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ist. Im Allgemeinen haben wir Grund, den Erdkern alseine Masse verschiedener vereinter Substanzen zu betrach-ten, welche zwar vermöge ihrer Weichheit iin Ganzeneine regelmäfsige Gestalt annahmen, niemals aber i> nstrengsten Sinne tropfbar flüssig waren, um eine gani*regelmäfsige Schichtung des Einzelnen in Folge des un-gleichen spec. Gewichtes zu erhalten (vergl. §. 2('jJ.).
Die äufsere Gestalt der Erde ist dem gröfsten Thcilcnach durch die zahlreichen Ileisen zu Wasser und zu Land 0hinlänglich bekannt geworden, und als unbekannt sindhauptsächlich nur noch das mittlere Africa, das Innere vonNeuholland und die Polargcgcnden zu betrachten. Autder südlichen Halbkugel hat man unter dem Pole ein grofse*Contincnt erwartet, um das Gleichgewicht beider Halb-kugeln herzustellen, allein es ist fraglich, ob Icztcrcs nolh-wendig ist. Die Seefahrer sind zwar noch nicht überalldem Südpole so nahe gekommen, als dem Nordpole, alle' 11das Land, welches Smith aus Blythc unter 62° 30' §• 0*und 00° W. L. von Greenwich entdeckt hat 1 ), ist ver-mutblich nur eine Inselgruppe, eben wie die durchWeddel 1821 unter 60° 45' S. B. und 45° W. L. vonGreenwich entdeckten südlichen Orcaden 2 ) und die durchRellinghausen in demselben Jahre aufgefundenen siid-liehst gelegenen Inseln Peter und Alexander unter ()9° 311S. ß., so dafs die Hoffnung, dort ein grüfscres Contincntzu ßnden, stets an Wahrscheinlichkeit verliert, insbeson-dere seitdem der Grund, welchen man hierfür gelten 1 *machen wollte, nämlich dafs sich im freien Meere kein Ei*bilde, durch Scoresby 3 ) und andere als nichtig darge-stellt ist.
Ungleich höher hinauf und genauer kennt man die U rn 'gebung desNordpol’s, allein man weifs dennoch nicht, °hderselbe überall von Wasser umflossen sey, wie hauptsäch-lich Barrington 4 ) zu vertheidigen suchte, oder ob sichunter ihm oder in seiner Nähe eine etwas ausgedehntereLändermasse befindet. Diese vielfach untersuchte Frag 0
hängt mit einer andern, sie hauptsächlich veranlassenden,
zusammen, nämlich ob ein offenes Meer eine Durchfahrt
i) Lapie in Nouv. Ann. des Voyajjcs. 1823. Fcv. p. 237.
a) Edinb. Phil. Journ. IN. XXI11. p. 11;).
3) S. v. Horner in Gehler’s Würterb. Thl. III. p. HO.
4) The probubilitus of approarhini; the North-Pole cet.1818.