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Erstes Buch.
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234, d) ^utoliuiilii novam qussi Oapem meresnt 6s 8S8ot« cgpere leui, bei HIgriu8Vivtor p. 2470. Varro 6e vit. k. k. op. dion. II, p. 163. ck. tost. Lxc. p. 122 1-iu«I. 6el>.IV, 6. 6ic. Isgx. II, 22.

235) bei ^tkeii. I. c.

235, ») I'lutsrek. tzuoest. Kroee. 24.

236) Oviü. kost. III, 143 8<i. VI, 233.

237) Stotius, 8ilv. IV, 3 in N. 273, Abschn. v237, s) ksus. I, 26, 7.

238) ksussii. V, 13, 5; klutsrcli. 6o Oolectu orsc. 41.

6. Reinigung des Bildes und seines Kosmos. Wie die Reinigung der Cellaso war auch die Reinigung des Bildes und seiner göttlichen Hoheitöattribute durch diePraxiergiden, die wohl gleich sein mögen den Phaidrynten^S), ein Geheimes undUnschaubareS für Profane; dies ist deutlich in den Worten Plutarchs^") ausgespro-chen daß am 25 Thargelion die Praxiergiden mit geheimen Cerimonien dem Athena-bilde allen Kosmos abnähmen, es mithin gänzlich entkleideten; eine Cerimonie die natür-lich ein Mysterien sein muste, weil sie nur der Beginn von andern geheimen Bräu-chen x«t rx-.xr«t) war^). Da ferner die Cella jetzt ein entweihter Raum

war, so setzt dies schon voraus daß die Reinigung aller Gegenstände die sie einschloßaußerhalb geschehen, diese mithin herausgeschafft werden musien; denn es ist eindurchgängiges Kultgesetz die Reinigung deö GnadenbildeS, seines eigenen Zubehörs unddes Kultgerätheö eben so nur unter freiem Himmel, i-n' Lv vorzu-

nehmen wie jede andre Reinigung überhaupt, daher erhielten die Bilder das Badder Weihe im Fluffe, Quelle oder Meere.

Alle Überlieferungen die uns hierüber nur überkommen sind bezeugen wie dieUnschaubarkeit dieser Cerimonie von Seite jedes Profanen ein heiliges Gesetz sei,und auf dieses Gesetz und auf das Verbot des AnschauenS solcher Bilder wenn sie ihrergöttlichen HoheitSattribute entkleidet sind, deuten ganz allein alle Sagen von Gottes-strafen die für Erblikkung entkleideter Gottheiten im.Bade eintreten. Vor Allemist die Äußerung des Apollodor wichtig: es sei Teiresias deshalb geblendet weil er dasoffenbar gemacht (also Mysteria profanirt) was die Götter wollten geheim gehalten haben,indem er die Athena im Bade genau betrachtet^, »); bei der Weihe des ArgivischenPalladion im JnachoS warnt Kallimachos ^):Hüte dich, PelaSger, daß du nicht dieder Gorgo entkleidete Pallas mit Augen schauest, nimmer sonst erblikkst du wieder Ar-gos hochragende Burg; denn so spricht Kronos Gesetz: schwer lastet die Strafe auf demder frevelnd einen der Olympischen wider seinen Willen erschaut" und führt als War-nung das Unglükk des Teiresias und Aktaion an, welche die harte Strafe doch unver-schuldet getroffen habe:ach, was man straflos nicht schaut, sahest du Schuldloser";