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lung dieses Gegenstandes bei O. Müller, Etrusker III, 6flgg. u. IV, 2flgg. und bemerke nur als Er-gänzung desselben Folgendes, lemplum überhaupt ist das vom Augur am Firmamente beschriebeneund mit dem Lituus auf die Erde fixirte Revier zur Abhaltung der Ausspielen, 8er^. Vii-g. Hen.I, 96; eine Handlung die bei brennenden Laternen vor sich ging, klutsrcli. tzusest. kom. 72.Templa die nur zur Vogelschau dienen sollten scheinen minors templs genannt worden zu sein;r«8». Slinors templs. Uebrigens war jeder durch Auguraldisciplin so geweihte Ort, Bauwerk,wo öffentliche oder heilige Handlungen vorgehen sollten ein templum; 8erv. I. e. IV, 200; Kell.XIV, 7. Indeß gab es auch heilige Häuser welche nicht nach diesem Schema geweiht waren, des-halb auch nicht templa sondern seile» hießen; zu diesen gehörten die Tempel der Vesta, wieVarro bei 6ell. I. c. sagt: non omnis seile» »scrs» templs e»»s, se ne ae»lei» «;uil1em Vestse,templum esse, worauf auch 8erv. I. e. IX, 4 anspielt: Xuma c»m »ciret, Vestse aeilioulsm nontemplum »tstiiit, neo ibi 8enslu» Imkeii posset et ipss neeessitste vir introiiet lnemn, unditi. VII, 153: uiiilo templum Vestse non 1uit su^uiio consecrstum ne illue cvnveniret 8enstusutii ersnt Virgines. ^ssui lisee tuerst rexsts Xumse konipilii (ckr. kest. RvFia). ^«i striumssne Vestse couvenielistur, ^uoii kuerst s templo remvtum, weshalb also das dem Tempel vor-gebaute Atrium ein durch Auguraldisciplin geweihtes templum oder locus su^ustus der Senatsver-sammlung wegen sein mustc; daher auch 8erv. l. e. VII, 174: 6uris templum^ Xon est nisi insuxursto loev und Oviil. I?sst. VI, 263 von diesem Atrium: loeus exi^uus, czui sustinet ^triaVestse, 3'uuo eist intonsi regst» Algj;»s k^umse, woraus erhellt daß das Atrium des Numa vomAtrium des Senates getrennt lag.

4,1») klutsroli. IXums 11 u. 14; für den Janustempel vgl. N. 200. Daß der Vcstatempelkein templum, siehe vor- N

5) O. Müller Handb. d. Arch. § 66. Daher der Gegensatz der -./Aoe zum Agalmad. i. dem künstlich gearbeiteten Bilde, paus. VII, 22, 3.

6) Meine Schrift Ueber das Heilige u. Profane S. 22 u. s. w. Geschichtliche Ereignisse

hierfür möchten folgende sein. Alkathoos errichtet erst die rcäv Oecüi- //poöcutran- d. h. der

Hestia , Athcna und des Apollen, und opfert diesen auf derselben ehe er den Bau der Mauern vonMegara beginnt; neben dieser Hestia zeigte man später noch den Stein auf welchen Apollen alsMitarbeiter an dem Werke seine Leier gelegt hatte; er erklang wenn er mit einem Steine berührtwurde, ?sus. 1,42,1. Bevor Epaminondas mit dem versammelten Volke der Thebaner, Argiverund Mcssencr den Bau von Messene beginnt, werden zuerst die Opscraltäre für die Schuhgottheitenjener drei Städte errichtet und ihnen die üblichen Opfer gebracht; die Messenicr rufen hierbei ihre Schutz,götter Heroen und Heroinen an sie möchten zurükkommen und ihre Wohnstätte einnehmen; vgl. N. 9.

7) vion^s. Ilsl. VIII, sagt dies mit ausdrükklichen Worten bei Gelegenheit der Dedikationdes Tempels der Fortuna Muliebris. Valeria wird zur ersten Priesterinn gemacht und leitet imDecember das erste Opfer auf dem Altare der Göttinn noch ehe der Tempel fertig und das Bildaufgestellt ist; erst im Zuli des folgenden Zahres wird der Tempel durch den Consul Proclus Vir-ginias eingeweiht.

§ 2. Einweihung des Bauplatzes und Tempels.

Für das Hellenische Schema dieser Weihe können nur allgemeine Andeutungenbeigebracht werden, das Römische dagegen ist ziemlich vollständig überliefert worden;indeß scheint es daß die Hellenische Weise, mit Ausnahme der Auguralweihe, alles mitder Römischen gemein hatte.