Vorbericht.
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Unter diesen Umständen wäre es doppeltangenehm, wenn sich aus seinen Schriften ir-gend eine Angabe entnehmen ließe, aus derman sein Zeitalter bestimmen könnte; abereine solche Angabe findet sich nicht, denn derDionysius, welchem er seine Schrift zuge-eignet hat, ist, wiewohl ihn Diophantuswi-L-i-L anredet, dem berühmten Namen zumTrotz, dennoch eine völlig unbekannte Person.Bombelli's Annahme, Diophantus habe unterdem Kaiser Ankoninus Pius gelebt, isteine bloße Vermuthung, die nichts weiter fürsich hak, als daß sie den übrigen Umständennicht geradezu widerspricht, und am erstenmöchte man sich daher bei der Angabe desAbulpharagius beruhigen, der ihnslUswria.Dynast. S. des arabischen Tez'tes. S.89. der lateinischen Übersetzung von EduardPococke. Oxford i66z.) zu einem Zeitgenossendes Kaisers Julianus Apostata macht.
Nachdem Abulpharagius nämlich mehrezur Zeit des Julianus lebende Philosophen an-geführt hat, fährt er nach Pococke's Übersetzung