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miifste die Polhöhe von Altona = 53° 32' 50",79 und desBrodtens = 51° 48' 1",85, also jene 5",52 ltleiner, dieseir ,tj grüfser seyn, als die vorzüglichsten Beobachtungensie gehen, welche Fehler unmöglich in den Messungen lie-gen können. Gaufs ist daher der Meinung, dafs dieunverkennbaren Uuregehnäfsigkeiten der Erde keineswegsals einzelne örtliche Ablenkungen der Falllinie zu betrachtensind, sondern dals das Erdsphäroid im Ganzen gröfsere undkleinere Abweichungen von einer regelmäfsigen Form undDichtigkeit darbietet, welche einander gegenseitig bedingen,ohne die Regelmäfsighcit der Form im Ganzen aulzuheben.Wenn nuu alle spätere Berechnungen der bisherigen Grad'mcssungen die Abplattung grölser gehen als die ältoren, s 0ist dieses noch mehr der Fall bei derjenigen, welche neuer-dings durch Schmidt aulgestellt wurde, indem dieser anseiner Zusammenstellung der Peruanischen, der ersten undzweiten Ostindischen, der Französischen, Englischen ,Hannoverschen und Schwedischen die Länge des halbenDurchmessers = 327J852,32 'l’oisen, der halben A* 0= 3260853,7 Toiscn, den 360stenThcil eines Erdmeridians
c? 57008,655 Tois. und die Abplattung = üu 7^170 findet ’>
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§. 216 .
Ein vorzügliches Mittel zur Bestimmung derGröfs ßund Gestalt der Erde würdeu die Messungen der Län"gengrade sowohl unter dem Aequator als auch unl erverschiedenen Breiten abgeben, allein wegen derSchwierigkeit dieser Operationen und der größerenFehlergrenze, in welche dieselben auch bei vorzü#^lieber Genauigkeit der Messungen eingeschlossen sin^»hat mau sie noch wenig angestcllt, und als Bestim^mungsmittel der gesuchten Gröfsen kaum benutzt.
Die ersten Messungen der Längengrade waren ehe 11unvollkommen, als die der Breitengrade, und tührt c ^deswegen zu gleich unrichtigen Resultaten. Cassini u DMaraldi malsen 1733 und 34 den Perpendikel westhe^von Paris bis au die Grenze des Reichs, und landen daU at
l) Schumacher Aslrunua,. Nachr. IS1M Nro. löl.