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RechtSgelehrter von Luxemburg, welchen sein vatter, PeterErnst/ Graf von Mansfeld / im 90. jähre gezcuget hatte. Erstudirte zu Löven, und wurde daselbst an. 1614. beyder Rech«ten Licenliat/ darauf Hof-Prediger bey dem Hertzoge Albert,Lanonlcus und Dechant zu Vt. Gudulä in Brüssel, ein Mit-glied des Königlichen Raths im Hertzogthum Luxemburg we-gen der Ritterschaft, unv schrieb: ksr-uitlg Leeren und unius-gue ^uris concorciem Lilcoräism , welche beyde zusammen ge-druckt, Luxemburg 1619. in 8. Oosnobitica live äs Lanonico.rum Origins L Vita , Cöln 162-;. in 8. Lxercitanonem Livi-lem sä kegulss furi« , Luxemburg 1626. in 8. ÄlagiiieriulnMilitärs , s. cie )urisäic'tions L Zure Nilitise öelgicse, Ant-werpen 1640. in 8. bibl. Lslg.
Mansilla, ist ein stecken, in dem Spanischen KönigreicheLeon / 7. meilen von der Haupt-stadt dieses nahmens/ südwärtsgelegen. Die einwohner pflegen in dem benachbarten stusseEria forellen von einem vortrestichen geschmack zu fangen,und dieselbe bis nach Valladolid ja wol gar bis nach Madrid ,znm verkauf zu bringen. ckelic. äs I'Lss,. x. ,;6.
lVl-M8l0!MKH. Dieses Wort hat vielerley bedeutungen:denn so heissen i.) bauers-leuthe, von numlus, ein stück selb.L.) Die Lanonisi resiclentes, welche stets da wohnen müssen,wo ihre kirche ist. ;.) Die Oustoäe« der kirche. 4.) Der Hof-Fouricr bey den Fränckischen Konigen, der seiner Herrschasstdas quartier bestellte- wo sie bleiben sollte, s« II.s. 4;?- leg-
Mansveld, (Regnerus») ein Niederländischer kliilosopkusdes XVII. Lxcull, ist aus einer ansehnlichen familie zu Utrechtgebohren / sein vatter Antonins / und groß-vatter Johannes,welcher an. 1601. gestorben, bekleideten daselbst die Rathsher-ren-stelle ; seine übrigen verwandten und gebrüdere gelangtenauch zu ansehnlichen ämtern, wie dann auch sein bruder An-tonius, beyder Rechten Doktor, neben andern chargen zu derRaths-stelle befördert worden. Regnerus legte die fundamenteseiner studien in seiner gedurts-stadt, und that trefliche pro-gressen darinn ; er legte sich auf die Griechische und Hebräi-sche sprachen, sonderlich aber aufdie Philosophie und hernach,auf die Theologie, um deren willen er sich auch für eine weilenach Leiden verfügte; hieraufward er zum Doktor LbilolopKiLund Lanäicksw MrMerü in seinem valterlande creirt; da ernun wollte ein Prediger bey einer Gesandtschafft in Spanienabgeben, und schon auf die reise sich fertig machte, ward ihmdie durch den tod Dan. Voetii erledigte LrofelÜo kbilolopkisezu Utrecht aufgetragen, welche er auch angenommen. Erlehrete nicht nur die alte, sondern auch neue kkilolophiimi,und trug kein bedcncken, seine meynungen nach reiferer Unter-suchung zu ändern. Wie er sonsten ein freundlicher und ar-beitsamer mann gewesen, so trug er seine letzte kranckheit mitaller gelassenheit, tapferkeit und gottseligkeit, und starb in sei-nen besten jähren im may an. 1671. Seine tödtliche kranck-heit soll er sich durch sein übermäßiges studiren und medtti-ren, da er sonst von guter leibs-dispvfltion gewesen, zugezo-gen haben. Er hat herausgegeben einen tractat, äs legn!,ins rstiocinsnäi Kations; und Dilputstiones V0N unterschied-lichen Materien, nach seinem tode rst ans tag-licht gekommensein fast gäntzlich absolvirtes werck wider Spinosä ftraktsmmIksologiso-koliticum; er hat auch einen Lommentarium überEpicteti Lnckiriciium verfertiget. /. 6. , in orat. in
vbit. Atsnzvsläü. *
Mansus oder Manso, (Johannes Baptist«) Marcheseäslla Villa, ein Neapolitaner, diente anfänglich unter demHertzoge von Savoyen, und hierauf unter dem Könige in Spa-nien. Nachgehends kam er wieder nach Napoli, legte sich aufsstudiren, und half die sogenannte Academie ckegli Orioii zuNapoli stiften. Er schrieb unterschiedene tractate, als da sind:das Leben von Torquato Tasso; von welchem , fowol als vonJohanne Baptista Marino er gar ein besonderer freund gewe-sen ; kkroosllia; le koslis Xomisbe ; I kÄrsclolli, und starbden 28. dec. an. 164;. in dem 84sten jähre seines alters.slox. ?. I. xingaotbeca L. III. imaZ. illultr. c. 1;.
