu vatterlich vermögen wäre schon zulänglich, daßltssa- use auf eine geziemende art leben könnte, und demnachSen!, dillich bedencken, andere leurhe in dem besitze des ihri-Sun» uoren. Sein söhn Robertus war dißfalls anderer mey-dGika '"dem er mit nach Engelland übergieng, und durch dieM ich ^^lungte grosse güther fein vermögen in der Normandievermehrte. Des Königs Wilhelmi söhn und nachfol-ljgb,', H^vricus I. machte ihn, nebst Rogerio, Bischoffvon Sa-.^>,c,ch' ö" seinem vornehmsten Staats-Minister, in welcherdlltck ? ^ sich nicht weniger durch seine sonderbare klugheit, alsliyhchlkknc exemplarische Mäßigkeit in essen, trincken, kleidungSeack,, n dingen beliebt und berühmt machte. Dessen un-kt ääsch uiuste er das gewöhnliche Hof-glück erfahren, und weilex j,,"^r den König sich in eine rebellion eingelassen , so fiellhex "usnade, und starb nach confiscation aller feiner gü-s stvosser armuth. z-M 0/
Zsi^kleoiug, (Felix) oder Hämmerlm, aus einem altenki„ ul >chen Patricien-geschlechte, hat gelebt an. 14)8. er warHxx? ,chrler und wohl-belefener mann , Lsnror und Chor-">>t g-i« Znuch , wie auch Probst zu Solothürn ; er hat sichschrie?» " wider die Clerisey und die Eydgenossen allzu freyeniß a,,^^deren haß und aufsatz auf den hals geladen , undLosten sicher eigenen lands-leuthe anstiften dem Bischoff zuMeg-ch "vergeben , und zu Lucern in ein Barfüsser-kloster'norden. Er war sonsten auch Chor-Herr zu Zoffingen ,lliid sssris zu Erfurt, ttncior der Päpstlichen Rechtelliehi.^Mgräflich - Badischec Rath, hat auch bis an. 1454.11 bücher ausgehen lassen, welches damals etwas„ ^wohnles war; das meiste davon ist an. - 497 - zuhikia Druckt worden. In dem übrigen war er sonderlichstiiex,, ,'.der die Mönche, hielt es in dem artickul des ftg-iche allerdings mit den Papisten , und hat unterschied-en, des Römischen Hofs gantz vffenhertzig deschrie-h„ .'°'daß sich nicht zu verwundern, wenn alle dessen schrif-M ^ wren bibliothecken ausgemustert worden.
s. ^'§ur. Helvetische kirchen-geschichte, L. II. psissm. *
sihr "ach seinem tode erst heraus gegebene schriften findanzutreffen. Der gantze titul ist folgender:
1 ^>siii?' 4-,, vecretorum lluctoris Iueecon-
7' ^vbilirsts <L ssustiLicaro üialogus, sacrX sshoo-Nrii^'r^rium, klülosopkorum <L koömrum sententiis, lii-tLLerijz rekerrissimus. L/An/cM cie 8vvitensium Ortu,^OonkiLcierstione, L quibuscism ( utinsm bene )
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-.jz ' ^",ir«aersr!vuc!, vc guibu5clam ^ - - .
1 ^ kroeellus juclicisrius corsm Dso daditus in-
"es K IKuriLenlss ex uns 8v'üenle8 psrcibu8 ex^ kencenris cllstmicivs L eju8 exeeutione. L/«--
v Neig nomine Lsroli Iss. sci kiiäenaum 111. ltom. Ho-ch,
!l^> q,,» ^^owine ü-sroü AI. sä ssriäenLum 111 . 1 < 0 IN
^ cvslo eum kortstur , ur äe 8viteni>bu5 vin-
d, "''s Eine andere sammlung der schriften dieses
b^llrd- b'che er erst in dem kloster , darinn er verwah-kei 1''s nl/„^^stklrieben, hat der berühmte Sebastian Brandin Vl ""'er dem titul : vsr>T Obleckcionls Opu-8v ""ks v, " 1 'esi'" 'st insonderheit merckwürdig : Kegilirum
ismencLbiliz kelicis llemmerleln cle Phure-
^üario Ourire ccLleüi 8 ; welches sich geschrieben in. ees Lichtn Lsrolini zu Zürich befindet. Das jährin, Seleb-, ' M' bekannt; wol aber gewiß, daß er an. 14??.ft- l„ vL , 3 " dem sskelsinc, kjilkonL slelverlcre, so an., ->iur,ch heraus gegeben worden, befinden sich aus-Theil.
züge aus desselben schriften , so ferne sie die aeschichten derSchwcitzer angehen. V. Huju8 Phessur. , i.
MaUerodorff, ein reiches Benedictiner-kloster im BißthumRegcnspurq und dem Bayerischen Land-Gerichte Lanbau, wel-ches GrafHeinrich von Kirchberg und sein söhn Ernst an. 1109.gestiftet, hat sehr viel adelrche begräbnisse.
* Mattet, (Alain Manesson) war zu Paris gebohren,.und
vertrat anfänglich daselbst die stelle eines Pageik- Hofmeisters.Im jähr 1672. gab er allhier den dritten theil seiner ssrs-vsux cke Nsr8 , ou 1s kordiücstlon heraus , darinn er stchIngenieur äs8 Lsmp8 <L lirmee8 du Itoi de kortugsl genen-net , und welcher auch ins Teutsche übersetzt worden, Amster-stam 1687. in 8- Hierauf fieng er an eine uollständige Cosmo-graphie in fünf bänden in 8. auszufertigen , welche unter demtitul : Oeleriprion de bllnivers um das jähr l68). zu Pa-ris , das folgende jähr aber in Teutscher spräche zu Franckfurtin 8- heraus gekommen, und von verständigen sehr hoch ge-halten wird, ob sie gleich auch einen und den andern fehlerdarinn angetroffen. Man habauch von ihm eine 6eometrismprscliesm , welche in vier banden in 8. bestehet s und eben-falls zu Paris gedruckt ist. Durchlauchtige Welt, com. I.p. 170. kiklimliegue du bild. bist.
