insbesondere aber das Verlangen, die Ursachen der regel-
widrigen Ergebnisse der Englischen Gradmessung aufzu-finden, welche mehrere Gelehrte und hauptsächlich Kateraus örtlichen Ablenkungen der Lothlinie abzuleiten geneigtWaren, machten den lebhaften Wunsch nach möglichstgenauen Messungen rege. Lcztcre wurden dann aucbi ingrofser Zahl und mit sehr bedeutendem Kostenaufwa ndeausgeführt, namentlich unter andern durch Kater 1 ), duirchv et'8chiedene Französische Geometer und Astronomen anv erschiedenen Orten in Frankreich , welche Mathicu 2 )berechnet, Biot aber nachher bis zur Insel Unst fortge-setzt und abermals berechnet hat 3 ), durch Sabine zuerst®Is Begleiter des Capitain Parry 4 ), in grofser Zahl durchI'reycinet auf einer mit für diesen Zweck veranstaltetenEntdeckungsreise 1 ), noch zahlreichere aber und mit aus-führlicher Berechnung der früheren durch Sabine,Welcher auf einer ausschliefslich in dieser Absicht veran-stalteten Entdeckungsreise die Pendellängen von 13° S. B.his 8Q° N. B. an verschiedenen Stationen mafs, und mehrereBinder wichtige 6 ).
Die Zusammenstellung verschiedener dieser Messungentu einzelne Gruppen giebt indefs nicht ganz wenig abwei-chende Grössen der Abplattung. So geben die älteren
französischen - - -, und mit Weglassung einer offenbarfehlerhaften Messung -. Biot fand ans seinen Haupt-
i 1
uestimmungen —, und da La Place aus astronomischen
essungen
so zeigte er
uieser Bestimmung die aus den Pendellängcn erhaltenen|Jahe genau, und wohl bis zur unvermeidlichen Fehlergrenze^bereinstimmten, wie denn auch Kater 7 ) die aus seinen
0 Phil. Trans. 1819. 330 u. 416.
Con. des Tcm*. 1816. p. 330.
Rccucil d’Obscrrations geodesiques u. s. w. par M. M. liiot et,, Arago. p. 573.
V Phil. Trans. 1821. II. 165.
) Voyage autour du Monde cct. par M. Louis de Freycimct cct.„ Obscrvations du Pendule. Paris 1826. 4.
. 1J kil. Trans. 1823. T. U. p. 211.
4 > l‘kiU Trans. 1821. T. 1. p. 9t.