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man loi?
Quorum libri IV.; äs Livitats; äs 8enatu; äs Oomitüs;
' 8ckolia <L Kmsnäationes in omnis Licer. Opera ;°"v11z jn Lommsntarios Afconii in Oicer. Orationes; äs Vs-^kum Dierum Kations; Lalenäsrium vetus Komanum cumonrmentario ; tlpopktbeAmats ; lVotationes in Virgiüum.
^erne üäagia hat er aufbefehl des Loncilli zu Trident verferti-gn auf eben dessen ordre hat er nebst andern den Triden-^Nlschen Catechismum in zierlich Latein gebracht. Er hat auchv'"ge wercke in Italiänischer spräche verfertiget, als da sind:„2 8u Klementi e äi molti loro nobili Lssscti; Detters äi varii.^rittori, in tre libri äiviis, Dettsre volgari. biK.
IiIX. Ka/q»«k. , spist. üb. II. ep. 4. ,
^ leript. frec. XVI. L'E»!, tbeatr. , mslangss
oin. in. KiL/iosrasL. Oermanopoli an. 1667. eäits.
slog. k. I. p. 409. L k. 111. x. 2;;. *
»„Manutius, (Aldus) des jetztgedachten Paul! söhn, undAM Manutii enckel, wurde für einen der gelehrtesten leuthe zuWer jxn gehalten. Gleich in seiner jugend ließ er proben vonWen, aufgeweckten seist sehen , und gab bereits in dem 14.!Me feines alters seinen tractat von der Lateinischen orthogra,Me heraus Nachdem er etwas erwachsen, lehretc er an-N'glich zu Venedig , und nachmals zu Bononien und Pifa,k»- endlich unter dem Papst Sixto V. nach Rom selbst ge-,, "imen. An diesem letzter» orte gieng es ihm sehr elend,"«d erzehlet Ianus Nicius Erythräus in den lob-reden, so erdiesem stamm geschrieben hat, gar traurige begebenheiten:er muste aus noth und blos nahrung zu haben, die vor-,,^lche bibliotheck verkauffen, welche in seinem geschlechte war,"nv von feinem vatter, groß-vatter und andern vorfahren mit»rvffer mühe und sorgfalt zusammen gebracht worden. ManN' daß selbige in 80000. voluminikus bestanden habe. Dieplaner geben vor, daß sie selbige besitzen. Gedachte biblio-wect blieb einige zeit zu Venedig stehen, bis ihm endlich einigesi. gegen Versprechung eines unmäßigen ztnses vorgeschos-worden, da er dann selbige zu sich nach Rom führen lassen,M er sich von seiner frau scheiden ließ. Allein auch hierum'chite ihm seine hossnnng, und muste er GOtt dancken, daß ereinigen unterhalt aus dem Vatican bekam. Denn ob ihm»ss"s nach dem tode Thomä Coräi in dem Römischen OymnslioHumaniora zu lehren erlaubet worden, war er doch eben^ unglücklich, und wol noch mehr als vorhero, indem sichjemand fand, der ihn hören wollte, so daß er die stunde,I, "hu er lesen sollte, vor dem üuäitorio mit spatzieren gehen zu-i/Me. Er starb endlich zu Rom an. 1597. etwas über 50.nss! Im übrigen wird er beschuldiget, daß er seine an-^rckungen über den Ciceronem Hieronymo Wolfio und Sixto,dk>>, E' sonderlich aber über dessen briefe an den AtticumM-n^uno Parrhasio, und die über den Cäsar dem Iohannisie« k no abgeborget, ohne ihren nahmen zu nennen. Son-v,u hat man von ihm Lommentarium in Liceronis fibrös äs^ ^?r>sa , äs pkilofopkis, äs Otkciis, äs 8enehkuts , äsy wwig, in kgrsäoxa <L in 8amnium 8cipionis; ül. 1. Licero-. Oommentarii8 illustrsrum antigu-egue Isctioni restitu-^msnäariones L Xotas in Lenkorinum äs Die natali LIN katerculum ; Orationem äs Dauäibus krancifci
üi a 8skolis in 8aIIuüium; Lommsntsr. in Dibr. Dors-nssw ürte kostics in II. Kpoäon; Xotas in Lutropium; äs^Aitiz per Lpiüolam libros tres; äs interxungenäi Kations;z,: ^lenäario veteri Konrano ; äs sonfcrikenäis Lpikolis;t>on' li.Oolmo Ueäici« primo 6ranDuca äi lolcana; äslleLt-Icri? - OaÜraccio Lsttrscsni; äell' Lnticbitä; Komans 1 n-tkaä ; Lpillole ksmiZliari äel Liserone in lingua KolcanaLs. pin. I. imag. illulkr. c. 109.
rj° 1"' 1- in elvA. T't-»»««/, üiüor. lui tempo-
keq. ^.üitions äu T'eWer, k. II. x. » 75 - seg. L k. III. p. 41;.
