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Erstes Buch.
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126
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52) Vergl. VIII, N. 10. Crassus strauchelte und fiel sammt seinem Sohne an der Thüre

nieder.

53) Dessen Agalma so wie überhaupt jedes änliche Signum welches am Eingänge oder

neben der Thüre aufgestellt war, rrrep« r,/ (röv) A«/^ovcr, die Schol. zu ^ristopli.

I'I»t. 1153 «Tror^o.i,/ oder Pi-).crxr/ rrö», x/.kTrrcüv erklären.

54) l-)coplir. Alex. 361 ksckm. nebst den Schölten.

55) 8trsk. VI, csp. 1; Lurip. Ipliiß. T'sur. 1165 in III, N> 34.

56) Vgl. vor. Not.

57) Aelisn. Vsr. Ilist. III, 43 in N. 51, e; bei Lilien. XII, 522, o, k wird diese Geschichteverschieden erzählt; nach dem Morde der dreißig Krotoniatischen Gesandten wurde die zorncrgrimmteHera sogar Nachts auf der Agora gesehen.

58) Über das Heilige und Profane rc-, wo S. 5 über die Omina an den Anathematengeredet ist; vgl. N- 51, o. Nicht um bekannte Wunder aufzuzählen als vielmehr aus ihnen zugleichNachweise für die Stellung und Richtung der Cella und der Bilder in ihr darzuthun, mögen vonden vielen Beispielen solcher Wunder einige für diesen Zwekk dienende hier Platz finden.

Zur Zeit des Augustus wandte fich das Bild der Athena auf der Akropolis zu Athen (wo,mit nur das Bild der Athena Polias gemeint sein kann) von Osten nach Westen um und vergoßdabei Blut: Dlo Las». I-IV, 7 «i-cero/ä-r- ^krr<7r(>«izo»/

x«« «t^er ein Mirakel welches hier so gedeutet wird daß den Athenern vom Augustus

ihr bisheriges Recht Bürger zu ernennen genommen würde. Ib. XXXIX, 20 wendet sich die nachOsten gerichtete Kapelle der Albanischen Juno nach Mitternacht um: ei, rx vecüs

ä?re revös «r-aro^a-r-

IK. XI-1, 61 wandte fich am Tage des Pharsalischen Sieges das Bild der Nike im Tempel zuTralles, iv rp ^Ve'xi-s nach der ihr zur Seite (Lv 7r-.«//p) stehenden Statue Cäsars

hin; vgl. klutsrcli. 6aes. 20 und 6aes. doll. civ. III, 105, wo mit diesem Wunder auch noch erzähltwird daß sich am Tage des Sieges das Bild der Nike im Tempel der Athena zu Elis, welchesvor dem Bilde dieser Göttin stand und nach ihr hinsah, nach der Thür umgewandt habe, simu-Iscrum Victoria« vslvas se templi Ilmenaus convorliss«; bei l)io Oa88. ll-VIII, 7 wendetsich das Bild der Tpche, welches einst Servius Tullius besaß jetzt aber in Sejans Hause stand,mit dem Antlitze vom opfernden Sejan ab; id. XXX, 23 wendet sich ebenfalls das Bild der Göt-termutter welches gegen Osten gerichtet stand, nach Abend. Das Zuwinken und Sprechen vonKultbildern gehört ebenfalls diesem Aberglauben an; klutarcli. Lsmill. 6; I-iv. V, 22; Val. IU»x.I, 8, 4; und bei vion. Ilal. I, 67 und Val. Llax. 1, 8, 7 wandern sogar die vom Aeneas inLavinium geweihten aber von Askanius nach Alba versetzten Penaten zwei Mal von hier nach La-vinium zurükk. Indeß finden sich auch Beispiele wo ein solches Mirakel entschieden zurükkgewiesenwird. So ging es bei klutarcd. Asrius 17 dem Batabakes aus Pcssinus, als er nach Rom kamum zu melden: es habe ihm die Göttin aus ihrem Adyton zugerufen daß die Römer über die Teu-tonen einen herrlichen Sieg gewinnen würden; denn der ernste Tribun Aulus Pompejus schalt ihneinen Gaukler und Betrüger und jagte ihn schimpflich vom Forum hinweg, Plutarch setzt freilich hinzu,Pompejus sei an demselben Abende noch gestorben, es denkt aber überhaupt dieser Schriftstellerimmer sehr vermittelnd über solche Mittheilungen der Götter, über Götterlieblinge und das Verhält,niß erleuchteter Menschen zu den Göttern, besonders im I^ums 4 und Osmill. 6. Das Schweiß,vergießen der Bilder kömmt sehr oft vor und wird als ein böses Omen angesehen: vioäor. XVII,10, wo das Schwitzen der Bilder die äußerste Bedrängniß, die Blutspuren an denselben ein großesBlutbad anzeigten; auch in dem Orakel bei Heroäot. VII, 140, welches den Athenischen Theo-propen die Zerstörung ihres Landesheiligthums durch die nahenden Perser verkündet, sagt Pythia