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jenige womit der heilige Opfertisch des Jupiter verrebalur und ciomux pur^gban-lur et luztrsdantur. Daß dieses Säubern durch den Kehrwedel nicht bloß dem Fuß-boden sondern auch der Dekke gelte beweisen die Worte des Hipponax
Oö /«o ö^k^u« welche TzetzeS ^')
als Zeugniß hier anführt; die Reinigung der Säulen aber geht aus dem Rükkschlussehervor den Juvenal ^) zuläßt: Veri-e sigvimenlum, niliciax osten6e columnas. DieReinigung des geweihten Bodens mit Wasser zeigte die Erklärung E) re
rö r>Atu(> ^rrr', wo auch ein anderes Scholion
ro7 väcert 5roti/t7b-c7tV hat.
Indem dieses Kallyntron nun stets auf eine Lustration hinweist, sich mithin derGedanke an eine Verunreinigung des Hauses wie sie durch Todesfall und Trauerdienstfür dasselbe herbeigeführt wurde damit verknüpft, so ist Besen und Ausfegen bei den Al.ten zum bösen Omen, zur Andeutung und Vorverkündigung von Trauer und Todtenlu-siration geworden; hierfür giebt allein die Geschichte Dionö einen höchst interessantenBeleg. Dion, erzählt Plutarch ^o), saß einst in der Abenddämmerung unter der Vorhalleseines Hauses; ein plötzliches Geräusch kehrt seinen Blikk nach der andern Seite derAule wo es noch hell war und läßt ihn eine große Frau im tragischen (also schwarzen)Kostüme einer Erinnye erkennen, welche das Hauö mit einem Besen Oa'^rvr^o»') fegt;eine schrekkende Ahnung die bei diesem Vorzeichen trauriger Lustration in Dion aufstiegerfüllte sich bald genug, indem nach einigen Tagen nicht nur sein einziger Sohn vomDache des Hauses todt herab stürzte, sondern bald darauf Dion selbst mit seinerganzen Familie durch Mörderhand vertilgt wurde. Hieraus wird es deutlich warum dieKallynteria ausdrükklich als ein mysteriöses Fest wegen des Todeö der Agraulos bezeich-net werden; indem aber Agraulos nur ein Epitheton mithin nur eine Potenz derAthena ist, so wird also damit das Todeöfest dieser Gottheit bezeichnet und die Rei-nigungsgebräuche gelten ihr und ihrem Hause, beide erhalten die Lustration. In wel-cher innigen Verbindung natürlich der Akt der Wasserweihe oder die Plynteria mitden Kallynteria standen und letztere stets beschließen musten, leuchtet von selbst ein.Es deutet demnach der Name Plynteria nicht auf die Wäsche des Kleides des Göt-terbildes sondern auf seine eigne so wie seines Tempels und seiner Kultgeräthe Heili-gung durch Wasser, auf das Abspülen des geweihten Bodens und die neu gewaschenenheiligen Kleider der Priester oder der Dienerinnen der Gottheit hin; ganz genau sagtTacicuS daß nicht allein das Bild sondern mich der Tempel der Capitolinischen Juno mitWassersprengen gereinigt worden sei'^o,») und Ovid bezeugt die Reinigung der Kultge-räthe^">>>). Da sich aber alles das was im Heiligthume geübt wird auch auf das profaneLeben überträgt, so werden an den Plynterien dieselben Bräuche auch von der Familie
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