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2 (1830) Zweiter Theil, welcher die angewandte Physik enthält / von G. W. Muncke
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gicbt cs keine Erfahrungen. Nach v. Humboldt 1 ) s ' ndie Unterschiede in der neuen Welt gröfser als in d eCalten, wie folgende tabellarische Uebersicht zeigt.

Alte Welt,mittlere Temperatur.

Neue Welt.

mittlere Temperatur.

Milltel.

Winter.

Sommer.

Untcrsch.

Winter.

Sein mer.

Unter«« 11,

20°

15°

27°

12°

12°

27°

15°

15

7

23

16

4

26

22

10

2

20

18

— 1

22

23

5

— 4

16

20

-10

19

29

0

— 10

12

22

-17

13

30

Mit den Unterschieden der Temperaturen hängen

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Abwechselungen der Jahreszeiten genau zusammender äqnatorischen Zone linden sie eigentlich gar nicht

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und man hat daselbst blofs Regenzeit und Trockenheit

weder in einem einfachen oder einem zweifachen jälWechsel. Unter dem 40 s, e n Grade N. 15. in Europa unt« 1 ^scheidet man schon den kälteren Winter vom heifsc*Sommer, und man könnte dort zwei Jahreszeiten annehn ,c |jjdie sich bis etwa zum 45 s,cn Grade all malig in der AO^vier verwandeln, dafs Sommer und Winter durch reg .grisch-kalte Uebergänge getrennt sind. Vom 45 s,cn (ßOtun Grade nimmt der kalte und nasse Frühling an D a 'zu, der Herbst dagegen wird angenehm heiter. .dieses erstreckt sich in Skandinavien bis zum G5 sU ’ n ’ „sogar bis zum 70 slcn Breitengrade, statt dafs in den übv'SLändern die vier Jahreszeiten schon in zwei, einendauernden warmen Sommer und einen langen, im ll*-’ 1durch plötzlich eintretende, im Frühlinge lange nachernde Kälte ausgezeichneten Winter übergehen, we< .zweifache Wechsel vom 65 ,,en bis 80 s,cn Grade N.B- nkenntlicher wird, und in den anhaltend nnunterbrochcWinter von 80° bis unter den Pol übergeht. Von .allgemeinen Regel entstehen jedoch durch einzelne kl» nasehe Einflüsse mehrfache Ausnahmen.

Für die mittleren Gegenden Deutschlands fadt ^grüfste Kälte in den Anfang des Januars und erneuet t jmit Unterbrechungen in der Mitte des ( Februar, ' vv01

i) Annal. Cliim. et Plijs. V. 104.