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Ende faserige Ilolzstructur, am andern die einer dichtenSteinkohle zeigen. Ihre Verbreitung ist sehr allgemein, inl'.uropa, vorzüglich in England, in Asien 1 ), weniger inAfrica, mehr in America. In Asien kommen sic luinlig vor,insbesondere am Oslrandc der Asiatischen Hochebene ander Nordgrenze von China , wo sie erweislich schon im10' (, n Jahrhundert gegraben und gebraucht wurden. Vonhier brachte Marco Polo um 1300 die erste Nachrichtvon schwarzen brennenden Steinen nach Europa , die inanO'ir eine Fabel hielt, weil inan Theophrast’s Angabenhierüber nicht verstand. Acneas Sylvius machte 1450zuerst die Englischen Steinkohlen als F'euerungsmittel imsüdlichen Europa bekannt, die man seit 1 USO bereits inEngland dazu angewandt hatte, ln Sibirien waren seit län-gerer Zeit nur drei Lager bekannt, zu denen Hermann1795 ein viertes zu Salairsl; entdeckte 2 ). Nahe bei denl’urkestanschen Erzgebirgen und an der Südseite des Gas-pischen Meeres in der Grenzsteppc Descht-Hhowar, S Mei-len südlich von Ilhiwa, sind mächtige Steinkohlenlager 3 ).Auf den Inseln, namentlich Sumatra , so wie überhaupt inVulcanischen Gegenden, sind sie in Menge vorhanden.
In Europa findet man sie so häufig, dals es sich nichtder Mühe lohnt, die einzelnen Fundörtcr aufzuzählcn, amhäufigsten in England, Frankreich und den Niederlanden.So gar in Grönland zu Unamah oder Noogsaah linden siesich 4 ), in Skandinavien aber sind die eigentlichen Stein-hohlen gar nicht vorhanden S J, und auf der Insel Weygattfand llofs zwar Hohlen, allein sie glichen mehr eigent-lichen Holzkohlen, auch linden sich auf Bornholm nurBraunkohlen 6 ).
Die Schichtungen der Steinkohlen sind meistens hori-zontal, oft regehnäfsig verrückt und vielfach über einander,Von der Mächtigkeit eines Zolles bis zu mehreren Lachtern,Und gehen selbst unter das Meer. Sie liegen meistens zwi-schen Thonschiefer oder schieferigem Sandstein, welcheoft mit Abdrücken von Pflanzen und Thieren, meistens * *) * •**)
0 Hilters Erdkunde. II. 562,
*) Mon. Cor. XI. p. 432.
^ Ritter Erdkunde. T. I. p. 460.
4) Egcdc Sab^e’s Tagebuch u. s. w. p. LiX.
•**) 3. v. Buch Reisen. I. 113.
0) Gaarlieb liornholm beskreven u. s. w. jj, 23A