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Noten.

1) Mit Nükksichl auf das was in den Noten zu I. gesagt ist, möchte noch hier zu bemerkensein daß tko« oixi« bei Rol^K. IV, 67 (vergl. oben IV, Not. 2) die von Stoen umgebene Cellades Zeustempcls zu Dedona ist. Vitruv IV, 7, 2 nennt ceUae minoros beim Tuskischen Tempelwelche sich der mittleren Cella, mollis seile«, anschließen; alle drei Ccllen dieses Tempels zusammen beiVarro ssvelluni, z. B. I>. I-. V, 158, Uip. Llivo« proxumu« s I'Iora «usu« Lspitolium vetu»,quo»I it»i «aeollum lovi«, Auiwni«, lUiuerese, et ill snliquius qusm ae«li« quse in Lspito-lio kscta. Vgl. Homer Ilisä . VI, 89 lcooio Aottoeo, bei welchem Worte Hesych. r-cross'

ocxou erklärt.

2) Daß die Thymcle deshalb vor dem Pronaos liegen muste damit man von hier dasKultbild in der Cella schauen könne, ist schon oben erwiesen. Auf der Tabula Jliaka sind die Altärevor dem Pronaos deutlich zu sehen. Zu den angeführten Beispielen wo die Thüren des Tempelsbeim Opfer geöffnet sind und das Kultbild in der Cella sichtbar wird, ist noch die Münze bei O.Müller Denkm. d. a. K. I B., H. 5, 369 Fig. hinzuzufügen, wo Domitian vor dem Bilde derMinerva ein Trankopfcr verrichtet; auch auf der Münze bei Millin T- 82 sieht man das Opfervor dem offenen Tempel und das Bild in seiner Aedicula in der Cella; eben so O. Müller Kpflaf.I Th., 5 Hft., 71 T., 400 Fig.

3) Vgl. N. 10, s.

4) Da der Sitz der Olympischen Götter im Osten, der der Heroen umgekehrt im Westengedacht ist, so will der Kultbrauch daß das Gesicht des Tempelbildes in der Cella nach Osten schaue.Daß Letzterem so sei dafür zeugt nicht nur die typische Richtung der Tempel, sondern es wirddurch eine große Anzahl ausdrükklicher Ueberlieferungen die unter N. 58 beigebracht sind bewiesen.Eine bekannte Abweichung von dieser Norm zeigt der Tempel des Apollen bei Phigalia welcher nachNorden schaut, und der Tempel, Kunstblatt 1840, S. 71. Diele Richtung der Tcmpelcclla gebenals typisch Rlutarcl». Xuma 14 und Imois» <Io «lomo 10; vgl. II, N. 12, k wo auch dies Vitruv bestimmt und liebln. «lo sgror. limit. p. 153; 6Iew. ^lex. 8tromat. VII, p. 238, och Rlotraber hat andre Bezüge.

Zu diesem und dem was unter II, N. 12, b gesagt ist möge »och Folgendes beigebrachtsein. Nach Osten glaubte man sei das Gesicht der Welt gewandt; Rlutsreli. lle I«. et 0«ir. 32.Nach Morgen hin opferte man den Olympischen Göttern, nach Westen hin den Heroen und Unter-irdischen; 8cliol. Rinllsr. Isltnn. III, 10 r-o-g xcrr«

7°o7s iAeo7§>- eben so Lt^m. AI. p. 468; Luststli. Iliach VIII, 65. eki-. chtllon. IX,410, a. Beim Gebete ohne Götterbild wendet man sich stets nach Osten, Ovich 1'sst. IV, 777:llsee tu eonvorsus s6 ortu« llio ter ote. Um nun Beides vereinigen zu können, das Gebet andas Bild dem man opferte und zugleich den Hinblikk auf den Sitz seines Numen im Osten desHimmels, so war es Römisch-Hellenische Weise daß man sich am Schlüsse des Gebetes herum gegenOsten und dann wieder zum Bilde zurükk drehte; Rlutsroli. Xuma 14 und tzusost. Rom . 14,daher auch Camillus dies thut; vgl. Rlutarck. 6amill. 5, Alareell. 6; Vsl. Alsx. I, 5, 2. DieAkoi oder deren Altäre liegen stets nach Osten, vgl. VIII, § I, S. 92; auch die Symbole

des Zeus auf dem Lykaion, die auf Säulen vor den Altären aufgestellten zwei goldenen Adler sahennach Osten, Rsus. VIII, 38, 5.

4, s) Vgl. N. 9 u. 156. Vielleicht gab jener Tempelgrundriß (templü ms§o) den der TuskischeAugur Calenus mit dem Likuus auf dem Boden zeichnete, die Form des Kapitolinischen Tempels an;Rlin. R. XXVIII, 4, Ilioo. Rsl. VI, 61. Uebrigens verweise ich hierfür auf die vortreffliche Entwikke-