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seyn können, und beweiset aus der Neuheit des Gesteins,dafs ihr Ursprung jünger ist, als die lezten Umwälzungender Erde. Hiermit stimmt v. Chamisso überein, nachwelchem die einschlielsende Steinait ein aus Bruchstückenvon Seegeschöpfen, Sand, Thon u. s. w. entstandenesneueres Gebilde ist, demjenigen ähnlich, woraus mancheder jüngsten Südseeinseln bestehen *). Incrustirte Men-schenknochen, welche verschiedentlich für versteinert ge-halten wurden, sind übrigens viele aufgefunden, z. U>durch Eisworth in der Gegend von Connecticut , 23 1''tief unter der Erde, welche Jvcs und ltnight für wirk-liche Menschenknochen erkannten 2 3 ), verschiedene in Eng-land nach Buckland 8 ), namentlich bei Sommerset 4 5 ); i' 1Deutschland bei Köstriz durch v. Schlott heim 8 ); inFrankreich bei Durfort unweit Alais nach d’EIombres-Firmas 6 ) und Marcel de Serres 7 ), wovon man je-doch ziemlich gewifs weifs, dafs es Leichen sind, welchenach einem Gefechte in die Höhle getragen und mit Kalk-sinter incrustirt wurden 8 ).
Versteinerungen von Insecten giebt es eine Menge, z. B-im Oeningcr Stinkschiefer, die zahlreichen und sehr ver-schiedenen Species im Bernstein, die vorzüglich bei Dudleyvorkommenden Trilobitcn u. a. m.
§. 246 .
Vegetabilische Uebcrbleibsel aus früheren Peri"oden giebt es in grofser Menge und von verschiedenem
i) Kotzebuo Reisen. III. 31.
i) Ann. of Phil. IN. XCV. p. 31)3.
3) Phil. Trans. 1822. I. p. 225.
4) Bibi. Brit. XIV. 283.
5) Dessen Petrcfactenkundc. Gotha 1820. 1 . p. 1.
6) Bibi. univ. 1821. Mai p. 32.
;) Journ. de Plijs. XCII. p. 231. Bibi. univ. XXIII p. 217'iXXIV p. 11. Mcm. du Musce d’IIist. nat. VHrne Ann. p. 3 " 2 .
8) Gelegentlich können hier auch die ain Missisippi im altere»Kalkstein gefundenen sehr schiinen und deutlichen Abdrücke vn»zwei menschlichen Püfsen erwähnt werden, welche zu natürlichsind, als dafs man sie für Kunstproducte halten konnte, da sichohnehin nichts der Art in jener Gegend beiindet. S. Journ. d*Pbvs. XCV. p. 465.