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bilden daher auf der Projeclions-Scheibe der Halbkugelgerade Linien, um welche die übrigen Meridiane undParallele in stets abnehmenden Kreisen herumliegen. K sergiebt sich dann aus der Polarproiection, dafs der Mcri-Fig. 13] dinn Rllo als Kreis erscheinen müsse, in welchendie Parallele in gleichen Abständen von einander ein-schneiden. Werden dann abermals die geraden Linien1110 ; R 20; R 30 . . . . gezogen, so geben ihre Durch-schnittspunlite mit CH, dem ersten Meridiane, den Abstandder Parallele von C, und wenn man diese AbstandeC«; Cß; Cy .... auf CR aultriigt, den Abstand derMeridiane. Um aber die Abstände zu finden, aus denendie Kreise zu ziehen sind, welche die Meridiane und Paral-Je’e darstellen, nachdem der Kreis Rflo in die gehörigengleichen Theile gethcilt ist, zieht man z. R. für den 40stcnGrad der IIreite die Linie Ce, verlängert diese, bis sie diedurch II mit Ko parallele in b schneidet, und trägt Cbauf die verlängerte CH in f, so ist f der I’unht, answelchem der Parallel durch 40° der Rreite gezogen werdenmufs. Um endlich den Punlit zu finden, aus welchem dieMeridiane durch die vorher auf l\ o abgesteclilen Punkte10; 20; 30 ... . gezogen werden müssen, zieht man z- Jbfür den 4()sten Grad der Länge von II aits durch einenivon H um 2 X 40 Grade, abstehenden Punlit die geradeLinie Ild, und wo diese die Linie Ilo, also den Aequatoroder dessen Verlängerung schneidet, da ist (z. R. im geg 0 'Irenen halle in d) der Mittelpunht dos Kreises, welcher denMeridian durch den 40stcn Grad der Länge verstellt.
Weil bei diesen beiden Projectioricn die Meridiane so*wohl, als auch die Parallele nach der Milte der projieirtenHalbhugel hleiner werden, und also von ihrer wahren Ge-stalt ah weichen, so schlug de la Hire’) eine andereJ'rojection vor, wonach sich das Auge in einiger l.ntfernurtnvon iler Kugellläebe, aber doch in der Ebene des Aequator*befindet. Mach seiner Angabe werden Meridiane und Paral-lele elliptisch gekrümmt.
Die ffnriznntaf- J’rojcrtfan endlich ist diejenige, durchwelche die Halbkugel unter irgend einer nördlichen odersüdlichen Iircite ahgebildet wird. Hierbei ist der mittt-lslMeridian, welcher' am zwecltmäTsigslcrt die Mitte des z 11zeichnenden Landes durchschneidet, eine gerade I.irdcr
t) S. Mem. de l’Acad. 1701.