I,' äs plag. litterar. Lg.
vvd r^^waring, (Nogerius) ein Englischer Iksologu«.schaffe Lor 'IkeoloLiL zu Oxford, von Stretton m der land-»ackn Shrops gebürtig, war des Königs Carvli l. Caplan,KlUhends Kecior zu Stanford-Rivers, ferner Diaconus zutzqMster - und endlich Bischoff zu Man. Er hat sich unterI>»iorrgierung durch zwey predigtm unter dem titul: Ke-wait X ^Zianria bekannt gemacht, in welchen er von der ge»hiagp^' Parlementen sehr nachtheilig gesprochen, dem Koinglehr-^n eine gantz unumschränckte gewalt beygelegt, und ge-^ard '»daß er an keine gefctze gebunden wäre. Dieserhalbender»,.», an. 1627. in dem Parlemente angeklagt, und dahin^arie«, daß er 1000. pfund strafe erlegen, so lange es dasaller vor gut finden wurde, gefangen, zu verwaltungsollte niler untüchtig seyn, und dem Parlemente abditte thunjetzt-' ^vn diesem gautzen urtheil ward nicht mehr als dasdtgtess vllstreckc, indem der König zwar des Manwaring pre-dey sö,!,Welche nach des Parlements ausspruch verbrannt wer-dvy e>.M.' zu unterdrücken gebot, im übrigen aber «hm par-^achtedellte, nnd ihn an. tü;^. z»nn Bifchossvon St. Davids'z. Erstarb zu Caermardhin an. den r. jul-vol. II. La^r», tom. VII.
* ^ , tom. III.
^lelssj^uzano, (Frantz Ramos äel) ein Spanischer Rechts-jjadt, trieb seine studien zu Salamanca in stuwr vatter-Ueni ix ud brachte es in selbigen so weit, daß er schon m sei-' Wre zum krokessor der Rechte auf der Universität da-
selbst ernennet, und nicht lange hernach zu der obersten Kroksk.lion der Rechte befördert wurde. Hierauf machte ihn Philip!-pus IV. in anfehnnq seiner Verdienste zum Präsidenten in demausserordentlichen Rath von Mayland, und nach weuiger zeitauch zum Mitglied des Raths von Castilien, wobey ihm nochdie Historie dieses Königs zu schreiben aufgetragen würd« Al-lein , als er eben im begriff war, dieselbe anzufangen, befahlder König, daß er bis zur Wiederkunft des damals abwesendenGrafen von Pennaranda, Caspar von Bracamonte, in demIndianischen Rathe präsidiren sollte. Ob er auch gleich nach-gehends seine angefangene Historie wieder vor die Hand nahm,bekam er doch hierinn bald eine neue Verhinderung, sintemaler nach absterben Philippi IV. dem jungen König Carl zumHof - und Lehrmeister gegeben wurde. Die schriftcn , welcheman biS zur selbigen zeit von ihm erhalten, sind folgende rDillert. aä tic. L. äs Dlutruöku IVIunicipibus legsto; äs Do-melkicis L krvteüorikus sä lez. n. 0. äs Kxculatiumbu»munerum ; Ein Memorial an den Papss Alexander VII.wegen der in Portugall entledigten kirchen. So hat er auchim nahmen des Hofs auf Pas Französische im jähr 1667.wegen des einfalls in die Spanische Niederlande ausgefertigtemanifest antworten müssen. Sein söhn, Johann Frantz, istgleichfalls ein berühmter Rechtsgelehrter gewesen,hihi. Dilp. isponlss tom. I. p. 2Ü2.
