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2 (1830) Zweiter Theil, welcher die angewandte Physik enthält / von G. W. Muncke
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tc res begreift die grofsen , freien Oceane, die einge-Schlosscnen Meere , Seen und grofsen Ströme, ohne‘hfe sich auch hierbei eine gewisse beständige Rcgel-mäfsigkeit unterscheiden ÜeisC.

l)afs wir nicht in das Innere des Erdballes eiudringenkönnen, wild, durch den Druck des Wassers unmöglich.Einige Höhlen, Steinhohlen- und andere J3crgwerke,gehen zwar unter das Meer oder dessen Niveau, aber nurWenige hundert Kufs, und die dort gemachten Beobachtun-gen verstauen daher lieinen Schluls auf die Substanzen imInnern derselben. Es giebt viele liefe Schachte, z. B. zuEitzpühl in Tyrol, wo man bis zu 1000 Meter Tiefe herab-s teigt, ohne jedoch bis zum Niveau des Meeres zu gelangen,ln den llohlenininen zu Whitehaven in Cumbcrland kommtjfian allerdings unter das Meer, und d'Aubuisson glaubt’n den Minen von Anzin bei Yalenciennes mit 300 Meternliefe unter dem Meeresspiegel das Maximum erreicht zukaben, bis wohin man zu gelangen vermag 1 ), allein dader Halbmesser der Erde 800 Meilen beträgt, so ist jeneliefe noch kaum der 20000 stc Thcil desselben, und könnenelso die auf diese Weise gemachten Beobachtungen überden Inhalt d er Erde durchaus nichts entscheiden. Einen'''chtifrern Schlafs auf die den Erdball bis Zu gröfserenDefen bildenden Substanzen geben die .Auswürfe der^uleanc, und die ähnlichen Bestandteile der Laven, desEasaltes und der Meteorsteine unterstützen die Hypotheseder Gebrüder Marschall v. Biberstein und v. Zacb’s,Wonach die Erde als ein Conglomcrat von Meteorsteininassen'"'»Zusehen ist 2 ). Die früheren Hypothesen, z. B. vonE. Euler, Tob. Mayer u. a., wonach der Erdkern ausMagneteisenstein bestehen soll, von welchem man dentt 'llurischen Magnetismus ableitcn wollte, scheinen diej'Cuesten Untersuchungen nicht zu bestätigen, wonach derMagnetkies in seinen Lagern nicht magnetisch 3 ) , und derhdlurisehe Magnetismus aufserdem vermutlich eine Folgeder auf der Erdobcrilächc stets wechselnden Elehtricilät

’) Traite de Gcngnosie. Strafsb. 18l9. II. T. 8. 1. 3*8.

a ) Untersuchung über den Ursprung und die Ausbildung det gc-Kenwartij;cn Anordnung des Weltsebändes. Gicfscn h. Dünnst*1802. Mon. Cor. VIII. 3; 208. X. 221; 411. XI. 311.

S. v. Leonhard Handb. der Oryktognosie. Heidelberg 1826. p. 83.

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