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2 (1830) Zweiter Theil, welcher die angewandte Physik enthält / von G. W. Muncke
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2um Brandschiefer wird, der Zechstein (Alpenkalk, Flötz-kallt) von verschiedener, oft grauschwai zer, Farbe undmeistens ohne Petrefactcn , der Kupferschiefer aus Kalb undihon bestehend, von Bitumen und Hupfer sowohl als auch1-isen durchdrungen, der Stinkstein, der Räuhslein undder körnige Gyps. Hauptsächlich gehört dahin ferner derbunte Sandstein, von seinen farbigen Streifen benannt, derftoggenstein, aus runden Kallistcinkugeln von ungleicherGröfse zusammengesetzt, über und neben welchem sich^ulzthun und Fasergyps gelagert finden, welche die Anwe-senheit des Steinsalzes bezeichn A. Auf den bunten Sandstein*°lgt der Muschelkalk (Muschelmarmor), von der unglaub-lichen Menge der eingeschlossenen Seethiere benannt, wel-c,| er mit dem häulig in Quadersteinform zerspaltendenQuadersandsteins und dem Gryphitenka/ke wechselt. Jünger181 der Jurakalk, welcher feinen Sand und Mergel beige-Wiengt enthält, häufig in ebene dünne Platten zerspaltet,Ul| d daher den lithographischen Stein liefert}* und nochne uer ist der secundäre Braunkohlensandstein (Molasse),')’oran der in England häufige Ironsand (durch Eisen ge-erbter Sandstein) und der diesem nahe verwandte Green-s and gcreihet werden können. Das jüngste Gebilde unterdiesen ist wohl die Kreide, sowohl die Chlorittheilchen®*Uhaltende, als auch die gemeine weifse Kreide, die be-kannte Kulkerde mit einem unbedeutenden Zusatze von’J-'alli, Thon, zuweilen Eisenoxyd und sehr feinem Quarz-ende.

4) Zu den tertiären Felsarten gehören nach d'Au-®uisson diejenigen, welche neueren Ursprungs sind, als

Kreide, und nach v. Humboldt mit den Besten zer-s torter Kotyledonen anfangen. Sie bestehen hauptsächlichaus Kalk-, Thon- und Sandsteingebilden, sind insgesammtaus älteren zerstörten Felsarten durch wässerigen Nieder-sehlag entstanden, enthalten eine unglaubliche Mengef>ebe rresle aus dem Thier- und Pflanzen - Reiche, liegen^c'istens in horizontalen Schichten und nur auf niedrigenGebirgen oder Hügeln. Hierzu werden hauptsächlich gc-'cclinet Thon, welcher sieh häufig in weit ausgedehntenu, 'd mächtigen Lagern findet, tertiärer Braunk-ohlcnsand-Sl cm, Molasse und Nagetjluc ') (aus abgerundeten Bruch-

') Von Plue, Schweizerisch eine steite Wand, aus welcher dieSteine wie JNajjelkdpfc hervorragen.