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Erstes Buch.
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daß die Götterbilder heftig erbebten und vom Schweiße trieften. Blutspuren an Tempeln verkündenKriegsweh, vgl. vioüor. XVII, 10, wo die Dekke des Delphischen Tempels blutig aussieht, und beikeroüot. VII, 140 nennt die Pythia unter den oben angeführten Unglückszeichen daß vom Dachedes Delphischen Tempels Blut rinne: x«r« ^«xpor«rc>t§ opo^oeot xk^urcre. Als

die Sybariten an dem Feste der Hera einen Sänger am Altare dieser Göttin erschlagen hatten, soentstand ein Blutqucll im Tempel, weswegen die Sybariten Gesandte mit Bittstäben nach Delphischikkten die aber vom erzürnten Apvllon nicht angenommen wurden, Xel. Vsr. I»!8t. III, 43.Werden solche Prodigien nicht am Kultbilde wahrgenommen so äußern sie sich wenigstens in der Cellaoder im Adyton - Vor der Pharsalischcn Schlacht, berichtet Cäsar 8. 6. III, IOS, erklang ein Ge,tön von Cymbeln aus dem Adyton des Dionysostempels zu Pergamos; aus dem Adyton zu Delphitönte ein Leierklang wenn ein Unglück drohte; vgl. I, N. 4, s.

Unter die Unglükk bedeutenden Zeichen gehört auch das Niedersehen eines Bienenschwarmesan Götterbilder, Tempel, oder überhaupt auf irgend einen Ort oder Gegenstand, vio Oss». XHI,54, wo die Tempel der Isis und des Serapis in Rom nach einem Pontificalbeschlusse deshalbniedergerissen werden weil sich am Zsisfeste ein Bienenschwarm neben dem erzenen von FabiusMaximus auf dem Capitale aus der Tarentinischen Beule geweihten Kolosse des Herakles nieder-gelassen hatte, ckr. XI.I, 61 u. a. IN. Als Unglükk bedeutend kommen die Bienen bei demselbenSchriftsteller und auch bei Appian vielfach vor; auch Plinius U. X. XI, 18 sagt wenn sich einBienenschwarm in Häusern oder Tempeln anhinge wären oft die größten Begebenheiten erfolgt,ssepv expists msxns eventibus (vgl. ^uveoal. XIII, 68), allein damals als sich Bienen in dasLager des Drusus gesetzt hätten, habe dieser trotz der Erklärung der Haruspices welche dies stetsfür ein unglükkliches Zeichen hielten, den Sieg gewonnen. Gleicherweise gaben Spinnen Omina.Vor der Schlacht bei Leuktra wurden die Thüren des Tempels der Gesetzgebenden Demeter durchSpinnen mit weißen Fäden bewebl und damit ein glükkliches Ende der Schlacht vorhergesagt; alsaber Alexander sich gegen Theben rüstete webten die Spinnen an dieser Stelle schwarze Trauerfädenund verkündeten damit die Zerstörung der Stadt, kau«. IX, 6, 2; nach vioüor. XVII, 10 wardas Gewebe im Tempel, hatte die Größe eines Peplos und bedeutete die Trennung und den Ab-schied der Götter von der Stadt; bei Xeli'a». V. II. XII, 57 wurde das Gesicht des Demeter-bildes vom Spinncngewebe gänzlich bedekkt gefunden. Dagegen war das Aufsprießen einesPalmenreiscs im Tempelhause oder bei dem Bilde eines Menschen ein sehr glükkliches Omen; einEreigniß von dem die Alten viel zu sagen wissen. Zm Tempel der Nike zu Trolles entsproß vorder Pharsalischcn Schlacht eine Palme neben dem Bilde Cäsars aus dem Steinpflaster, kiutsrcL.Dass. 20 ix rovrou «porr-tx« Trcrp« /?«<5rv roü 6ses.

dell. civ. III, 105: 1ra>Iibu8 in templo Viotoriav, ubi 6sesari8 ststuam ovnsecraversnt,palma per eos «lies (in teeto) inter coagments Igpiüum ex paviniento extiti88v v8lenüebaturund Vater. Alax. I, 6, 12: paliusm viriüem 3>aIIibu8 in aeäs Victorias »ud 6ae8ari8 8<atuainter coagmenla lapiüuni iv8tas iuax»itui1ini8 enatsm; wo also nur ein Hypäthraltempel ange-nommen werden kann wenn dieses Wunder irgend als wahrscheinlich ausgcdachr werden konnte. AuchAugustus ließ den Palmsproß der in den Fugen einer Wand seines Hauses gewachsen war in dasAtrium zu den Hausgöttern setzen und sorgsam pflegen, 8uelvo. Xux. 92. Vornemlich sind zer-störende Blitzschläge wenn sie Götterbilder und Tempel treffen ein sehr böses Anzeichen, und müssengesühnt werden; so entzündet sich vor Ausbruch des Krieges zwischen Pompcjus und Cäsar der Tem-pel des Quirinus, der Scepter des Capitolinischen Jupiter, der Schild und Helm des Mars diehier aufbewahrt wurden und die erzenen Gesetzestafeln zerschmelzen, vio 6s88. XLI, 13 undXXXVII, 8, wo eine Sühnung dadurch geschieht daß das vom Blitze getroffene Bild des Jupiter

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