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2 (1830) Zweiter Theil, welcher die angewandte Physik enthält / von G. W. Muncke
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Wight und in den südlichen Gegenden von England , wovielfache Lagerungen von Seegeschöpfen mit denen dersüfsen Gewässer abwechseln 1 ). Merkwürdig ist noch, dafsman zu Oreston bei Plymouth Ilhinocerosknochen in Lehmliegend in einer Höhle gefunden hat, welche ganz durchEelsen aus Uebergangslulkstein gebildet war, und keinenoffenen Eingang als durch gesprengte Felsen hatte 2 ))welches jedoch Buckland bezweifelt 3 ).

Es verdienen hier noch einige Erfahrungen erwähnt zuwerden, welche man in das Gebiet der Mährchen verweisenmüfste, wenn nicht die glaubhaftesten Zeugnisse dalüt’sprächen, nämlich das Auflinden lebender Thicre in älteren)selbst ältesten Fclsarten 4 ). Viele ältere Beispiele dieserArt erzählen Besser in seiner Lilholheologie und Fran-ken 5 * ), die jedoch weniger Glauben verdienen als Graß-berg’s ä ) Erzählung von einer in dichtem Sandsteinegefundenen Kröte. Whiston behauptet eine lebendeKröte in einem Marmorblocke gesehen zu haben, welchenein Steinhauer tauf der Insel Elp spaltete, und Malpa®eine in einem Sandsteine, welcher nirgend eine Oeflnunghatte 7 ) Murhard will drei solche Thiere in einem g e 'spalteten Sandsteine bei Cassel in einem Raume gesehenhaben, welcher blofs diese Thiere ohne Zugang fafste, undmit einer gelblichbraunen Materie überkleidet war, wonachLichten berg vermuthete, dafs blofse Feuchtigkeit diesenThieren zur Erhaltung diene 8 * ). Auch Gerhard sah zuPaderborn im Mansfeldschen in einem Sandstein eine Krötein einem Raume wenig gröfser als sie selbst“). Minder au»'

i) Ciivier und Brongniart Essay sur la Geographie minerale de»Environs de I’aris cct. Paris 1811. 8. Vcrgl. Gilbert Anna •XLV. 228. Transact. of tbc gcol. Soc. Lond. Vol. II. 1811*

a) Gilb. Annal. LV1I. 302.

3) Zur Literatur dient Buckland Urliquiae deluvianac, or obser*

vations on the organic licmains conlaincd in Cavcs cet. Lon< •1823. 4. mit vielen Kupfern. Von diesem eben so schönen a s

gelelirten Werke erschien 1820 die second edition und 1828 d‘ cthird edit. Für die Kenntnifs der Petrefactcn sind vor alle 11andern wichtig die oben angegebenen Werke von Cüvier.

4) Vergl. Treviranus Biologie. T. II. p. 11.

5) Historie der Grafschaft Mansfeld. Leipzig 1723.

G) Schwedische Abhandl. I). Ueb. III. p. 285.

•j) Hamb . Mag. XVII. p. 552 u. 54. .

8) Lichlenbcrg vermischte Schritten. Geilt. 1804. T. IE P- **<"•

y) Mein, de I’Acad. de Prusse. 1782. p. 13.