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eigenen, in Grofsbritannicn angcstellten, Versuchen fol-
gende Bestimmung von
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als mittleres Resultat aller
Messungen anzusehen geneigt war, olingeachtet aus denvon London an bis nach Melville von Sabine und Parryfortgesetzten Beobachtungen eine ungleich kleinere Abplat-
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tung von folgte. Es mufste daher sehr auffallend scyn,
dafs aus den unter geringen südlichen und nördlichen Brei-ten angcstellten Messungen von Freycinet das unerwar-
tete Resultat einer Abplattung von —hervorging, und
insbesondere die sehr reichhaltigeZusammenstellung eigener
und fremder Beobachtungen durch Sabine —— j gab.
Eine ausführliche und gründliche Untersuchung der Frage»welche Gestalt der Erde aus den genauesten bisher bekann-ten Pendelmessungen folge, hat neuerdings Biot 1 ) ange-stellt, und dabei nicht blofs die oben erwähnten, sondernauch seine neuesten in Italien und an der dalmatischenRüste angestcllten Beobachtungen mit in Rechnung genom-men. Hieraus zieht er die Folgerung, dafs die Annahmeeiner regelmäfsig elliptischen Sphüricität der Erde unzu-lässig sey, also dafs man weder die sämmtlichen Meridianefür Ellipsen , noch auch die Parallelen für Kreise und alsodie ganze Erde nicht für ein regelmäfsig gekrümmtes ellip-tisches Sph^roid halten könne, vielmehr verschiedene Un-regelmäßigkeiten in der Gestalt dieses Planeten anzunehmengezwungen sey. Sucht man indefs aus allen Pendelmessun-gen von 45° bis 90° N.B. die Abplattung, so lindet man
dieselbe = 30^33’ V ° n °° tiS 45<> N ' B ' dwn = 276,33
und von 0° bis 90° endlich = ^ • Dabei ist die Ge-
stalt der südlichen Halbkugel von der der nördlichen nichtverschieden, und die Schwere scheint auf beiden gleich z useyn. Die mittlere Länge des Secundenpendcls unter demAequator ist dann = 991,027015 und die Verlängerungdesselben wegen der nach dem Pole zunehmenden Schwei’®= 5,161948 Millimeter.
1 ) Mein, de l’Acad. T. VIII. p. 1 — 75.