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Manilium mit ihm zu vermengen, wiewol dieser Manlius'" ungebundener rede geschrieben. Sein werck ist noch nichtNvruckt. Claudianus hat einen kanegz-ricum auf seine Bür-r^weisterliche regierung gemacht, Rubenius aber sein leben^Mieden, welches Grävius in druck gegeben.
°'bl. Lse. üb. I. L. i 8 .
^ * Manlius, (Jacob) oder, wie er sich sonst schrieb, Men-b,. war zu Freyburg im Brißgau gebohren, wurde KaysersAaxlmiliani I. Rath und »iltoricus, legte sich sehr aufdieOe-»erreichjsche Historie, und schrieb Histonam collsc-e Lsräinsli-iak ?^nit-rti 8 in tllbertum IVIoguntinum, welche Historie im i 6 .("^hundert verschiedene mal besonders aufgeleget worden , undUch in Frehert (ceipwr. rar. Lerni. und in Johannis script.
Moguat. stehet. Auch ist von ihm Lkronicon LpilLopamsI 0EAnrien68 in Pistorii icript. rer. 6erm. anzutreffen. Sim-crus und Lud. Jacob in bibl. kontif. legen ihm noch Vit38 lm-Verstorum L koMikLUm bey. , L»tal. auüor. LarLe-
^ bibl.
»,i* Manlius , (Johann) ein Gelehrter des XVII. Lc. Von'eiern sind bekannt: LolleÄsnea I.OL0NIM Low.munium perUIto 8 3 nno 8 ex leÄionidus v. kkiiippi iVlelsnckckonis A Llio-W äoedillirnorum virorum rslücionibuü exeerpra, Baselb. Über welche sammlung aber schon die freunde Äle»"Uchthons sich nicht wenig beschweret, und sonderlich har Ca-^"ürlus, in virs iVleIancktboni 8 p. 88 - (egg. demseibigen des-,I„^U einen scharfen text gelesen, daß er ohne urtheil, fleißgründ alles gründliche und ungründliche zusammen ge-^,>uelt, was er selbst nicht gehöret, und damit den guten nah-l-A Melanchthons nur beflecket habe, womit auch anderer Ge,hMen klagen übereinkommen, in prsek. aä (isläubo-
p. 10 . in LLtal. Lrit. hibliord. Tbevl. p. Iio.
h.Mannersdorff, ist ein marckt-flecken in Nieder-Ungarn, an,,,A.Luffe Leita, hart an den Nieder-Oesterreichischen grentzen,lchen Neustadt und Bruck, gelegen. Man hat ihn sonder-^ wegen der allda befindlichen warmen gesund-bäder zu
braunes, eine alte adeliche nunmehro aber gantz ausgestor-bÄin Zürich, allwo sie sowol in Verwaltung dasigerkWer ehren-stellen, als auch Gesandtschafften und kriegs-ex-»„Monen vor andern sich hervor gethan, Massen einer diesesvon Ms' nahmens Rüdiger, in dem bekannten treffen, so dielcwks, rieh den Ocsterreichern geliefert, erst-angeregte seineivzWeuthe nicht nur tapfer angeführet, sondern auch durchbig "Mng vieler mutter-pferde unter die feindliche reuterey, sel-Unordnung gebracht, und hiedurch einen wichtigen siegth!.Ulten, weöhalben er auch an. :;6>. zum Bürgermeister-^ lu Zürich erhoben worden. Dürstelers Zürich, ge-
tz^^unors oder Manners» ein berühmtes geschlecht inPqj^uuv, welches zwar erst unter Hcnrico VIII. unter die^vrm/liWnommen worden, dennoch überlange vorher inDia^uinberland eine ansehnliche figur gemacht. Heinrich vonbey 6 bezahlte an. n Zo. dem Könige Henrico II. 8 °. marckseih- Mang der vätterlichen güther, welches anzeigt, daß die-Dkann ^ wichtig gewesen. Dessen dcscendent, Robert vondv, bekam an. i zqr. erlaubnis von dem Könige Eduar-ihy. ^ >"n land-haus in gedachter provintz zu bevestigen. VonNorm. mte her Johannes, welcher an. 141;. Sherif vonsigxb'Oberland war, und als ein bescher der Hrrrschafft Ethalbxndessen söhn, Robert, war Ritter, Sherif von Northum-c?si°r erne Zeitlang Statthalter Nichardi, Hertzogs von Glo-ta,ij^°umaligen Admirals von Engelland, Jrrland und Aqui-«gs-f,' und im übrigen wegen vieler kriegs-dienste in besondern:b,» Er heurathete Eleonoram, eine schwester und