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Beobachtungen von Widenburg'), Canton 1 2 ), Ro-nayne 3 ),' Bergmann 4 5 ), Rietet*), van Swinden 6 ),G* I li zi n 7 8 ) , Dr. Richardson und Cap. Franklin 3 )mit grofser Gewifsheit hervorgeht. So scheinbar indefsdieses Argument auch ist, so verliert cs doch fast sein gan-zes Gewicht, wenn man berücksichtigt, dafs die höchsttrockne, und daher stark isolireude Luft in jenen Gegen-den, wodurch aber die elektrische Entladung in größerenHöhen ohne Erzeugung eines eigentlichen Gewitters bedingtwird, selbst dann keinen Einllufs des Nordlichtsauf das Elek-tronieter gestatten kann, wenn sich die Beobachter in grofserNähe desselben beiinden. Dafs aber das Nordlicht mit demelektrischen Leuchten im luftverdünnten Raume nur schwa-che Aehnlichkeit habe, kann keineswegs mit Wahrheit be-hauptet werden, indem dieso vielmehr höchst auffallend,selbst in Beziehung auf die zuweilen wahlgenommenenFarben ist. Wenn man es daher auch nicht hoch arisch lägt,dafs llood 9 ) allerdings einen merklichen Einllufs der Nord-lichter auf das Elektrometer wahrgennminen zu haben ver-sichert, dagegen berücksichtigt, dafs ihr Zusammenhang mitder Magnetnadel nur dann mit Feuchtigkeit erklärt w’erdenkann, wenn man sic für elektrische gen hält, so
mufs man gestehen, dafs diese Hypothese, welche jetztziemlich allgemein angenommen wird, noch immer am be-sten begründet scheint Th ienema n n lo l hält daher dieNordlichter nach seinen Beobachtungen auf Island für elek-trische Entladungen in den feinen Federwolken an derjeni-gen Grenze des Nordens, wo die Gewitter aufhören. Alssolches soll man ein Knistern derselben hören, sogar auch
1) Beobacht, und MutlmiatV über die Nordscheine p. 38.
2 ) Thil. trans. XL1V. '84.
4) Ebend. LU. 385.
5) Nov. Com. Pet. XIV. 88 .
6 ) a. a. O. III. 201.
7 ) Mrm. de l’Ac. de Unheiles. III. 10; vergl. Clinton in phil. Ir.LXX1I. 15; und Erinaii in Gilb. Aul). XXVI. 5.
8 ) Bibi. univ. XX1U. p. 187.
0) Bibi. univ. XXIII. p. 112.
>0) bis 1823. lieft. VI. p. 576.