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bef^ sodann nach Alet, allwo er durch seine predigten vielzehrte, hernach trug man ihm das Bißthum selbiger stadt' welches er so länge verwaltete, und zugleich nach desAaron tobe die aufsicht über desselben kloster über sich
xx iw, bis ihn die Verfolgungen nach Aquitanien trieben, daSatntes von dem H. Leontio, Bisthoff von Bourdeaux,genommen ward. Endlich kehrte er zwar auf verlangengemeinde wieder nach Alet zurück, blieb aber nicht langeall / sondern begab sie wieder in feine einöde zu Samtes,er an. 567. gestorben. Seinen cörper hat man in dern Aaron, die hernach nach ihm St. Malo genennet wor-oegraben. liLc. l. Ilenscl. äs kcript.
^"dern. ^
rilalMai
^n. Larülee, vies äe8 8Lint8.
o, eine stadt, siehe St. Malo.
Zr"e«logra, Naloya, ist ein dorfundberg, welcher das^rgeli vom obern Engadin abscheidet, und dem Meira-fluß-Mn Ursprung giebt. Er liegt zwischen dem Malancker-undh,.^rr-berge, von dem er ein anhang ist. Man kau fommer^ Winter darüber kommen. , llslvec. ver.
sslnxt. p. 192. b. *
sb.,Malonesius, (Carl) ein gelehrter Jtaliäner, hat sich in-^ oerheu durch die ausgäbe von des Longini tractat äs 8ukli-rr Bononien 1644. in 4. berühmt gemacht, als welchemN,„wcht allein eines gewissen Pagani, und eines andern, Pizi-ejg!"'us genannt, Lateinische übersttzung, sondern auch seineÄk anmerckungen beygefügt.
wl' lalorvetz, eines der ältesten Freyherrlichen Häuser inBöh-welches an. 640. aus Croatie» (allwo noch einige von»vn ^ strschlechle floriren) dahin gekommen, und sich ehemalsb-." wrein m dem Bechiner-kreise gelegenen schlösse PardubitzhjWiannt, gleichwie sie hernach den bevnahmen von Malo-Paczow, von Cheinow, von Würterberg, rc. ange-bu!"wen. Wenceslaus von Pardubitz ist an. 942. zu Roten-dew. "d ein anderer dieses nahmens an. 1042. zu Halle aufbe»! wrmer erschienen. Es rechnemauch die Böhmischen scri-z» Ä". msgesamt den ersten Ertz-Bischoff Ernestum zu PrägeIjg,^str familie. In den folgenden zetten haben unterschied-en^ höchsten ehren - stellen in Böhmen bekleidet, auch^chtige Ambassaden sich berühmt gemacht. An. 167;.tzg^w^ohaim Christoph und Johann Ulrich, des grossemLq^Mechts Beysitzer, so beyderseits männliche erben hatten,in bist. 8. Momis krribrsmenlis.
^Malpenau, ein kleiner fluß in Schlesien, welcher unterhalbM» «n die Oder fällt,r^alphi, sieheAmalfi.
