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2 (1830) Zweiter Theil, welcher die angewandte Physik enthält / von G. W. Muncke
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1370 Tois. nüho *). Cftvicr glaubt 5 Specle9 des Masto-donle zu unterscheiden. 1) Gröfsto Art vom Ohio , dasoben beschriebene. 2) Mammifere de Simore 2 J. Nestiin Florenz hat ein halbes Gerippe desselben gefunden.3) Kleines Mastodontc, dem vorigen ähnlich, aber klei-ner. 4) Mastodonte der Cordilleren. 5) Ilumboldt'schesMastodonte, weil dieser die ersten Knochen davon nachEuropa brachte, um l / 3 kleiner als das leztere 3 J. 6) Ma-

stodonte Tapiroide, dem Tapir ähnlich.

£) Das Megatherium oder Megalonyx- t , welches man zuBuenos.Aires, in Virginien und in Paraguay gefunden hat,gehört unter die gröfsten Landthiere. Das Gerippe wa 1 '12 F. lang 6F. hoch, von starken Knochen, schnabelförmigverlängerten Kinnbacken, blofs mit Backenzähnen. Anden Vorderfiifsen hat es drei starke, spitze Klauen in einerScheide, an den Ilintcrfiifscn nur eine. Faujas de SaintFond 4 ) setzt es zwischen Faulthier, Armadill undAmeisenbär. Ein in Paraguay gefundenes Exemplar befindetsich in Madrid , aber Gimbernat 5 .) zieht es in Zweifel»ob die daselbst zusammengesetzten Knochen einem unddemselben Thiere zugehören. Ein von Jefferson be-schriebenes Megalonyx hat grofse Achnlichheit damit, mul'saber kleiner gewesen seyn. Ueber beide läfst sich wegenmangelhafter Thatsachen nicht mit Bestimmtheit urtheilen,aber Ciivier sieht es als gewifsan, dafs es keine Carnivorowaren. Man hat unbestimmte Nachrichten, dafs diesesThier, der Kiese unter den Landthicren, noch in den Wäl-dern bei Paraguay existire, nach andern soll es im Nordenvon America und in der Tartarei seyn. Nach einer Be-schreibung von Clinton gehörte es unter das Geschlechtder Bären, und wäre noch in Luisiana am Ausllufs desMissuri vorhanden, allein Cüvier 6 ) ist durch seineUntersuchungen zu der Ueherzeugung gelangt, dafs dieThierarten, deren fossile Knochen wir jezt aus der Erde

i) Vcrgl. Journ. de Plus. I.XV1I. p. 330.

а) von Simore, einer kleinen Stadt in Gaseognc, wo man mehrereZähne des Mastodonte mit den sogenannten Türkisen gefundenhat.

3) Anna), du Mus. d’Iiist. nat. Vlll.

4) Essay Geol. Paris 1805.

5) hreislak Inst. Geol. II. p. 320.

б) Ute Umwälzungen der Erdrinde u. s. w. Th. I. p, 106.