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die Vermulhung, dafs dio Thlerc gleichfalls gefressen seyndürften. Man müfsto also nnnehmen, dal's dieses von denIhieren selbst geschehen wäre, welches auch mit einerNachricht Browne’s in seiner Reise nach Rarfour über-einstimmt, dafs nämlich eine verwundete Hyäne von denübrigen sogleich zerrissen wird. Aufserdem müssen einigeder Tliiere sehr jung, andere im hohen Alter gestorben6e yn, einige vor längerer, andere vor liürzerer Zeit, seit-dem sie mit der schlammigen Ausfüllung der Höhle über-deckt wurden. Uie Knochen der übrigen Thiere könntenhernach also sämmtlich solchen zugehören, die von denHyänen gefressen wurden. Auch die grofsen Raubthiere,j tr sus spelacus, u. s. w. müfsten als Cadaver von den Hyänenm die Höhle geschleppt seyn.
Ueberhaupt beobachtete Buckland dafs die sämmt-lichen KnQchen nicht eigentlich versteinert, sondern wieaus Gräbern wären, und er meint, sie könnten nicht an-ders, als durch eine grofse Fluth von Osten nach Westen,Welche noch obendrein oft wiederkehrte, zusammengef’ührtg eyn.
Eben so findet man Petrefacten von Landthieren undSeegeschöpfen vereinigt * 2 ). Man hat in Mailand einen inHiacenza gefundenen Schulterknochen eines Rhinoccros, anWelchem dicht verwachsen Seemuscheln festsitzen. NachHallas 3 ) findet man in Sibirien die ElephantenknochcnUiit Wallfischgerippen vereinigt, welches ebenfalls in denHügeln bei Piacenza der Fall ist. La-Peyrouse fand^wischen versteinerten Seegeschöpfen des Mont-Perdiiviele in Pechstein verwandelte Knochen grofser Landthiere 4 ).Aufserdem hat man bemerkt: Wenn gewisse Petrefacten*n einer eigenthümlichen Enlschichle sich finden, so sinds 'e in oberen verschiedenen Schichtungen nicht vorhanden,kommen aber wieder vor, wenn die nämliche Schichtungwiederkehrt. Ferner liegen die nämlichen Petrefacten inder ihnen eigenthümlichen Schichtung unten am häufigsten,uohmen nach oben ah, und verschwinden au der Grenzeder Schichtung ganz. Am auffallendsten aber sind die vic-tan wechselnden Erdschichten hei Paris , auf der Insel
') ltetii|uiae Diluvianac c«t.
*) S. Preislak. 11. 3ftJ.
3) Acinl. de l’etersb. 1755.
4 ) Joum. des Mines. N. 37.