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namentlich der Kohlensäure, welche sich in Kellern mitgährenden Flüssigkeiten, und an Oertern, wo viele Men-schen athmen, zuweilen bedeutend anhäuft. I)e Saus-süre *) will aufserdem gefunden haben, dafs die Luft imSommer eine grüfsere Menge Kohlensäure enthalte, als imWinter, welches ohne Zweifel am Tage von der stärkerenVersetzung der Pilanzen und dem gesteigerten Lebens-processe der Thiere herrührt, indem die hierdurch gebil-dete Kohlensäure in den kühleren Nächten durch die leben-den Pflanzen wieder aufgenommen wird. Vogel’s * 2 )Untersuchungen ergaben ferner, dafs die über der See beiUobberan aufgefangene Luft nie mehr als 20,59 TheileSauerstoffgas enthielt, dagegen aber eine unbedeutendeUnd nicht bestimmbare Menge Kohlensäure, und zugleiche ine kleine Quantität eines salzsauren Salzes. Eben diesesbestätigten wiederholte Versuche mit Seeluft vom Canalund dem Mittelländischen Meere. Von vorhandenem Was-serstoffgas findet man fast gar keine Spur in der Atmosphäre,Und doch ist die Quantität des von der Erde aufsteigenden,durch Fäulriifs der Animalien und Vegetabilien erzeugten,keineswegs geringe. Entstände nämlich in 24 Stundenüber jedem Quadratzoll der Erdoberfläche nur 0,0001 Cub.Voll, so gäbe dieses in einem Jahre fast 14 Killionen Cub.Fürs, und doch weiset kein eudiometrischer Versuch seineAnwesenheit nach 3 ). Ohne Zweifel verbindet sich dasselbeUiit dem Sauerstoffgas der Atmosphäre durch Vermittelungdes Wasserdampfes derselben zu Wasser *).
Die Bestimmung der absoluten Höhe der Atmosphärels t schwierig. Wäre das Boyle'sche Gesetz (fy. 52.) in sei-n er ganzen Ausdehnung zulässig, so könnte sie überhauptUicht begrenzt seyn, inüfste aber zulezt unmefsbar dünnWerden. Wo 1 las ton zeigt jedoch, dafs dieses mit andernErscheinungen unvereinbar ist, und folgert daraus, dafsU>an die Luft nicht als aus einer unendlich theilbaren Materiebestehend anseben könne. Wäre dieses nämlich der Fall,80 füllte sie den unendlichen Kaum, und cs müfsten inböige der seit Jahrtausenden stattgefundenen Anziehungen
*) Annal. de Chim. et Phys. IT. p. 199.
a ) Gilbert’* Annal. LXVI. p. 93. LXX11. p. 277.
3 ) Parrot Tlicnr. Physik.. T. III. p. 403. Vnrgl. Ingcuhoufc ISout.E'per. sur divers obj. de l’liys. T. I. p. 239.
4) Fischer in Allgcin. Nord- Annalen. T. Hl. p. 123.