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Lagen von Kalls- und Thon -haltigem Sando getrenntenSchichten zeigten die 10 obersten nichts auffallendes, beider Wegnahme der Uten aber fand man 50 F. unter derOberfläche Muscheln, Sand und gehauene Steine theils alsQuader, theils als Säulen, sowohl ganz als in Stücken, vonder nämlichen Art, wie die oberen, aufserdem aber Wie'lielmafse, Hammerstiele und sogar ein zerbrochenes Rieht*scheid der Maurer, alles Holzwerk in gut gefärbten Achatverwandelt. Von Strom heck *) zerschlug 1816 einStück Kohle aus einem SO Lachter tiefen Kohlenllötze zuOsterwald in Niedersachsen , und fand darin einen uralten)ganz verrosteten, mit einer Kruste von Bitumen und Eisen*oxydul überzogenen Spitzhammer, in dessen Stielöffnungglänzende Kohlentheile safsen. Man kann hierher auchrechnen, dafs aus einem 1782 bei Reckelsum im Münster *sehen gefundenen Steine beim Zerschlagen 20 Goldstückeaus dem l4 tcn Jahrhunderte fielen 2 ), und im Jahre 18l2einige silberne Münzen, wovon die jüngsten aus dem l(j tc °Jahrhunderte waren, in einem kieselhaltigen Steine gefun-den wurden 3 ).
§. 248.
Dafs der Erdball bei den gewissen oder rnulh-mafslichen Katastrophen seiner Bildung und Veräu-derting kein völlig dichter Körper seyn könne, folg 1von selbst. Wahrscheinlich giebt es daher in dem'selben noch viele unbekannte, theils leere, theils mitWasser erfüllte Höhlen, obgleich die Zahl derjenigen)die wir kennen, schon aufserordentlich grofs ist. Siesind theils durch Wasser ausgespült, theils durch Ein'Senkungen und vulcanische Einwirkungen entstanden»zeichnen sich durch Tropfsteingebilde, durch l’etre'facten und sonstige Merkwürdigkeiten, oft blofs durchihre Gröfse aus, und sind zum Theil wegen ihrer Un-zugänglichkeit noch nicht einmal völlig durchsucht.
i) Deutsche, lieber*, von Breislak Inst. Geol. T. II. p. 511.
a) Liclitcnberg Mag. III. p. 177.
3) Journ. des Mines. Nro. ‘23.