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Baylur in ITabesch'). Weile Strecken in Persien , Arme*nieu, am Kaspischen Meere und am Aral , in der greisenAsiatischen \) iiste und in Kalmlistan sind mit Salz über-zogen. In der Gegend von Balh befindet sich ein mächtige®Lager Steinsalz, und überhaupt erslreclicn sich solcheLager mit steter Salziglteit des Bodens am ganzen Gihonherunter bis zum Caspischen Meere, an dessen Nordseiteund um den Aral 2 ). Bei Kallabagh an den Ufern des Indusfindet sich sogar ein Felsen von fast ganz hellem Salze,durch welchen ein Weg gehauen ist, der sich an einige' 1Stellen bis zu 100 F. über den Flufs erhebt. Das Salz isthart, hell, fast rein, und würde wie Krystall aussehen,wenn es nicht an einigen Stellen rolh gestreift wäre. Ausdem Felsen brechen einige (Indien hervor, und überziehenden Boden mit einer blendend weifsen Brüste 3 ). Eben soist cm 300 Fufs hoher Salzberg bei Cardonne in Spanien ,in der Provinz Gatalonien , 1(5 li anz. Meilen von Barcelona .Die Stadt liegt etwa 1250 F. über dem MittelländischenMeere und 420 F. über dein vorbeillicfsenden Flusse Cor-donnero. Der Berg seihst ragt über die Stadt empor, undbesteht fast ganz aus zu Tage liegendem Steinsalz 4 ).
Am bekanntesten sind die Ungeheuern Salzlager bei
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IViliczka in Polen, wo durch das lange Ausgra ben Hohlen 7 o n
gebildet sind, die zu den größten in der Welt gehören*Alan findet Gänge, die 2000 Lachter von N. nach. S. und400 von O. nach W. fortlaufen, ausgehauene Kapellen mitHeiligenbildern, Säulen, Leuchtern, Kanzel, Sitzen u.s-' v -sämintlich aus Salz, genügende Yorrälhe von lleu undStroh für die darin arbeitenden etwa 20 Pferde, welchein ihren Ställen daselbst bleiben, statt dafs die Menschenzu je S Stunden abgclöset werden. Das frisch ausgehaueneSalz blitzt anfangs mit dem schönsten Lichte, wird abdbald durch die vielen Lampen mit Bufs überzogen. In denzwei Stunden entfernten Salzwerken von flochnia ist alleseben so, nur in kleinerem Mafsstabe. Man findet schonaus dem Jahre 1237 Nachrichten von diesen als von be-kannten Salzgruben, und kann hiernach die unermel’slioheMenge des Salzes schätzen, was bereits dort ausgegraben
1) ürticc Travels ctc. 111. p. 111.
2 ) Vcrgl. Iiitter Erdkunde. 11- 561.
3) Elpliinstone’s licisen. I. 66.
4) Cordicr in Jonrn. de l'li^s. LXXXII. p. 311.