W M^lpighius, (Marcellus) ein berühmter IVleclicus, warTrbvk ""chbarschafft von Bologna an. 1625. den ro. mertzlo«b oro„, woselbst er auch in den anfangs-gründen der Phi-ex tz^ie beyzeiten unterrichtet worden. Im jähr 1S49. erhieltlreyheit, sich eine lebens-arl nach eigenem belieben zu er-bka),^' weil seine beyde eitern im besagten jähre gestorben, undcjz 0 >>ch dannenhero zu den damals sehr berühmten lVIeäi-l»l>k„« rlhvlomäo Massari und Andreä Mariano, deren ari-de er sich mit grossem nutzen bedienet, ob sie gleich dey-illsy" Wren lehr-sätzen sehr unterschieden waren. Nachdem eri» hEen theilen der Artzney - wissenschafft, besonders aber^lird- ^""lomie sich eine grosse erkänntnis zuwege gebracht,^eim - ^^e;. den 26. april OoÄor, da ihm denn so-
>vy^ °we krofellion von dem Rath zu Bologna angetragenÜim/' Doch nahm er selbige nicht eher an, als an. iü;6.seiyx ""ch nvch in eben diesem jähre nach Pisa, woselbst erlhiex-weiste zeit auf Zergliederung der cörper und lebendigerte sv„Mewmdet. Er lebte hier in grossem ansehen, und hat»"och sehr viel vergnügen, allein die tust war ihmo"herv er auch an. 1659. abermal sich nach BolognaAe»a V ""d sein voriges amt wieder antrat. Im jähr 1662.der gybr nach Meßina, und ward daselbst oberster Professor^SNa Nach 4. jähren aber that er eine reise nach Bo-
ließ sich abermal bereden, daselbst zu blechen.»Mst wurde er insonderheit durch seine in unterschiede-ner,gethane glückliche erfinduugen auch ausser seinemsi», swwe und Italien berühmt. Wie wir denn von ihm wtssr ^ der erste gewesen, welcher entdecket, daß der ge-?» der "en eigentlichen sitz in den papMs nsrveis habe, die°stt zu sehen, so bald die dicke haut davon adgeson-
"lcht nm^?' daher die zunge keinen geschmack hat, wo sie? gym „chichen Mpillis nerveis versehen ist. Ausser dem hater andern wahrgenommen, daß in den durch dasWch?„ Hahns fruchtbar gemachten hüner-eyern eben der-^ ver ""'An-thierlem enthalten seyen, wie Löwenhoek durch?der i„ Msterungs-gläser entdecket, die aber in unfruchtbaren>„^»e a-i- En eyern, die eine von dem Hahn nicht getretene!!'svYde> nF^ nicht anzutreffen sind. So hat er auch, weilge-e„" Alten geglaubet, daß viele gewachst ohne saa-wurden, (welche meynung aber bey den neuerngewÄ^rn keinen beyfall findet, ob man wol unterschie-seb^.^ davon der saame so klein, daß jh"von!> folgende probe davon angestellet. Er that
sv erde in ei» gläsernes gefässe, welches er mit ei-
^«en tuch bedeckte, da allein die luft, die sonne undkommen konnten; dabey er denn gewiß wußte ,"vr. E. Theil»
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daß durch den wind kein saamen-körnlein hinein gebracht wor-den war. Dieses gefässe ließ er eine sehr lange zeit in der luft,im regen und in der sonne stehen. Es kam aber nicht das ge-ringste Herfür, das nur einer pflantze ähnlich gewesen wäre;woraus er denn schloß, daß ohne saamen keine pflantze gezeu-get werden könne. Anderer dahin einschlagender merckwürdi»ger umstände von demselben gegenwärtig nicht zu gedencken,so ward nur durch den wett und breit erschollenen ruf von sei-ner ausnehmenden geschicklichkeit und erfahrenheit sowol in derArtzney-wissenschaffl, als natürlicher dinge und Untersuchungendie Londenische Societät der wissenschafften bewogen, ihn unjähr 1669. zu ihrem Mitglied zu erwehlen. Und der CardinalAnton Pignakelli, damaliger Gesandte zu Bologna, unterhieltauch eine sehr vertraute freundschafft mit demselben , welcheendlich so viel würckte, daß ihn an. 1691. der Papst Jnno-centius XIl. zu seinem Leib - Artzte nach Rom berufte, wo-durch er aber an seinem starcken brief-wechsel und anatomi-schen enldeckungen sich nicht hindern liesse. Im iahr 1694. warder in die llLLilemism llecsclum aufgenommen, und starb end-lich den 29. nov. in eben diesem jähre, nachdem er viele nütz-liche und gelehrte schriftcn ausgefertiget, als: i.) LMvlssäuK8 äe knlmonitws, die auch in Bartholim buch cle puimo.num 8ub1iAMiÄ <L Notu stehen; 2.) äe längua, Lerehrci ,OmeMo, kingneäine L aclipoli« vuäkibus, Amsterdam 1669»ist 12. ;.) äe Vilcerum 8lruk(tues L Lol^po Lorä>8 Lxerci-Mtione8Landen 1669. in 12. welche man auch in Mange-tk LikUocheca llnswmic-i findet; 4.) äe Lomh^ce, Landen1669. in 4. ;.) äe kormstione Pulli in Ovc>; 6.) lknsto.man klsntsrum, Londen 1675. in fol. Es sind seine werckezu Londen 1686. in zwey folianten, und seine Opem postku-ma nebst des Verfassers leben, ib. 1696. und zu Amsterdam1698. in 4. mit einander heraus gekommen. Endlich hat erauch noch sein eigen leben beschrieben. Pips.
vite clegli llrcsäi tom. l. rom. IV.