* Manzius, oder Manyius, (Caspar) ein Rechtsgelehrster, studirte zu Jngvlstadt, ward in Franckreich zu Dole Do-<^kor, darauf zu Jngvlstadt Professor, und an. IÜ;;. beydem Pfaltzgrafen zu Neuburg Cantzler. Seine schriften sind:LnmmeMarius sä Iirssicma, Nürnberg 170». in fol. äe Operis8ervorum , Jngvlstadt r6;8. «N 8. äs eonrraÄibus L Obliza-rionikus, Jngvlstadt 1640. in 4. äs Ksrum Divssione L Lc-quilltioiis , ibiä. 164;. in 4 . äs Lävocstis , krocursloribus LDekerssorihus , ikiä. >6^9. in 8. äs KellitMione in imexrum ,Augsplirg r662. in 8. äs I-eZitima , ibiä. 16^9. in 8- äs 8er-viwcibus I'rnäiorum, Jngvlstadt p6;8> in 8. äs LÄionihns,Jngvlstadt 164;. in 4. kraäuäimn luper Lensihus , ihiä. 1642.in 4. äs Lenübus L kenüonibus , ibiä. 1657. in 8. ?atroci-nium Dehitorum äepauperatorum, Nürnberg 1640. in 8.äs 8oIutions Debiroris Oenüium, Jngvlstadt 1678. M 8- ässsutelis , ihiä. i6;r. in 4. äs kignorstionibus ; an Xomins ,LbiroZrapba <Lc. salva lege änsstastana minori pretio ceäiWE? Augspürg 16 ^ 8 - UNd i66;.iN8. äskiäejussoribus,Jngvlstadt 1641. in 4. äs krasälcamentis, Augfpurg i6;8. «N 8.8pec>ali2 in ^nre communi, Augfpurg 1668. in fol. Zuris ?ro.Isgomena ratio-regularia , Jngvlstadt 164;. in 4. Uri äefeckusfruäknum L reäitnum , jactura bonorum <L äiminntio pra-llet äekitori sxcufstionem L vel äilationem vel liberationem?Augfpurg rö;7. in 8. Lommentarius in OräinatioNsm crimi-nalem Laroli V. Franckfmt 1676. in 4. 8wnina ^uris puküci,Jngvlstadt 162z. in i2. Libliotbeca anres luriäico-poiitico-Ikeoretico-praÄics , Franckfurt 1695. in fol. äs lekamen-to valiäo L invsliäo , Augfpurg 1661. in fol. äs Ordn <L kro-gressu Imperii Komani, ibiä. 167;. in fol. Decistonss La-varo-kalatinW, Jngvlstadt 1659. in 4. Franckfurt 1672. in 4.Interprststio hegis llnsssgfianLe, Augsplirg 16;;. i66;.u«4.UNd 8. äs IV. Dsliüis in Denm, Klaipbemig , IVlagia, ker-jurio Lc. DillMgen 16;;. in rr. Loniiiclus Oreäiwrum cumDebitoribus, oder Zins-Scharmützel, Nürnberg 1645. in 4.ssroplneum UlsnAanum von verderbten Schuldnern , Aug-splirg 16z;. in 4. Dissertationes feleÄL ^uriäicw, äs Inrer-äiLtis prstoriis , Jngvlstadt 1644. äs so , quoä intereK . MlkKräzeri anmerckungen, ibiä. 170;. in 4. Kefponfum äs Valiäi-tare ssekamenti, Dlllingen 166;. in 12. Kpitoins8uccesslonisab intsstato, Jngvlstadt 1640. in 8. Kpiilols aä ämicum ssclli-tium ; Oloria küaumsri larvati DoÄoris csüigsra, i6;4,t/rriv. /.rrr/cs«.
Manzolius , (Lucas) ein Cardinal, von edlen eltern z«rFlorentz entsprossen. In seiner ersten jugend trat er in den vr.den der Dulnilialormn , und erlangte in demselben einen nichtgeringen ruhin sowol wegen feiner gelehrsamkeit, als wegen sei-nes exemplarischen Wandels. Nachdem er eine zeitlang DoÄorund Professor sskeologike , auch priepolitus seines ordcns ge-wesen , bekam er das Bißthum Fiefoli, und endlich von Gre-gorio XII. die Cardinals-würde, mit dem titul St. Laurentii irrDucina. Als aber jetzt-gedachter Papst an. 1409. auf dem Lon-cilio zu Pifa abgefetzt ward, verlohr auch Manzoltus, als einecreatur von ihm, das Cardinalat; worauf er sich nach Flo,rentz in das klostcr Allerheiligen begab, und daselbst den 14»sept. an. 14, r. mehr als 80. jähr alt, sein leben endigte. Ersoll viel gelehrte fachen, unter andern aber 8ummam LaluumLoisscismiss, und äs 8acra Kuckarittia , auch unter dem er-richteten nahmen Daur. äs Kiäolpkis, Lonblium pro Lollegic»contra Lnti-kapas geschrieben haben. Von seinen ordens-brü»dern ist fein gedächlnis, als eines seligen, verehret worden.
tVOoreF. ?a«r-r«. . ^
Lpifc. psefulan. / 7 srr«r,». äs Laräinsl. klorentin.
t?arr-rröerc. vit. pontss. Oaräin.
* Manzolli, (Peter Angelus) ist, wie der berühmte Faccio.lati entdecket hat, der wahre Urheber des unter dem titul: Msr.cslli kalinZenü Xoäiacus VilT, koc elf äs Dominis Vica, 8tu-äio ac Moribus optime inüituenäis, libri XII. ums jähr i;;o.zuerst heraus gekommenen, und nachgehends vielmal wieder auf-
geleg.