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durch eine Säule ihrer eigenen Substanz von ein Milliontheilder halben Axe uni 5,5345 Mill. Thl. an Dichtigkeit wach-send wäre, den Resultaten der Messungen Genüge geleistet■würde. Nimmt man dagegen an, dal’s sie aus Massen be-stände, deren Dichtigkeit bei 1Ü U C. durch den Druck einerWassersäule von 10 Atmosphären um 44 Will. Tbl. nach
tau ton vermehrt wird, so würde die Abplattung = — - ,
die Zunahme der Pendellänge = 0,0000059 sin. 2 lat. unddie mittlere Dichtigkeit = 9 seyn, welches mit den Mes-sungen nicht übereinstimmt J ).
Das so eben aus dem Yerhältnifs der Schwere und derSchwungkraft gefolgerte Resultat ist indefs nur im Allge-meinen richtig, kann jedoch keineswegs so verstanden wer-den , als ob an jedem einzelnen Orte in der nach demMittelpunkte der Erde gehenden Richtung eine gleiche Rei-henfolge zunehmend dichter werdender Schichtungen anzu-Hehmen sey. Es folgt vielmehr aus den Resultaten derRradmessungen und Pendelbeob.ichtungen, dafs die Dich-hglieit der Erdkruste bis zu unbestimmbarer Tiefe nichtüberall gleich seyn kann, welches auch mit den verschie-denen Hypothesen über die mulhinafsliehe Rildtmg derh-rde, ihre allmäligeh Veränderungen, und die sehr wahr-scheinlich in beträchtlichen Tiefen befindlichen Höhlungena *u besten übereinstimmt. 2 ).
Zur Hestimmung der mittleren Dichtigkeit der Erde hatman sich des Mittels bedient, dafs man ihre Anziehung mitder Anziehung anderer Körper von bekanntem spee. Ge-wichte verglich. Es ist nämlich hinsichtlich der Anziehung®ls ausgemacht anzusehen, dafs, wenn die Massen zweierhlörper = m und in', ihre Halbmesser = r und r'. unddire Anziehungen (welche bei der Erde durch den freienhall der Körper in 1 Secunde gegeben wird) = g und g'
gesetzt werden, g : g' — ^ sey (s. §. 14 ). Hin-sichtlich der Dichtigkeiten d und d' ist aber bekanntlich^ : d' = — : Die beiden Gelehrten, welche Ver-
suche zur Bestimmung der Dichtigkeit der Erde angcslcilt
’) S. Annal. de Chim. et Plivs. XI. 31. Connoiwmce desTenips. 1 S"2"2.
a ) ^ ergl. Purrot tlieor. Plijsik. T. 111. p. 30.