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Vierdter Theil. He - Mc.
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MaN IOIZ

Osorno. Dieser hinterließ von Theresia äs Toledo, einerAchter Garsiä Alvari, Hertzogs von Alda, Garciam Fcrbinan-vurn Manriquez, Grafen von Osorno, welchem Maria Henri-^äe Luna Petrum Fernande; gebahr. Derselbe vermählteW mit Elvira Henrica äs Cordova 7 Priego, und zeugte mitM Garciam Ferdinandnm ll. welcher von Theresia Henrica ,kuier tvchrer Dtdact Henri« Guzmans, Grafen von Alba, einMer Petri ward. Diesem gebahr Catharina Zapata äsMendoza , eine tochter Francisci Zapata äs Cisneros, Grafen^»Barajas, und Maria äs Mendoza, r.) Iohannem, wel-zeitlich starb; 2.) Garciam Fernande;, Grafen von Osor-w und Hertzog von Galisteo, welcher sich mit Anna Maria2 lil Cerda vermählt ; ;.) Franciscum, Ritter von AI-^ntara.

Von der linie derer von Trevinno, welche den beynah»äs Lara angenommen, hat sich Petrus Manriquez, HerrTrevinno und Hamascv, berühmt gemacht. Mit Eleo-/vrg von Castilien zeugte er 1.) Didacum Gomez, ersten Gra-

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von Trevinno, dessen söhn, Petrus, an. 1482. erster HerM von Majera, und ein stamm-vatter der folgenden wor-^ ? von welchem in dem vierten glied hergcstammet Ludo-M, durch deren Vermahlung Bernardinus äs Cardenas ,^?tzog von Maqueda, den titul eines Hertzogs von Najeras.^ngt. 2.) Rodericum, Grafen von Paredes äs Nava, bestv" vllesten sohns descendentin, Agnes, den Gräflichen titul.Paredes an ihren qemahl und vetter , Henricum Manri-von Najera gebrächt; auch findet man, daß von des letzt-v "achten Roderici andern söhnen, Roderico und Henrico, eineMrität geblieben; ,.) Pelrum Manriquez, Herrn von Val,so^vri, dessen enckel, Antonius, durch seine gemahlin, Loui-, die würde eines Herrn von Padilla und Grafen von4 ^ Agata auf sich und auf seine nachkommen gebracht;b/ Gomez Manriquez, Herrn von Villazopeque und Belhim-Garciam Ferdinandnm Manriquez, Hn. äs las Amay,..'»b, welche beyderseits, gleich den vorigen, leibes-erben hin-passen. Sonderlich ist zu mercken, daß Ludovicus GomezManriquez, Herr von Villazopeque, mit Agnes von Castilien,M tochter, Annam, hinterlassen. Mit selbiger vermahlte sich^ vvericus äs Mendoza, Graf von Castrogeriz, und nahm ins'Wung dessen den beynahmen Manriquez an. Von ihnenÜben ward gezeugt Alvarus äs Mendoza Manriquez, GrafSin. Castrogeriz, welchem Magdalena äs Sandoval x Roxasig'Uvilium gebahr. Dieses letzter» söhn von Isadella äs Be-tn^' nahmens Gomez, heurathete Mariam Henricam , eine,,Ater Petri äs Ribera Barroso, Marggrafen von Malvicab ,o Marschalls von Castilien, und zeugte mit ihr r.) Jsa-fle Ä" ^ Mendoza, welche den Grafen von Ribadavia Diego^armienlo, welcher ihr «»verwandter war, und nachmalskj O'ualvum äs Faxardo, geheurathet; 2.) Catharinam Hen-Mendoza, welche gleichfalls ihres anverwandten,Hvyannis äs Hurtado, Grafen von Orgaz, gemahlin worden.