lk bibl. blsapol. p. i;;. *
Mantale, ein altes schloß in dem gebiethe von Vienne, inDauphins, ist deswegen bekannt, weil vermuthlich daselbst dasLoncilium gehalten worden, welches an. 87Y. Boson angestel,lek, um sich der wähl zum Könige von Provence, Arles undBurgund zu versichern. Es kamen auch würcklich 6. Ertz-Bischöffe, 17. Bischöffe und eine grosse zahl von andern Her-ren zusammen, welche ihn vor ihren Ober-Herrn erklärten.Sirmondus hat in dem zten romo der Lonoiliorum, so inFranckreich gehalten worden, die acte von dieser wähl mit ein-gerücket , daraus unter andern erhellet, daß der ort dieser zu-sammenkauft nicht weit von Vienne entfernet gewesen, undwürcklich zum gebiethe dieser stadt gehöret habe. *
Manie, lat. Alsännm, eine stadt in dem Gouvernement derIris lls krsnss in der Dieses« Chartres au der Seine, allwo einBalliage und ein Präsidial ist. Hadrianuö Valesius hält die-sen ort mit grosser Wahrscheinlichkeit für das ketromantslum,so in dem bekannten lünersrio Lnwnim vermeldet wird, Mas-sen die läge und entftrnung der örter, wie wir sie da ange-setzt finden, sich sehr wohl dazu schicken. Nur bleibet noch ei-niger zweifel übrig, weil die stadt schon im X. lieculo unter
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dem nahmen Ncäunt» bekannt gewesen, welcher tW, ^dem von kstromsntslum sich gar wenig zusammen r ^Sie hat schon um die mitte des X. lieculi ihre besondere v.ren gehabt, und nahmentlich den Grafen von Vcxm wv'^rel; bis, da diese mit Graf Gautier ausgestorben , sn !unter König Philippo I. an die Cron Franckreich 2vM,jpp0Zwar ward sie schon dessen jüngern Printzen, auch Mgenannt, von seinem bruder, König Ludovico Lrallo, zm ^nage gegeben. Allein da sich dieser dennoch gegen 0lern bruder empörcte, ihm samt seinen übrigen lanvccider genommen; nach welchem sie immer mit der^rv,einiget geblieben. Vormals hatte die stadt eine cicadeue,che Henricus IV. auf anhalten der Parifcr niederreill»'
Die daselbst befindliche Stifts-kirche wurde von Jean"-/Königlich-FranzösischenPrintzeßin, gestiftet und erbau»' ^deren itlcmumentum noch'bis dato aus der feite des Yv»zu sehen ist. ' Der König in Franckreich, CarolUS ' j ^allhier an. 1)76. ein Cölestiner-kloster, wobey ""Ans b^
tarskete
finden, der wegen des daraufwachsenden besten Franzwi--^- ^
rühmt ist. spioil. tom. III. Or/e-r. z-l/l. Ä
von
Manteczna, (Andreas) ein berühmter mahler' ^.,,ütel,Padua gebürtig. In seiner jugend soll er der schäme «pund grosse tust zum abreissen bezeuget haben, weswegenihn dem Jacobo Squarcioni in der Mahlerey zu, " schratti-übergab. Allem er übertraf in gar kurtzer zeit seinenster, und verfertigte bereis in dem 17dm iahre sc>ns° ^ .„ingar feine stücke, deswegen ihn auch Ludovicus GonM,^Ritter machte. Nach diesem arbeitete er vor dennocentium VIII. und starb zu Mantua an. iz i?«cie Litt. vir. cks kict. Venec. / entr. äes rsiv - ^
Mantello, ein stecken im Vcltlin an der AddaTrahona gelegen. Es gehet allhier eine drücke überDer Hertzvg von Rohan hat an. i6z6. allda eine staraecation gegen dem körte cli kuemes aufgerichtet. * ..«ont
* Mantica, (Frantz) ein Cardinal, gebohren zu Pa-lm Friaul an. 1514. war anfangs kroisssor der Neane sdua, wo er selbst zuvor den gründ seiner studien 2s ,,,oramnach äuciiror kotrs, und endlich an. 1596. Cardinal' .
