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sich versteinerte Fische auf dem Cap der guten IIofTnung '),und dio Unbehanntschaft des Landes maeiit, dafs man nichtmehrere verschiedenartige Petref'acten gefunden hat. Eu-ropa, Asien und America zeigen aller Orten die gröfstenQuantitäten, selbst bis zum höchsten Norden an den be-etseten Küsten Sibiriens und in Grönland , wo sich nament-
lich der Salmo arciicus versteinert findet Inzwischen linden
sich nicht alle Arten von Versteinerungen an allen Orten,und namentlich zeigt sich ein Vcrhältnifs zwischen demAlter der untergegangenen Thierarten und der ihre Ilestei'inschliefsenden Gesteine, indem die ältesten Gebirgsartendie am rohesten organisirten Wesen enthalten, Shelcttuvon Säugcthieren sich aber blofs in den jüngsten Forma-lionen der Erdhruste befinden. Außerdem hat Wahlen-berg nach seinen genauen Untersuchungen in Schweden gefunden, dafs es dort überall heine Petrefacten von Thie-r en mit Küchen wirbeln, und auch heine Abdrüche vonl'ischen, noch eigentliche Insecten, und Crustaceen undselbst heine versteinerte Vegetabilien giebt. Die Knochender Hirsche und Ochsen in Schonen und die Cetaceen derüb eigen Provinzen gehören sehr neuen Zeilen an 2 ).
Am auffallendsten ist diu ungeheure Menge, indemganze Beige, z. B. in der Gegend von Göttingen , nament-lich der Bergtractus vom Harze bis an die Weser, einMistrict von 15 Meilen Länge und verhältnifsmäfsiger Breite,aus ihnen bestehen. In der Schweiz findet das Gleichestatt, denn der ganzo Pilatusberg ist bis oben hin damitungefüllt. Ebenso am Aetna , in den Appenninen undPyrenäen, ln Franhrcich berechnet man in Touraine dioMasse der daselbst vorhandenen Versteinerungen auf 1266Mill.Cub.Tois., und der Inhalt eines einzigen grofsen La-gers daselbst beträgt nach Ileaumür 130 Miil. Cub. Tois.Preislah 3 ) schätzt die Menge der in Deutschland vorhan-denen fossilen Elephanten auf 200, der Bhinocerosse aufmehr als 30- In America fand v. Humboldt eine uncr-*uefsliche Menge Petrefacten, jedoch heine Belemniten undAmmoniten, übrigens ganze Lager, wie am HainbergeUnweit Güttingen und bei Jena .
Die Petrefacten der Seegeschöpfe sind so wohl erhalten,
') Lichtenstein Heis. I. 151.
a ) Svea u. s. w. Upsala 1818. Journ. de Plijs. XCL [> 30.3 ) lnstit. Geol. T. II. l». 314.