Xohiüc. Lurox. k. II. p. 48.

die Haupt-stadt der landschafft Maine, in Franck-die flüsse Sartc und Huysne zusammen stossen.j,, pat ein Präsidial und Bißthum unter den Ertz-Bischoff>tzi°Avnrs gehörig. Die Lateiner nennen sie Lsenomanum,sind?? i^och dieser nähme sich bey keinem alten scribententxo t. Scaliger, Cluverius und fast alle erd-beschreiber hal,rim, ^ ^ Ptolemäi Viuäinum. Einige alte chronicken be«daß Mans von Sarthon, des L>amothes eines Kö-ßx ^ ber alten Gallier enckel, erbauet, und nachgehends, dabide>> ^ fäÄicmes und Parteyen der Druiden und Sarv-von , ^umirel, von Lemant, einem andern Könige der Gallier,h- "euem aufgeführet worden, welcher sie nach seinem nah-8>g„. benennet habe. Mein diese fabeln verdienen wenigvv„ Nichts desto weniger ist es gewiß , daß Mans eineältesten städten in Franckreich ist. Aimoinus berich-te sie zu den zeiten Caroli N. eine der berühmtesten,stad-l,»d'H'oUia Lslrisa gewesen, doch durch der Normanneröril»a FEänder einfaü, wie auch durch vielfältige feuers-vi-n bat sie heut zu tage eine gantz andere gestalt bekom-me ..».Der hiesige Vischoff hat den vorzug vor allen, wel-kircd'i^ dem Ertz-Bischoff von Tours stehen. Die Dom-St. Stephans geheiliget. Antonius Coruasier vonderer hat die Historie der Bischöffe dieser stadt und an-t-^ss^ckwürdigen dinge in selbiger provintz beschrieben.

lib. V. in kilior. O« antig.

^ 6aII. Lkriii. *

bv>, PUart, (Franciscus) ein berühmter Banmeister, gebürtig.ätid?' welcher in Franckreich so viel und so schone ge-he» .^""gegeben, als nicht leicht von einem andern gesche-hch, wird. Man rühmt seine desseins, daß sie sehr kunst-b>a„^tlrat und majestätisch herauskommen. Hingegen hathchkeu .chm getadelt, daß er nicht allzusehr auf die bequem-^ Leseheu, und allezeit in seinen Unternehmungen sehr> ^ensW gewesen, welches ihn genöthigt, was recht nach!'ey pgn seyn sollen , öfters zu ändern und wieder von vor,sey ch. imangen. Die vornehmste gebäude, zu welchen er!sile gegeben, sind das schloß zu Blois, dasprach«

^ercy Matsons, 4. weilen von Paris, das schloß zudeßytzu .dw trefltch schöne capelle zu Fresne, nebst dem alldafaal , hiernächst iil der stadt Paris das Portal'"stör. Theil.

von dem Minimen-kloster ö la ?lacs stoyals, das Portal vonden Femllantinern, die kirche der Nonnen äs !a Villwrion,die capelle und das thor von dem Contischen pallaste, die pal«läste äs la Brilliere, äe Iars, ä'Auniont, äs Carnavalet undviel andere. Die gebrochene. dächer, welche man zu seinerzeit in Franckreich eingeführet, sind von ihm wies ö la Man-Lräe genennet worden. Er starb an. 1666. im stptember, indem 6y. jähre seines alters. Li-rce, äessrizw. äs Laris vol. I.x. 470. komme» illustres.

* Mansencal, (Johannes) erster Präsident in dem Parle-ment zu Toulouse, und eine der grösten Obrigkeitlichen Perso-nen in dem XVI. l^culo; er ist aus einem sehr alten und «beu-chen geschlechte aus Bazas entsprossen, welches einen theil ander Herrschafft über diese stadt gehabt, und sein ur - groß-vat-ter war sieucen-mc-Oenersl allda. Johannes Mansencal aberwar zuerst Rath , alsdann stvosst-Lensnäund endlich an.15)8. stieg er zur ersten Präsidenten - stelle in bemeldtem Par-lement zu Toulouse. Er führte einen sittsamen wandel, warwohl beredt, sehr gelehrt, und brachte dadurch sein ansehen sohoch, als jemals einer seiner vorfahren in seinem amte gethanhat. Diesem zu gunsten hat der König Heinrich II. verordnet,daß die ersten Präsidenten des Parlements zu Toulouse dasHeinriche einkommen haben sollten, welches die ersten Präsiden-ten bey dem Parlemente zu Paris gemessen. Auch beehrte ihnFranciscus II. mit der commißion emes Kleutsnanr-Lenersl imnahmen seiner Majestät durch die gantze gerickts - Herrlichkeitdes Parlements, so die Gouverneurs von der provintz abwe-send wären. Au. I; ;o. hat er eine schrift Heraus gegeben, un-ter dem titul : äs la Vsrlte äutorite äs la sustics äu stoltres-Lkreeien, en la punition L corrscsticm äes mLlestcss Ls.