er-ONyay wundi, Lords Roose, welchen titul sein söhn, Georgius,Und Dieser vermählte sich mit Anna, der einzigen tochtervon w? ? ^s Ritters Thomä St. Leger, von Anna, Hertzoginals , einer schwester des Königs Eduardi IV. Er starb,Tonkn^euncum VIII. bey der expedition wider Terouanne undlin begleitete, und hinterließ von gedachter seiner gemah-Hchff„wam. Denselben erhub Henricus VIII. an. 1^25. zumcoicniy? von Rutland, so bekleidete er auch noch andere wurden,M U, v" den eingezogenen kloster-güthern einige landereyen,Echvtt,^. >den Waffen wider einige redellen, ingleichen wider die^4;. Ä'dvr.' vor andern hervor, und starb den so. sept. an.Otters ? seiner ersten gemahlin Elisabeth, einer tochter desflahwx^overt Lovel, ließ er kein kind, von der andern aber,Me er unora, einer tochter des Ritters Robert Paston,Nuiien, l^nde: 1.) Hxnricum, von dem alsbald; 2.) Jo-von dessen nachkommenschasst unten; z.) Rogeriumvon Uffington, einen von der Königin Elisabeth Leib-k'd, ei«I ^-homam, eine» Ritter; ;.)Oliverium; 6.) Ger»
Georg«, Grafen von Shrcwsbury; 7.I AN-n^ucisi^gemahlin Henrici, Grafen von Westmorland ; 8.)
eine gemahlin Henrici, Lords Bergavenny; 9.) Ca-,,UUc,hiw' erne gemahlin Henrici Capel; 10.) Elisabeth, eineK^fvlqe?es Ritters Johann Savage. Der älteste söhn undbMqsm',Henricus, begleitete an. i^r. den Marggrafen vonS)?"de. ywvn, bey der nach Franckreich übernommenen Am-"cherlaff!?- 1 ee6. ward er zum General-Capitain der nach denwen bestimmten trouppen, wie auch über die gantze
flotte erklärt, wiewol er hernach bey der belagerung von St.Quentin nur als General von der cavalerie diente. Die Köni»gin Elisabeth machte ihn zum Lord-Präsidenten von dem Rath,so die aufstcht über den nördlichen theil von Engelland hatte, undzum Ritter des Hosendandes. Er starb den 17. sept. an. i;6;.und ließ kein kind von feiner letzten gemahlin Brigitte , einertochter Johannis, Lords Hussey. Die erste aber, Margaretha,deren varter, Ralph, Graf von Westmorland war, gebühr ihmEduardum, Johannen: und Elisabeth, welche letztere den Rit-ter Wilhelm Courtney heurathete. Der älteste söhn, Eduard,succedirte ihm, und waren. 1569. als er nur das 20. jähr er.reicht, bey dem aufftande der Grafen von Nvrthumberlandund von Westmorland, Verweser des Königl. Generals, Grafenvon Sussex, wie auch Oberster zu fuß, und ein Mitglied des ge-heimen Kriegs-Raths. An. 1570. that er eine reife nach Franck»reich. Hernach ward er Ritter des Hosendandes und an. 1586.bey den friedens-tractaten mit den L-chvtten erster Lnmmills-riu8 der Königin Elisabeth. Als er den 14. apr. an. 1587. mittode abgieng, hinterließ er von Jfabella, deren vatter der RitterThomas Holcrafft war, eine einzige tochter und erbin, Elisabeth,welche mit Wilhelm Cecil, Lord Burleigh, Wilhelmum zeugte,der den titul eines Lords Roß gebrauchte, und an. rsig. in Ita-lien starb. In der würde eines Grafen von Rutland succedirteEduardi jüngerer bruder, Johannes, welcher Constable vonNottingham-Castle, ingleichen Lieutenant von Nottinghamshirewar, und den 17. febr. an. i;88. starb. Seine gemahlin Elisa-beth, eine tochter Francisci Charlton von Applcby, halte ihm4. söhne, Rogerium, Francifcum, Georgium und Olivertum,wie auch 4. tochter, gebohren, von welchen letztem Francisca anWilhelmum, Lord Willonghdy von Parham, und Elisabeth anEmanuel, Lord Scroop von Bolton, sich vermählte. Sein äl-tester söhn und Nachfolger, Rogerius, brachtejähr in frem-den landern zu , that nachgehends eine reise nach Jrrland, unddiente als Oberster zu fuß