142
gicbt cs keine Erfahrungen. Nach v. Humboldt 1 ) s ' ndie Unterschiede in der neuen Welt gröfser als in d eCalten, wie folgende tabellarische Uebersicht zeigt.
Alte Welt,mittlere Temperatur.
Neue Welt.
mittlere Temperatur.
Milltel.
Winter.
Sommer.
Untcrsch.
Winter.
Sein mer.
Unter«« 11,
20°
15°
27°
12°
12°
27°
15°
15
7
23
16
4
26
22
10
2
20
18
— 1
22
23
5
— 4
16
20
-10
19
29
0
— 10
12
22
-17
13
30
Mit den Unterschieden der Temperaturen hängen
di«
ln
Abwechselungen der Jahreszeiten genau zusammender äqnatorischen Zone linden sie eigentlich gar nicht
.. — • .- ci'**
und man hat daselbst blofs Regenzeit und Trockenheit
weder in einem einfachen oder einem zweifachen jälWechsel. Unter dem 40 s, e n Grade N. 15. in Europa unt« 1 ^scheidet man schon den kälteren Winter vom heifsc*Sommer, und man könnte dort zwei Jahreszeiten annehn ,c |jjdie sich bis etwa zum 45 s,cn Grade all malig in der AO^vier verwandeln, dafs Sommer und Winter durch reg .grisch-kalte Uebergänge getrennt sind. Vom 45 s,cn (ßOtun Grade nimmt der kalte und nasse Frühling an D a 'zu, der Herbst dagegen wird angenehm heiter. .dieses erstreckt sich in Skandinavien bis zum G5 sU ’ n ’ „sogar bis zum 70 slcn Breitengrade, statt dafs in den übv'SLändern die vier Jahreszeiten schon in zwei, einendauernden warmen Sommer und einen langen, im ll*-’ 1durch plötzlich eintretende, im Frühlinge lange nachernde Kälte ausgezeichneten Winter übergehen, we< .zweifache Wechsel vom 65 ,,en bis 80 s,cn Grade N.B- nkenntlicher wird, und in den anhaltend nnunterbrochcWinter von 80° bis unter den Pol übergeht. Von .allgemeinen Regel entstehen jedoch durch einzelne kl» nasehe Einflüsse mehrfache Ausnahmen.
Für die mittleren Gegenden Deutschlands fadt ^grüfste Kälte in den Anfang des Januars und erneuet t jmit Unterbrechungen in der Mitte des ( Februar, ' vv01
i) Annal. Cliim. et Plijs. V. 104.