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2 (1830) Zweiter Theil, welcher die angewandte Physik enthält / von G. W. Muncke
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AuPser den bisher genannten Mitteln zur Bestimmungder Erdgestalt wird endlich noch eins durch astronomischeBeobachtungen dargebolen. Alayer, Mason, Bürg undandere Astronomen haben nämlich Ungleichheiten in derBewegung des Mondes wahrgenommen, welche nach EaPlace von der abgeplatteten Gestalt der Erde abhängen ’).

Bie Berechnung orstcrer giebt die Abplattung = r —

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Und ——, welche der eben angegebenen, aus den Pen-

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dclbeobachtungcn vom 45sten Breitengrade an bis ZumBole sehr nahe kommt. Wegen der hohen Genauigkeitastronomischer Messungen war man bisher geneigt, dieserBestimmung ein entschiedenes Uebergewicht über die aufandere Weise erhaltenen beizulegen, seitdem aber Grad-niessungen und Pendelbeobaehtungcn gleichfalls einen sohohen Grad der Vollendung erhalten haben, kann jenerVorzug nicht füglich mehr statt finden 2 ).

S- 219.

Wenn gleich alle diese Untersuchungen ergeben,die Erde zwar im Ganzen ein elliptisch sphäroidi-Hcr Körj) er mit einem Ucberschusse der Länge des^ e <juatorial-Durchmessers über die Axe, jedoch in

0 S. Mcm. de l’Acad. 1783. Vcrgl. La Lande ebendas. 1785. LeGendre ebendas. 1789. p. 421.

Vorgl. Mcc. rel. 111. 282. Bolincnbergcr Astronom, p. 590.Die angegebene Abplattung rr — r ist inzwischen nicht die

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einzige aus astronomischen Beobachtungen gefundene, somternauch diese wird »erschinden angegeben. So fand unter andernv. Lindenau aus 800 vollständigen Beobachtungen des Polarsterns

die Abplattung — S. Astronom. Jahrb. 1820. p. 212;

Le Gendre berechnete sie aus astronomischen Beobachtungen~~ 378’ *• Alem. de l’Acad. 1789. |>. 424; La Place glaubtedieselbe aus Gradmessungcn , den Längen des Sceundcnpendelsund den Ungleichheiten der Mondsbewcgung ~ setzen

*» können; s. Mein, de l’Acad. 1817. T. II. p. 137. und 1818.L. lll. p. 489., welche Bestimmung man daher als sehr genähertlange Zeit als die vorzüglichste ansall.

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