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2 (1830) Zweiter Theil, welcher die angewandte Physik enthält / von G. W. Muncke
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metersfand = b ist, so müfsto deswegen die gefundenoLänge mit dem Coefficienten

1 + 10,00375./ 28 Zoll

multiplicirt werden, welches aber in den meisten Füllenvernachlässigt werden hann *).

Wäre die F.rde von gleichmäfsiger Dichtigkeit, so wür-den die Pendellängen sich verhalten, wie die Schwere,le/.tere aber den Quadraten der Breite proportional zunch-men, und es müfsten also für die Breiten <p und tp diePendellüngcn

1 = x + y sin.

L = x + y sin, 3 ip

seyn, woraus

L — 1

sin. (w + <jp) sin. (ip — <p)

y

und hieraus das Verhältnis der Axen = — unmittelbar zu

x

erhalten seyn würde, welches jedoch wegen des Mangelsder erforderlichen Bedingung unzulässig ist. Nach dem(§. 217.) angegebenen Theoreme von Clairaut * * 3 ) läfstsich jedoch die Abplattung leicht aus jenem gefundenenWerthe erhalten. Heifst nämlich die Schwungkraft unterdem Aequator = k (§. 30), die Excentricität der Erde= e, so ist danach

? + e = ?k, «Iso « = jk -

welcher Formel man sich neuerdings allgemein zur Bestim-mung der Abplattung bedient hat.

Die früheren, keineswegs durchaus hinlänglich genauenPendelbeobachtungen hat La Place 3 ) berechnet, und

1

daraus die Abplattung = ^ _g - gefunden, welche mit

dem frühesten Resultate der Gradmessungen sehr nahe über-einstimmte. Inzwischen ergab eine nähere Prüfung sehrbald, dafs es den Pendelmessungen an der für so kleineGrofsen erforderlichen Schärfe fehle, und dieser Umstand,

S. Delambre Astronom. III . 584.

a) Vcrgl. La Place Mec. Cel. 11. IV. 31. Bobncnbcrgcr Astronom*p. 655.

3) Mechan. d. Himmels. II. p. 179.