III. A ttno s p h är o lo g i e.
§. 262 .
Unsere Erde ist überall von atmosphärischerLuft umgeben, welche als wesentlicher Theil der-selben.sowohl ihrer Umdrehung um ihre Axe, als auchihrer Bewegung um die Sonne gleichfalls unterworfenist. Nach dem Boyle’schen oder Mariolte’schen Ge-setze mufs sie an Dichtigkeit stets abnehmen , nachdem Gravitations-Gesetze aber begrenzt seyn, undein mehr excentrisches Ellipsoid bilden, als der festeErdkörper selbst ist. Die absolute Höhe dieser Atmo-sphäre ist bis jezt nur näherungsweise bestimmt.
Die Atmosphäre der Erde besteht im Allgemeinen ausder sogenannten atmosphärischen Luft (s. §. 78), der zu-gleich eine wechselnde Quantität Kohlensäure beigemischtist, aufser welcher, und einer gleichfalls wechselndenMenge von Wasserdampf sie noch verschiedene anderweitigeSubstanzen enthält *). Zahlreiche Versuche haben außer-dem hinlänglich bewiesen, dafs das quantitative Verhältnisihrer beiden Hauptbestandteile überall gleich ist, wovondie Ursache ohne Zweifel in einer steten Zersetzung derKohlensäure und vielleicht auch des Wassers durch d>eVegetabilien liegt (§. 74). Dagegen ist die Menge ihreruncigentlichen Bestandteile nach Zeit und Ort verschieden,
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Lampadius Atinosphiirolngic. |>. 13. IV. r. Ifiimhnldt Versuchdie chetn. Zerlegung des Luft kreise*- ßraunscliweig 1703.Vergl. Voigt Mag. 1803. St. VI. p. 171.
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