Vorberichk.
IV
neuerer Zeit so wenig beachtet worden ist,wenn nicht die Seltenheit des griechischen> Textes, die ziemlich allgemeine Abneigung, ichweiß nicht, ob der Philologen gegen mathema-tische Studien, oder der Mathematiker gegenphilologische, und endlich der bloß kaufmänni-sche Sinn der mehresten Buchhändler die auf-fallende Erscheinung vollständig erklärten. DerVerfasser, der seit einer Reihe von Jahren sichmit dem Studium der griechischen Mathemati-ker beschäftigt hat, und gern das Seinige dazubeitragen möchte, die wissenschaftlichen Schätzedes griechischen Alterthums wieder ans Licht zuziehen, und auch für den Nichtkenner der grie-chischen Sprache zugänglich zu machen, glaubtdaher keine undankbare Wahl getroffen zu ha-ben, indem er von der eben vollendeten Bear-beitung des Apollonius über die Kegel-schnitte, zu welcher sich für jetzt kein Verlegerfand, zu der Bearbeitung eines Werkes über-ging, das nicht bloß durch eine höchst sinnreicheMethode, sondern eben so sehr durch seinenInhalt, den mathematischen Leser anzuziehengeeignet ist.