graben, nicht mehr existiren, sondern einer früherenSchöpfung angehörend jezt untergangen sind, dafs sichaber die jezt lebenden Thierspecies bei der lezten, nachseiner Meinung statlgchabten, Katastrophe an einzelnenGrten gerettet, und die Stammeltern der jetzigen Gene-rationen abgegeben haben mögen.
c) Die verschiedenen Specics der Palaeotherien, wovonzahlreiche Ueberrestc in den tieferen Gypslagern von Mont-martre gefunden werden. Man unterscheidet 5 Species,Welche von der Gröfse eines Pferdes bis zu der einesSchafes abnehmen, und unter die grasfressenden Thieregehören.
d) In den höheren Gypslagern der nämlichen Gegendfindet man Uebcrbleibsel des ytuoptolherium, wovon gleich-falls Cüvier 5 Species annimmt, welche zwischen dieGröfse eines Esels und eines Kaninchen fallen.
e) Das seltene Thier der Münchener Sammlung,Oriiit/iocep/ia/us genannt, welches früher für eine lliegendeEidechse gehalten wurde, nach Sömnierring ober einVierfüfsiges Thier ist ')•
f) Was von dem Ungeheuern Ranbthicre zu halfenSe y, dessen Knochen aus Neuholland nach England gebrachts eyn sollen, ist noch ungewifs 2 ).
2) Solche, deren Gattungen noch vorhanden sind.Eahin gehört:
a) Das Mammut, welches unter andern in Italien ,Frankreich, Deutschland, England und vorzüglich in Sibi-rien in so zahlreichen Ueberresten voiliommt, dafs diegefundenen Zähne, das ebur fossile, einen bedeutendenHandelszweig der dortigen Völker ausmachen. Bei Burg■l’onna wurde schon im vorlezten Jahrhundert einMammut-s helet gefunden, welches durch Tenzel 3 ) beschrieben' st , bald nachher bei Erfurt noch eins 4 ), und seitdem hatman mehr oder minder vollständige Skelette dort und anvielen anderen Orten ausgegraben; z. B. im Sommer 1810Wurden durch eine Ueberschwemmung bei Samson Ilaza in
>) Münch. Dcnkschr. 1811. p. 89.
2 ) Montlilv Review. 1818. Mars.
3) Epistola de sceleto clcphantino, Tonnac nuper cfibsso. Goth.1696.
4) Voigt in Lichtenberg. Mag. T. III. Heft 4. p. I.