V o r b e r i ch t.
Das Werk des Diophantus, welches ich »zu-nächst den Freunden der Mathematik in einerdeutschen Bearbeitung übergebe, gehört unstrei-tig zu den schätzbarsten Ueberresten des griechi-schen Alterthums. Schon als ein Denkmalvon dem Zustande der Wissenschaften unterden Griechen müßte es für den Alterthumssor-scher einen geschichtlichen Werth haben; aberselbst von der wissenschaftlichen Seite betrach-tet, verspricht es dem Mathematiker eine reicheAusbeute von sinnreichen Methoden zur Auflö-sung eben so sinnreicher Aufgaben aus der un-bestimmten Analytik. Es müßte daher befrem-den, daß ein Werk von solcher Bedeutung in