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die Erde als von einem Kometen abgestofsener Theil derSonne allmälig erkaltet. Nur wenig erweitert wurde die-selbe durch v. Justi, bestritten dagegen von YYiedc-burg, deren eigene Theorieen eben so wenig Aufmerk-samkeit verdienen, als Franklins Muthmafsung von einemin der Erde befindlichen sehr dichten Fluidum J ).
Späterhin wagte man kaum Hypothesen über die ur-sprüngliche Bildung des Erdballs aulzustellen, und glaubtesich auf die Erklärung der Hauptveränderungen seinerOberfläche beschränken zu müssen. In der ersteren Hin-sicht läfst Newton die Erde aus der dunstförmigen , in»Welträume zerstreueten Elementarmasse gebildet werden l) * 3 4 )>welche Idee Kant weiter ausf'iihrte und auf das ganzePlanetensystem ausdehnte, indem jeder Planet durch dieVereinigung der zu seinem Kreise gehörigen planetarischenElementarmasse gebildet seyn sollte 3 ). Eine ähnlicheHypothese hat La Place aufgestellt, indem er annimint,die Erde, so wie alle übrige Planeten mit ihren Trabanten,seyen aus den Zonen der allmälig sich zurüehziehendenSonnenatmosphäre gebildet Hörschel glaubt in seinenBeobachtungen der Nebel Hecke und der Verkleinerung de»’Kometen-Kerne im l’erihelio eine Bestätigung dieser Ver-muthungen zu finden 5 J. Eine sinnreiche Hypothese überdie aus den im Welträume zerstreuten Massen gebildeteErde haben gleichfalls C. W. und E. F. L. MarschallV. Bieberstein aufgestellt 6 ).
Bücksichtlich der Hypothesen über die allmäligen Ve»’*änderungen der Erde sind die Geologen im Wesentlichenentweder Ncptunistcn oder f^ulcanisten, indem alle einenursprünglich flüssigen Zustand der Erde schon wegen ihre?
l) Es scheint mir iibcrflütsig, über diese Hypothesen weitlä’uftigersu seyn, da sie insgesammt von keinem wesentlichen Nutzensind, insofern sie die Wissenschaft durchaus nicht fördern, un®grüfstenlheils anerkannten physikalischen Gesetzen widerstreite" -Daher verweise ich statt aller Literatur auf den Artikel Geo-logie in Gelder’s pliysik. Würlerb. X. IV.
a) Birch history of the royal Soo. III. p. 280.
3.) AUgern. Naturgeschichte und Theorie des Himmels. 4te Auflag 0-Zeitz 1808.
4) Systeme du Monde. Paris 1824. T. II. p. 433.
5) d’Aubuisson Tratte de Geognos. 1. p. 421.
0) Untersuchungen über den Ursprung und die Ausbildung der g 0 'genwärtigen Anordnung des Wcltgeba’tides. Gielsen 1802. “■Ycrgl. Mon. Cor. XI. p. 311 u. a. a. U.