* Malplaquet, ein dorf in den Oesterreichischen Niederlan-den, nicht weit von der stadt Bavay gelegen. Es ist darummerckwürdig, weil daselbst im jähr 1709. den n. sept dieAlliirten unter dem Printzen Eugenio und Hertzoqe von Marl.borough die Französische armee unter dem Marschall von Vil-lars in ihren vor unüberwindlich gehaltenen linien angegrif-fen, und nach einer blutigen gegenwehr in die flucht geschla-gen. Die Alliirten nennen es insgemein den sieg bey Bleau-gies, die Franzosen aber die schlacht bey Tamercs, und dieEngellander bey Malplaquet, weil diese drey örter nicht weitvon einander liegen. , geo§r. novils. psg. ^2;.
Hühners geogr. fragen, p. 198-
) 1 lalß, ein guter flecken im Vinstgöw, bey der Etsch. Er hatseinen Amman und eigen gerichte.
Malsburg, (von der) eine uralte adeliche familie in Hesssen, deren stamm-vatter Otto in dem Vlll. lLculo mit Carolol>l. aus Franckreich gekommen, und das 4. weilen von Cassel,an dem flusse Werre gelegene schloß Malsburg erbauet. Desssen nachkommen haben unter sich einen burg-frieden und Gan-erben-recht aufgerichtet. Stephan und Eerlach werden un-ter die Kriegs-Helden zu zeiten Kaysers Caroli IV. gezehlet. Ar-nold, Abt zu Corbey, gieng an. 1452. mit tobe ab. Otto flo-rirte um das iahr 1474. als Fürstlich - Hessischer Rath undLandvogt zu Erfurt, und hinterließ Hermannen, welcherdem Hause Hessen und Braunschweig in wichtigen Verschickun-gen gute dienste geleistet, an. 1516. sich wider Frantz von Si-ckingen, an. rz2z. wider die aufrührische kamen, und an.15;;. wieder die Wiedertäufer zu Münster als Feld-Marschallgebrauchen lassen. Er gieng auch an. i?4t. wider HcrtzogHeinrichen zu Braunschweig zu selbe, und bekam denselben,als er gefangen wurde, in seine Verwahrung, worauf er an.i;;7. gestorben. Ein anderer dieses nahmens war Marschalldes Ertz-Stifts Bremen, und ward an. i?i9. von den Wur-säten erschlagen, als er nebst dem Dom-Dechant zu denselbengeschickt ward, um sie zum gehorsam anzumahnen. Eckdrechtwar an. l;?i. Heßischer Land-Drost zu Plesse. Otto verjaheum das jähr 16^7. die stelle eines Kayserlichen General-Kriegs-Lommilliirii. Rabatt Wilhelm war an. 1699. L3N0MLU8 zuHildesheim. Sein bruder Adam Eckbrecht zu Nieder-Elsin-gen, Elmershausen , Ober-Meisen und Ordinghausen, Hessen-Caffelischer geheimer Rath, Hvf-Marschall und Regiments-Rath, des gesamten Fürstlichen Hof - Gerichts zu MarpurgPräsident und gevollmächtigter Gesandter zu Regcnspurg, starbim ?2sten jähre seines altcrs an. 1708. daselbst mit Hinterlas-sung zweyer söhne. Der ältere, nahmens Carl, Edler undErb-Grnnd-Herr zu Gieselwerther, ist des hohen geistlichenRitter-ordens von Oranien , ls Lorcion ä'Or genannt, Uec-i.nu5 und Dom-Herr zu Hildesheim worden, nachdem er an.1706. von der Reformirten zur Catholischen religion getreten.Der jüngere söhn heisset Ludwig Friedrich Johann. An. 1710.befand sich Curt Hilmar, Freyherr von der Malsburg, als ge-vollmächtigter Gesandter von Hessen zu Regenspurg. Letz-ners Corbeyische chron. c. ;6. Spangenbergö Adel-spiegel,k. II. Seyferts ahnen-tafel, k. I.
Malserheyd, ist eine ebene längst dem Ursprünge der Etsch,und den wichen oberhalb Glurentz. An. 1499. als die Oe-sterreichs das Munsterthal überfallen, sich bey Mals un-
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