er an. 1614. den 2;. jenner zu Rom gestorben. A 0 As.
schrieben: cle Lcmjskkuris ultimarum Volunrscum uo '
Frauckfurt i;8c>. Venedig 1587. Genf >7;;. in sol- ^
tiones Varieanas leu Dibios XXVII. äs rscitis « u ^Lonvsmionibur, in zwey bänden, Rom. 1609. in fol. A-/.cis,oncs komanss , RvM 1618. in 4. Lyon isiy-kurpura clokka. 6ymnas. karav. tom. I- ?' ,
Mantinea, eine stadt in Morea, in der provmtzist von der Thebaner schlacht berühmt, welche1er dem commando des Epaminondä daselbst gehaneuallwo dieser tapfere mann die Lacedamonier undbete zwar gäntzlich in die flucht schlug, aber mitten m u-mit einem wurf-vfeile durchschossen worden; so vav ^ pa-ge stunden hernach todes verblichen. Einige halten inheutige Mendi. Diese stadt war anfänglich mttwohnern aus andern siädten besetzet, und wurde von u ,vern mit einer mauer von ziegelsteinen umgeben, we>^ ,der König von Sparta, rninirte, da er den stuß hlm» ,hernach durch die gemachte bresche in die stadt v'"^und selbige eroberte; nachgehends bekam sie ben wwtigonia von Antigono, Philippi, des Königs inVormund, und Pcrsei vatter. Der Kayser Had»« /iM-ließ Ihr den alten nahmen Mantinea wieder beyieg»^^ ^ l»
in Lroacl. , notit. ord. autig. , a
Flores. * «resbv^
Manton, (Thomas) ein berühmter Englischem -p an-rianischer Prediger, wie auch der H. Schrift DLecor, ^ von1620. zu Lawrence Lydiard in der Grafschafft Somw ^einem Prediger gebohren. In seinem i z. jähre gtt>>s. ^ a"/'rens halben nach Oxford, daselbst er ins Lnlleg. 2^AMol> Egenommen ward. Das Predig-amt fieng er chun^Devon an; hernach bediente er eine kirche in Mwsendlich zu Londen die kirchen w Lovent-Oaräen. A was''II. wieder ins Reich kam, wollte er gern sich confornm^sttz ge-die declaration betreffend die kirchen-sachen zu emem v ,^,cherdiehen hätte; weil aber solches nicht erfolgt, gE ^mit ausfchlagung eines Decanats zu den Puritanern- ^ste wegen nvn-conformitat leiden, wie er dann Mdeswegen ins gefängnis gesetzt wurde; doch baue/ . ^nehme Herren zu Patronen, als den Hertzvg von s MteELord Wharton. Er starb den i8- oct. an. »nv ^ . n>>den nahmen eines der vornehmsten Prediger seM» ?
wecktes"»^'..?Ä^ so'ihm^ie7e'ich7rede gehalten,
urtheil, schone ernblldunqs-krafft, starcke gedE -^.fltessende wohlredenheit und trefliche aelehrsamkeit chsch7 z»
nennen, d. l. einen solchen , welcher wußte die substantz
begriffzusammen zudriEs F-t ^rsctiLgl Lommenrar. über die
reckivivum; UnterschiedlE^l
"ssd gndere Predigten; nach seinem tode sind wol fnw.predigten und anderer moralischen tractaten, von ihm