schiede von 18,3 Metern zugehörten, zwischen Rolle unddem St. Bernhard für einen mittleren Höhenunterschied von2111,7 Metern Differenzen, welche den Höhenunterschiedbis 35 Meter veränderten, und zwischen Genf und demSt. Bernhard für 2097 Meter Höhe bis 25 Meter 1 ). Moll-weide 2 ) nimmt daher an, dafs Barometer in beträchtli-chen Höhen eine von der wechselnden Temperatur abhän-gende Correction bedürfen, welche durch die Formel
,, h _ + t' — 2T)
3990081(1 +0,0041')
gegeben wird, worin h die gemessene, h' die corrigirtoBarometerhöhe, a die Höhe des Beobachtungsortes, t dieTemperatur unten, t' die oben und T die mittlere derLuitsäule nach der achziglheiligcn Sltale bedeuten.
§. 265.
In der Atmosphäre, als einem höchst beweglichenfluido, müssen bei den mannigfaltigen Zersetzungen,bud der stets wechselnden Temperatur unausgesetztstärkere oder geringere Flutungen stattfinden, welche'tian insgesammt Winde zu nennen pflegt. Man theiltsie ah in regclmäfsige und veränderliche, und rechnethnter die ersteren vorzüglich den Passatwind, dann die^loussons, den Land-und Seewind , und könnte nochc inige sonstige länger dauernde Luftströmungen hinzu-fijgcn.
Bei der Untersuchung der Winde kommt zuerst ihreRichtung in Betrachtung, welche indefs hauptsächlich aufdem Lande keineswegs constant, und bei dem immerwäh-renden Wechsel nur schwer zu bestimmen ist. Dieses giltnicht blofs in Rücksicht auf verschiedene, nicht weit voneinander entfernte Orte, wo die Richtung des Windes zwar•m Allgemeinen ähnlich, oft jedoch mefsbar verschiedenist 3 ), sondern auch in Beziehung auf die nämlichen Orte,
■) I>ibl. univ. T. XIX. p. 157.
») Gilb. Annal. LXVII. p. 281.
3) Beispiele in Menge finden sich namentlich in Schüblcr’s Ahhandl.