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200 F. über den Wasserspiegel erhaben, und an der dünn-sten Stelle 35 F. dielt ist, dennoch aber wegen ihrer Höhezierlich gewölbt scheint Fine ähnliche, Pont tP Aregenannt, geht in den Gerennen über die Ardeche * 2 ).
2) Die Vegetation schützt zwar auf der einen Seiteg e gen das Verwittern , auf der andern aber dringen dieWurzeln in die Felsenritzen ein, die Manzen erhalten eineFortdauernde Feuchtigkeit, und wirken auf diese WeiseZerstörend.
3) Grosse Veränderungen werden durch die Winde an-gerichtet, wenn sie den Flugsand der Wüsten wie Bergev °r sich herwälzen, und eine mit groben Kiessande bedeck-te Fläche hinter sich zurücklassen. Am furchtbarsten indieser Hinsicht sind die Verheerungen in Africa , im mittle-ren und südlichen Theile dieses Welttheils, die aber weni-ger bekannt sind, hauptsächlich aber diejenigen, die sichober einen grofsen Tlieil seiner Nordwest-Küste bis nachAegypten hin erstrecken, und auch dieses fruchtbare Land"'•rd nur durch eine Bergkette gegen eine gänzliche Ver-schüttung gesichert. Nach Denon sieht man nämlich in®Fittel- und Ober-Aegypten die Spitzen der Kuinen alter^tädte, die unter diesem Sande begraben liegen, und derTempel von Thebae steckt !20 F. tief in demselben. Aufgleiche Weise wird der Sand des Meeres von Barka am Nil-delta bis nach Syrien hin landeinwärts getrieben, so dafs•l'e Palmbäume am Ufer stets mehr darin begraben werden.Auch von Cairo bis Syrien sieht man die Spitzen der ver-ödeten Wohnungen einzeln aus dem Sande hervorragen 3 ).Aehnliche Erscheinungen finden sich’ in verschiedenen Ge-genden, z. B. in Beludschistan, Afghanistan und andern asia-t'schen Provinzen 4 ), ja sogar in Europa , namentlich in Nie-derbretagne bei St. Paul de Leon, wo eine noch bis 1666bewohnte fruchtbare Ebene von mehr als 6 franz. Meilen•nit 20 B’uss hohem Sande verschüttet ist, welcher stets hö-her wird, weiter vorrückt, und der Stadt selbst gefährlichwerden anfängt. Auch dort sieht man ThurmspitzenUn d Schornsteine überschütteter Oeiter aus dem Sande