* Mattet, (Philippus) der dritte söhn Petri Mallet, Lcu^er,und Herr zu Eguencs, gebohren zu Vazancourt, einem klei-nen dorfe in der Viwee8 von Beauvais, unferne Gerbervi inPicardie, studirte die Humsuiors zu Paris, legte stch abersonderlich auf die Mathematic. Der söhn des Mylords Dig-by bey seiner rückkehr in Engelland bat ihn , als ein Gelehrter,mit ihm nach Engelland zu gehen. Er nahm es an, undwurde durch diesen canal mit den vornehmsten des EnglischenHofes bekannt. Er that während seiner Englischen reisezwcymal einen tour in Franckreich,, um daselbst zu gunstenHenricttä, der gemahlin Caroli l- Königs in Engelland, eini-ge dinge zu negotiiren. Das Hof-leben wollte ihm aber nichtso gar wohl anstehen , und war ihm lieber die wissenschafflcnfortzusetzen; er verließ deswegen Engelland , und kehrte wie-der zurück in sein varterland, wo er den ansang machte dieMathematic ztt lehren; solches trieb er hernach 4z. jähr langmit grossem lobe. Er hielte täglich eine öffentliche lection um-sonst in dem Lollsge ssoisl de LvnrgQMe . wo er immer einegrosse anzahl lehrjünger hatte. Neben diesem hat er auchverschiedene mathematische wercklein geschrieben, unter andernist eines über die fortificationen in Französischen versen, undauch ein gantzer Lurlus Nstbemsticu8 vorhanden. Er starb zuParis an. 1679. ledigen standes, seines alters 7;. jähr.
* Mattet, (Carl) aus Picardie in der vioecen Aniiens ge»
bohren, ein Üoäkor der Sorbonne, dazu creirt an. 1644. her-nach ward er Hrckidiscc>nu8 und Lsncmicu8 zu Rouen, woer an. 1680. gestorben ist. Er war auch bey 2;. bis ;o. jäh-ren Groß-Vicsrius allda, nnd übrigens ein mann von einemsehr exemplarischen Wandel. An. 1676. gab er zu Rouen einbuch heraus, welches er heißet: Lxsmen de guel^ueb l'slls-gL8 de Is IrsduÄiori krsucoile du bl. 1. imprime s IVIons.An. 1679. aber ließ er ein anders drucken, welches handelt,de 1 s I.eäure de I'Lcriture 8sinte en Langus vulgsire. Hierinnvertheidiget er die gemeine meynung , und den auch in Franck-reich angenommenen gebrauch, krafft dessen das lesen der H.Schrift in der mutter-sprache nickt jedem Laven erlaubet ist.Mr. Arnaud ergriffe hernach die fedcr wider diese bücher desCarls Mallet, und schrieb zwey wercke dieselben zu widerlegen.I.) Eine nouvelle üäkerile de Is Irsdmllion du dl. ss. im-prime s Kion8. eontre 1 e l.ivre de Dir. DIsIlec Lc. CölN1680. 2. ) Lomiinistion de Is nouveile Oekenfe <Lc.
gleichfalls zu Cöin 1681. Diese bücher sind auch unter einemverdeckten titul , und unter dem entlehnten nahmen von Franc.Iaquet heraus gekommen. Der ll. 1 e Testier schrieb wider Dir.Arnaud an. 1684- ein buch , dessen titul ist: Ob 1 ervsrion 8 lurIs nouvelle veksrils de Is Verlion ssrsneoile du IV. ss. imprimes Äon8, pour juliiker Is conduite de8?spe8, de8Lvegues,L du ttoi, s l'egsrd de cette Version. Hierauf aber hat Dir.Arnaud zu vieler leuthe Verwunderung keine antwort gegeben.
Libliotsisgue du
* Mattet, (Petrus) ein Mitglied von der Sorbonne zu Pa-ris , war in der vi«Le8 von Amiens gebohren , und erlangtedie Ooctor-würde an. 1659. worauf er auch L-monicub undDrekidisconu8 an der kirche zu Rouen wurde. Er starb an.1679. oder 1680. nachdem er ein sogenanntes ssxsmen widerdie von Ant, 1 e Maltrc, und dessen bruder le Maitre äs Saciverfertigte Übersetzung des Neuen Testaments, so gemeiniglichdie Übersetzung von Mons gcnennet wird; ingleichen ssisiesde Is I.edkure de I'Lerirure 8sinee en I-sugue vulpsire herauSgegeben, welche beyde schriften aber von dem berühmten Ur-ständ in seiner nouvelle vekense de Is TrsduÄion du Ds T.und in dem ssr. de Is I.ecture de l'Loricure 8sinte, ihre hin-längliche abfertigung bekommen.
Matteville, (Claudius) 8ecremmis der Französischen Aca.demie, war von Paris gebürtig. Gleichwie er von natur einenmuntern geist hatte, aliv war es ihm um jo viel leichter, sich inder gelehrsamkeit hervor zu thun. Zwar thaten ihn seine eiternanfangs zu einem Königlichen Fmanzen-8sLrersrio, allein ausliebe zu den studien blrcb er nicht lange bey ihm. HieraufO 0 o 0 » wurde