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■wenn eine individuelle Art genau erkannt werden soll. Sogiebt es unter andern verschiedene Arten der dünnerenWollten, indem diese entweder in kleinen Häufchen, wieHocken oder Federn (die sogenannten Schäfchen), dickeroder dünner einzeln zerstreuet sind, oder sich in mehr oderminder langen Zügen, wie Flachs, zuweilen bandartig, ainHimmel hinziehen. Im Ganzen ist es für die Meteorologieam wichtigsten anzugeben, wie viel von dem sichtbarenTlieile des Himmels mit Wollten bedeckt ist, und wie dickdiese sind.
Die Höhe der Wollten scheint in den Tropenländcrnbeträchtlicher als in höheren Breiten zu seyn. Nach v. Hum-boldt beträgt im Allgemeinen die Höhe der niedrigstenWollten 3690 Fufs, der höchsten 100UU bis 11000 Fuls,indefs bemerkte er die kleinen Wolken noch in 24024 FulsHöhe. Nach Lamber t’s Messungen *) hatten die niedrig*Men 7309, die höchsten 15 bis 20000 Fufs; Biot und Gay-Lüssac aber sahen sie bei ihrem Auflluge in 3600 Fufsund selbst bei 21476 Fufs noch in beträchtlicher Höhe übersich 2 ).
Ihre Ausdehnung ist sehr Verschieden, die Farbe weifsbis ins Schwarze, und oft durch Lichtbrechung buntfarbig.Hie Bewegung derselben ist schl’ ungleich hinsichtlich derGeschwindigkeit, und zeigt im Allgemeinen die Hichtungdes Windes. Dem Scheine nach ist sie stets horizontal,aber es ist notkwendig, dafs sie sich zuweilen tiefer herab-senlten, ein andermal aber in die Höhe steigen. BefindetCiao sich in denselben, so gleichen sie mehr oder minderdicken Nebeln; von oben herab gesehen, wenn sie in Thä-Wn namentlich als dicke Gewitterwolken gelagert sind, glei-chen sie, von der Sonne beschienen,stark aufgelockerlen undfcnsammcRhängenilen Flocken von Wolle oder Baumwolle,*hrc wogende Oberfläche aber hat Aehnlichkeit mit dem'vellenbedecktcn Meere,
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Durch die Abkühlung des in der atmosphärischenschwebenden Wasserdampfes entstehen in Ge-
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