Den anlas darzu hat ein urtheil gegeben , welches- das Parle«ment wider einen Priester gefallet, welcher sich mit etlichen con-cubinen übersehen hat. Dieser spruch hatte unter der Französi-schen Geistlichkeit, nach den grund-sätzen des ^juris Lanonlsi,nothwendigern grosses aufsehen machen müssen, nach welchemdie Layen Über einen Llericum, auch in crimmallbus keinejurisdictwn haben, es sey dann dieser von der Clerisey selb,sten laicirt, und der weltlichen Obrigkeit zur bestrafung über-geben worden. Deswegen hat die Geistlichkeit wider daSParlement und dessen sententz eine schmäh - fthrift, unterdem ironischen titul: ürret äu karlsmem äs Toulouse rrss-xrokrukle , heraus gehen lassen. Die ersterwehnte schriftdes Präsidenten Mansencal war eine antwort auf dieses libcll;dieweil er aber darinn die unordentliche lebens-art und die Ver-derbnis der damaligen Clerisey sehr frey und lebhafft vor-stellele, und ohne ansehen der person auch der Prälaten und an-derer vornehmen Geistlichen nicht schönere, so bekain er voneinigen voetorlbus aus der Sorbonne eine censur. DerPräsident, so sanft und gemäßigt er sonsten auch in dem zornwar, wurde doch gantz ungehalten darüber; er schickte des-wegen äu Bourg, einer seinen eydamen, nach Paris, um einenwiderruf von der Sorbonne zu erhalten. Der König sechstenund der gantze Hof war für den Präsidenten , allem die I)o-ätores der Sorbonne hielten so vest zusammen , baß nichts zuthun war, wie sie es durch ein decret vom c?. sept. an. i;;2.bestätigten. In dem Calvinisten-wesen an. i;6r. da sie ange-klagt wurden, daß sie wider die stadt conspiriret hätten, und sichderselben bemeistern wollten, ließ er viel hertz-und standhafftig-keit mercken; da aber nach der Hand die zwey jünger» von sei«nen tochtermännern sich zu der Reformirlen partey schlugen ,fiele der argwohn auf ihn, daß er nunmehro den Protestantenallzu günstig wäre. Und ob ihm schon hierinn unrecht geschahe,zumal er steif Catholisch geblieben, so war er doch einstens des-wegen in gröster lebens-gefahr, und wäre von dem gemeinenpöbel unfehlbar massacrirt worden, wo ihn nicht sein söhn Gre-piac, welcher für gut Catholisch gehalten wurde, nebst seinenProtestantischen tochtermännern,dem Cavaignes und äuBourg,erhalten hätte, doch starb er noch in dem nemlichen bemeld.ten 1;62. jähre. Er hatte sich vermählet 1.) mit Antoinetteä'Olmieres, einer tochter Georg», Präsidenten ä Mortier;2.) mit Jeanne Vidal. Aus der ersten ehe zeugete er Iohan-nem äs Mansencal, den üvocsr- deneml, welcher ein vatterwar eines andern Iohannis; dieser letztere aber hinterließ nureine tochter, welche an einen ülr. äs Sevin, Präsidenten esLngueres bey dem nemlichen Parlement, vermählet wurde.Von seiner zweyten ehe kamen i.) Johannes , Herr von Gre-ptac, welcher kriegs-dienste genommen, und ohne erben abge-storben. 2.) Petrus, Herr zu Miramont, Rath in dem soge-nannten Lranä-Lonlell, und nachmals Präsident in der En-queten-Cammer des Parlements zu Toulouse, r.) Franciscus,Herr zu Venerque, von welchem nachmals die linie derHerrenzu Venerque entsprossen ist. 4.) Johanna, welche vermähletwar i.) mit Nr. äs Iusian, einem Parlements-Rathe vonToulouse ; 2.) mit Charles äu Favo, Präsidenten ö Mor,tier an dem nemlichen Parlemente. 5.) Eine andere tochter,deren tauf-nahme unbekannt, die aber mit Johanne äs Ca-vaignes vermählet ward; und endlich 6.) Margarethe vonMansencal, welche mit Herrn Gabriel äu Bourg verheurathetwurde, welcher sowol als der vorhergehende ein Parlements-Rath gewesen. L« , annal. äs Touloule.

Mansera, siehe Mancera.

* Mansfeld, (Carl von) ein kkilolopkus, Tkeologus und

Qqqq; Rechts«