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Asphaltquellen, indem diese Substanz wenigstens häufigals flüssige Masse cmporquillt, und erst an der Oberflächemehr erhärtet.
Das Wasser dieses Sce’s ist oft chemisch untersucht,namentlich durch Klaprotli *) , nach welchem in 100 '1hei-len desselben 10,6 sal/.s. Ifalh, 24,2 salzs. Talk und 7,8salzs. Natron enthalten sind. Gay-Lüssac fand seineEigenschwere bei 17° C. — 1,2283 und in 100 Theilen6,95 Kochsalz, 3,98 salzs. Kalk, und 15,31 salzs. Talk.Nach Ilermhstädt’s i) * 3 ) Analyse beträgt das spec. Gew.bei 12°,5 R. 1,24 und es finden sich in 100 Theilen anfreier Salzsäure 0,507; schwefelsaurei Kalk 0,004; Schwe-fels. Natron 1,597; Chloreisen im Max. 0,335; Chlor-kalium 0,275; Chlornatrium 4,859; Chlorcalcium 4,250;Chlormagnium 15,755, zusammen 27,584. Nach Lavoi-sier 4 ) ist sein spec. Gew. = 1,24062, nach C. C. Gme-lin 5 ) = 1,21223. Dafs man bei niedrigem Wasserstandenoch Spuren zerstörter Städte dort finden solle ist nachneueren Berichten zweifelhaft.
Der Sarnoje-Osero unweit des Flusses Surgut wird ausschwefelhaltigen Quellen gebildet, und da er in einem ern-geschlossenen Thale liegt, so ist er schaudererregend anzu-sehen und verbreitet auf drei Werste im Umkreise einenschrecklichen Geruch. Sein klares Wasser ist 37° C. warm,erzeugt am Boden einen schwarzen Niederschlag, im tiefenAbzugs -Canale aber einen weifsen Ueberzug, wird nach50 Faden trübe, zulezt milchweifs, und färbt den FlufsSurgut.
Ein sehr schweres und stark salziges W’asser enthältder Urumea oder Urmia in den vulcanischen Gebirgen amArarat. Er hat 300 engl. Meilen im Umfange, und nährtgleichfalls keine Fische. Das spec. Gew. des Wassers soll(ohne Zweifel zu grofs) = 1,16507 seyn, und 500 Theiledesselben 85,00 Kochsalz, 10,08 salzs. Talk und 40,26Schwefels. Natron, im Ganzen 135,34 oder in 100 Theilen27,05 enthalten 6 ).
i) Ma^az. <1. Berlin . Grs. Naturf. Freunde. T. 111. p. 439. Daselbstfinden sich noch andere Analysen,
n) Annal. China , et Pliys. XI. 195. Journ. de Phys. LXXX1X. 71.
3) Berlin . Denkschriften. 1820 u. 21. j>. 63.
4) Mcm. de l’Acad. 1778. p. 69.
5) Ann. Chim. et Pliys. XXXV. p. 102. Eine Analyse von Marcctfindet man in Phil. Trans 1807.