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Grenzen hinaus aber herrscht nördlich N. 0., südlich S. O.Wind, alle diese aber gehören unter die schwächerenWinde von etwa 12 F. Gesellwindiglicit in einer Secunde.
Als Ursache derselben gab zuerst Ha Hey den Einllufsder Sonne an, indem die erhitzte Luft in die Höhe steigt,und dadurch eine ihrer Bewegung folgende Strömung er-hält '). 1) ’A 1 e m b e r t glaubte die Wirkung ganz dem Ein-
flüsse des Mondes zuschreiben zu müssen, wonach dieBewegung dem beständigen W 7 eststroine gleichzusctzenwäre 2 }. De Lite sieht die Erhitzung der Luft durch dieSonne und das stete Zuströmen der halteren l’olarluft, wel-che durch die Rotation der Erde unter niederen Breitenin ihrer Schwungbewegung zurüchblciht, als Ursache an,wodurch die nordöstlichen und südöstlichen Strömungenzugleich genügend erklärt würden 3 ). Diese leztere Ideevertheidigt vorzüglich Hube 4 ), indem er der Ilalleyschenungenügende Gegengriindc entgegenstcllt. Eine sehr schätz-bare Würdigung der sämmtlichen zusammen wirkenden Ur-sachen, mit Rücksicht auf die Adhäsion der Luftschichtenan das bewegte Meer und die Windstille unter der Linieselbst als Folge der starken Verdunstung daselbst giebtvon Li nden au*). Hiernach sind die Ursachen denengleich oder mindestens sehr ähnlich, welche die allgemeinewestliche Strömung des Meeres (s. §.256.) bewirken,nämlich:
n) Die Rotation der Erde. Indem die Luft durch die gro-fse Erwärmung unter dem Acquator stark erwärmt, mithinverdünnt und leichter wird, also aufsteigen mufs, dringtdie von den Polen herströmendc kältere Luft stets demAcquator entgegen. Weil aber die Luft durch ihre Adhä-sion an der Erde an der Umdrehung der lezteren Thcilnimmt, die daduich erhaltene Geschwindigkeit der Bewe-gung genau unter dem Pole = 0 ist, unter dem Acqua-tor aber jeder i’unct der Krdoberlläche in einer Secunde1431, 5 F. von West nach Ost durchläuft, so rnufs jedesVom I’ole nach dein Acquator strömende Lufllheilchen,