in dem Irländischen kriege. An.i6c>;. schickte ihn Jacodus I. als seinen Ambassador nach Däne-marck, um der taufe des Cron-Printzen beyzuwohnen, und demKönige den orden des Hosenbandes zu überbringen. Er erlang-te noch unterschiedene andere ansehnliche bedienungen, und starbden 26. jun. an. 1612. Weil er von Elisabeth, einer tochter desberühmten Ritters Philipp Sidney, kein kind nach sich ließ, soerbte :hn sein bruder, Franciscus, welcher in seiner jugendFranckreich,Italien und Teutschland durchreisete, und an. 1604.zum Ritter des Bades,an. 1616. aber zum Ritter des Hoienban-des gemacht ward, auch an. r6r;. das commando über die flot-te bekam, welche den Cron-Printz Carl aus Spanien zurückbrachte.Den 22. jul. an. 1616. legte Jacodus I. zu seinen andernehren-tituln das prädicat eines Lords Rovs von Hamlake. Sei-ne erste gemahlin, Francisca, eine tochter des Ritters HenriciKnevet, gebahr ihm eine einzige tochter, Catharinam, welche zu-erst Georgium, Hertzog von Buckingham, und hernach Donal-dum, Grafen von Antrim in Jrrland, heurathete. Mit der an-dern gemahlin Cäcilia, einer tochter des Ritters Ioh. Tufton,bekam er 2. söhne, Henricum und Francifcum, die aber in ihrerkindheit durch Hexerey, wie man glaubte, ihr leben verlohren.Als er demnach den 17. dec. an. : 6 ;r. starb, succedirte ihm indem Gräflichen titul sein bruder Georgius,welcher den 29. wart.an. 1641. gleichfalls ohne leibes-erben das zeitliche gesegnet,un-geachtet er mit Francisca, einer tochter des Ritters Eduardi Ca«rey, und einer schwester Henrici, Vice-Grafen Falklands, vereh-ticht gewesen.
Hieraufkam die würde eines Grafen von Rutland an Johan-nen: Manners von Haddon in Derbyshire, dessen großwatterJohannes,der andere söhn Thomä Manners, ersten Grafen vonRutland, und die groß-mutter Dorothea, eine tochter des Rit-ters Georg» Vernon von Haddon, der vatter aber GeorgiusManners, ein Ritter,gewesen war. Er vermahlte sich mit Frau«ctsca, einer tochter Eduardi, Lords Mountague von Bougthon,und zeugte mit ihr 1.) Johannem, der nach feinem tode, welcherden 29. sept. an. 1679. erfolgte, ihm succedirte; 2.) Franciscam,eine gemahlin Johannis, Grafen von Exeter; Graliam, ei-ne gemahlin Patricii, Dice-Grafen Chaworth; 4.) Dorotheam,eine gemahlin Antonii Ashley, nachmaligen Grafen von Shafts«bury; Elisabeth, eine gemahlin Jacob:, nachmaligen Gra-fen von Anqlesey; 6.) Margaretham, eine gemahlin Jacobi,Grafen von Salisbury; 7.) Annam, eine gemahlin des RittersScroop, nachmaligen Lords How. Der söhn Johannes, gesbohren an. :6;8. ward an. :70z. den29. mart. zum Marggra-fen von Granby und zum Hertzog von Rutland erhoben, undstarb an. 17:1. Er vermählte sich anfangs mit Anna, einertochter Henrici Pierpoint, Marggrafen von Dvrchester, wardaber wegen ihrer üblen aufführnng durch eine Parlcments-actevöllig von ihr geschieden, mit dem ausdrücklichen beyfatze, daßihre linder nicht fähig seyn sollten, etwas von ihm zu erben.Hiernächst heurathete er Dianam, eine tochter Robert:, Grafenvon Ailesbury, und eine wittwe des Varonets Seymour Shirrley. Endlich nahm er, nach deren tode, zur gemahlin Cathari-nam, eine tochter Baptistä, Vice-Grafen Campten, die ihm ge-bohren i.) im sept. an. :67s. Johannem, von dem alsbald; 2.)im febr. an. 1678. Thom. Bapkistam,welcher im jun. an. 170;.unverehlicht starb; ;.) Catharinam, vermahlt an Johannem,Lord Gower; 4 ) Dorotheam, vermahlt an Baptistam, Grafenvon Gainsdorough. Der älteste söhn,Johannes,welcher den tituleines Marggrafen von Granby annahm , so bald sein vatter