312
1726 vom 7. bis 29-September, 1743 vom 5-Septemberbis 9- October, 1746 von Kode Aug. an 6 Wochen. Manfand viele Baumstämme auf ihr, die Erdrinde wurde sohart, dafs man darauf geben konnte.
Im Sec Nimmern in Ostgotliland war eine Insel 150 F*lang, 50 F. breit, welche 1749 heraufliam , und 12 Wochenumherschwamm. Sie hatte gleichfalls viele Baum-Stämm®lind trug einige sehr schwere Steine.
Eine schwimmende Insel, Keswicli im See Derwent inEngland , hält obngefähr 6 F. in der Dicke, befindet sich150 Yards vom Ufer, ist oft einen ganzen Morgen ausge-dehnt, zuweilen nur wenige Ellen, erhebt sich zuZeitenmehrmals in einem Sommer, vorzüglich bei warmer undtrockrier Witterung; zuweilen kommt sie in 6 bis 7 Jahrengar nicht empor, bleibt beim Emporkommen unter derOberfläche des Wassers, oder steigt bis an 2 F. darüber*Die Ursache ist kohlenstoffhaltiges Wasserstoffgas, welchessich aus den in einander gewachsenen und durch verschie-dene Eiden verbundenen Pllanzentheilen entwickelt, unddie gesammte Masse specifisch leichter macht als Wasser
Das Austrocknen der Moräste ist nur dann möglich*wenn man dem Wasser Abzug verschaffen kann. Mit glück-lichem Erfolge geschah dieses zwischen Neuburg und Ingol-stadt mit dem 4 Quadratmeilen grofsen Donaumoore. E*glich in nassen Jahren einem See, war mit niedrigem Ge-sträuche, Moosen und Sumpfgrase bewachsen, die An-wohner trieben ihr Vieh hin, und erndteten schlechtesH eu. Gesundheit und Wirthschaft der Anwohner litten,bis Carl Theodor es austrocknete.
$. 252.
Die Seen, und wenn sie gröfscr sind, auch Meeregenannt, haben theils reines, theils mit mineralische 11StofTen geschwängertes Wasser, sind von ungleichemVerhältnisse hinsichtlich des Zu- und Abflusses, undzeichnen sich nur in einzelnen Fällen durch merkwür-dige Eigenthümlichkeiten aus.